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Aspekte des Wählens • Teil VIII: Welchen Wert haben Wahlen in einer „Repräsentativen Demokratie“ für wen? • Liegen „Wahlverweigerer“ wirklich falsch? [mit Videos]

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

[07.04.2017] Vor der Kommunalwahl 2014 hatten wir in einer Themenreihe die „Aspekte des Wählens“ beleuchtet.

Dabei ging es u.a. um die Wirkung von Wahlprogrammen, Wahl­beteiligung, Nichtwähler und deren Motivation. Die bevorstehenden Wahlen zum Landtag und zum Bundestag sind Anlass genug, diese Themenreihe fortzusetzen.

Zu der „Partei“ der Nichtwähler äußern sich regelmäßig Parteien und Medien.

Die einen meinen, dass die Nichtwähler zurück gewonnen werden können/müssen und liefern auch gleich eine Bedienungsanleitung dazu wie z.B. im Februar 2016 die „Welt“:

WELT: „Wie wir Nichtwähler zurückgewinnen können“

Spiegel online widmete dem Thema im Mai 2016 einen Artikel und berichtet über eine Studie des Instituts für Demokratieforschung, deren Ergebnisse zu einem harten Urteil für die deutsche Parteiendemokratie kommen.

Die Befragten haben überwiegend ein sehr negatives Bild von Politikern.

SPIEGEL online: „Frust über Politiker • So ticken Nichtwähler“

Woran liegt das?

  • Sind es konkrete Themen, bei denen sich Bürger von den gewählten Politikern hinters Licht geführt fühlen und zu Nichtwählern werden oder Nichtwähler bleiben ?
  • Sind es unverholene Ignoranz und/oder ganz offen zur Schau gestellte Arroganz der Politiker, mit denen sie sich den Bürgern (=Wählern) präsentieren?
  • Glauben Nichtwähler, dass die Wahlen letztendlich nur eine Show-Veranstaltung sind, durch die den Politikern ihre finanziellen und Macht-Pfründe gesichert werden sollen?
  • Glauben Nichtwähler, dass Wahlen nur dazu dienen, Eliten deren Macht zu legitimieren?

Auch wenn es in Erklärungen der Parteien immer wieder heißt, es gebe keinen gesteuerten Fraktionszwang und keinen Koalitionszwang, bilden Verhaltensweisen von Politikern auf allen Ebenen, eine andere Realität ab: Zunächst Rücksichtnahme auf Partei-, Fraktions-, Kooperations- und Klientelinteressen und dann …

Aus Mönchengladbach gibt es Beispiele zuhauf, dass selbst in der Verwaltungsspitze solche Zwänge zu Entscheidungen oder Nicht-Entscheidungen führen, die erkennen lassen, dass dabei Bürger(=Wähler)interessen keine Rolle zu spielen scheinen.

Da muss man sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die gewählten Politiker geschwunden ist, weiter schwindet und dadurch der Wahlmüdigkeit Vorschub geleistet wird.

Wie oft hört man in diesem Zusammenhang: „Warum soll ich wählen gehen, die machen doch sowieso was sie wollen!“

Daran ändern auch so genannte „Wahlkämpfe“ wenig und finden vielleicht gerade deshalb „mit gebremstem Schaum“ allenfalls an den Ständen am Rande von Wochenmärkten, auf Podiumsveranstaltungen mit mäßiger Publikumsausbeute und parteiinternen Zirkeln mit ebenfalls sinkendem Interesse statt.

Oder glauben Nichtwähler, dass sie in der so genannten „Repräsentativen Demokratie“ nur Spielbälle von vermeintlichen Eliten oder „Stimmvieh“ sind?

Letztere werden gerne auch als „Lämmer“ bezeichnet, die sich ihre „Schlächter“ selbst wählen würden.

Diesem Phänomen ist der Kieler Psychologie-Professor Dr. Rainer Mausfeld nachgegangen und hat unter dem Titel „Die Angst der Mächtigen vor dem Volk“ auch die „Repräsentative Demokratie“ in den Fokus gerückt.

Anschaulich trug er seine Ergebnisse in einem vielbeachteten Vortrag im Februar 2017 bei der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) vor, der auf youtube schon fast 380.000 Aufrufe erzielte.

Professor Mausfeld strukturierte seinen Vortrag so:

  • Was macht „Demokratie“ so attraktiv?
  • Physische und Psychische Machtausübung
  • Demokratiemanagement durch Ideologieerzeugung – Die kategoriale Unterscheidung von „Volk/Massen“ und „Eliten“
  • Darf man das Volk belügen?
  • Demokratiemanagement durch Lethargieerzeugung
  • Demokratiemanagement durch Techniken der Mentalvergiftung
  • Demokratiemanagement durch Meinungsmanipulation und Indoktrination
  • Die Ideologie eines „benevolenten Imperiums“
  • „Repräsentative Demokratie“ als Mittel zur Verhinderung von Demokratie


Ab Minute 1:18:00 verdeutlicht Prof. Mausfeld Hintergründe der so genannten Repräsentativen Demokratie und versieht diesen Teil seiner Rede mit dem Titel „Tiefenindoktrination: Repräsentative Demokratie zur Abwehr von Demokratie und Unsichtbarmachung alternativer Demokratiekonzeptionen“.

Dabei vermeidet Mausfeld Anregungen zum individuellen Wahlverhalten oder gar dazu, „Nichtwähler“ zu bleiben oder zu werden.

Gleichwohl dürften sich viele Nichtwähler in ihren Argumenten und Gefühlen bestätigt sehen, ihre Beteiligung an Wahlen zu verweigern.

Hier der Link zu diesem Teil des Vortrages von Prof. Mausfeld

Hier der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld

Auszug aus dem Vortrag von Prof. Mausfeld am Bildschirm lesen

 

9 Kommentare zu “
Aspekte des Wählens • Teil VIII: Welchen Wert haben Wahlen in einer „Repräsentativen Demokratie“ für wen? • Liegen „Wahlverweigerer“ wirklich falsch? [mit Videos]”
  1. @ Pincopallino

    Danke für den Hinweis und Link!! :))))))))

    Wieder ein genialer Vortrag! Prof. Mausfeld ist unglaublich und seine Wortgewandtheit und Sinn für harmlos verpackten, dabei echt bissigem Humor (mit dem man oft nicht rechnet) tief beeindruckend.

    Er bringt alles so richtig und umwerfend klar auf den Punkt!

    Toll, toll, toll!!!

  2. Ein absolut treffendes Zitat zum Thema „Repräsentative Demokratie“ in dem neuesten Vortrag von Prof. Mausfeld (Videovortrag auf der Seite vom „Rubikon“ – Wie werden politische Debatten gesteuert – https://www.rubikon.news/artikel/1189-demokratie-als-fassade ):

    [Zitat Anfang]:
    Die Idee der „repräsentativen Demokratie“ diente von Anfang an der Demokratieabwehr und wurde „als ein Mittel verstanden, um das Volk von der Politik fernzuhalten“ und „eine besitzende Oligarchie mit der Unterstützung der Masse der Bevölkerung über Wahlen an der Macht zu halten.[Zitat Ende] –

    Ellen Meiksins Wood (2010). Demokratie contra Kapitalismus

    Daran sollte man denken, wenn z. B. ein Felix Heinrichs von „repräsentativer Demokratie“ schwafelt, die er und andere Politikdarsteller so favorisieren.

  3. Prof. Heiner Flassbeck versteht es, die makroökonomischen Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln.

    Als Beispiel wird für Interessenten hier ein zeitlich kürzeres Video angefügt.

    Die reine Erkenntnislogik spricht für sich; insbesondere im Hinblick darauf, was ökonomisch zu erwarten ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=X_6KYp4M3as

  4. Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup spricht von und über Volksverdummung: https://www.youtube.com/watch?v=xe32uSC9soU

    Wen es interessiert, kann hier erfahren wie wir hinters Licht geführt werden.

  5. Prof. Mausfeld ist schlicht genial – wenn auch für die, die immer noch glauben wollen, dass es Politik und Parteien nur gut mit ihnen meinen, desillusionierend.

    Was uns seit Jahrzehnten als Demokratie verkauft wird ist nichts als eine Parteiendiktatur.

    Simonde Weil brachte es in „Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien“ auf den Punkt, was Wahlen bringen, Zitat:

    „Eine Partei regiert, alle anderen sind im Gefängnis.“

    Genauso ist es und mitnichten werden wir, wie immer gern behauptet wird, „repräsentativ“ von der Politik/Politikern vertreten.

  6. Danke für die Kommentierungen und den Beitrag

    Wer ggf. mehr darüber wissen möchte, wie erbärmlich verfallen die politischen Verhältnisse sind und wie die Politik dabei versagt, die ökonomische Pervertierung konsequent zu bekämpfen, dem ist nachf. aufgeführter Vortrag zu empfehlen:

    google-Aufruf: Prof. Dr. H-J. Bontrup – Warum setzen sich linke Alternativen in der Wirtschaftspolitik nicht durch ?

    Fazit

    Es ist kein Paradigmenwechsel zu erwarten, der notwendig wäre. (mehr oder weniger bei allen Parteien)

  7. @ Kerstin Königs

    Ihre Auflistung ist schon recht vollständig und entspricht auch meiner Wahrnehmung der Gründe, die ein Wählen-Gehen und Stimme-Abgeben völlig sinnlos machen.

    Wer noch mehr „Futter“ braucht, dem sei die letzte „Anstalt“ wärmstens empfohlen, die noch in der ZDF-Mediathek zu sehen ist – tatsächlich eines der wenigen Highligts im Öffentlich-Rechtlichen:

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt

    Hierzu zitiere ich gern aus dem neuen (ebenfalls empfehlens- und unterstützenswerten) Online-Magazin „Rubikon“:

    „Die Demokratie ist in Gefahr

    „Die Anstalt“ produziert ein Highlight nach dem anderen. Die Superlative gehen aus. Ein „die beste Anstalt seit….“ wirkt nur noch lächerlich.

    Zeit also, Ihnen die fulminanteste Anstalt seit Langem vorzustellen.

    von Thomas Hillebrand

    „Die Demokratie ist in Gefahr“ ist eine grandiose – vorläufige – Abrechnung mit der deutschen, von der Finanzwirtschaft gesteuerten Plutokratie, die uns so rührend, bitte ein Taschentuch, als echte Demokratie angedreht wird. Wenn Wissenschaft und Medien versagen, dann muss die Aufklärung jemand anderer übernehmen: das Kabarett. „Die Anstalt“ ist längst zum Volksaufklärer avanciert und hat diese Aufgabe mit unglaublicher Verve und Bravour angenommen. “

    Sehr lesenswert: https://www.rubikon.news/artikel/die-demokratie-ist-in-gefahr

    Und die „Anstalt“ – sehr sehenswert 😉

  8. @ Pincopallino

    Dem was Sie schreiben kann ich nur zustimmen!

    Ich frage mich schon lange, ob ich oder wir alle überhaupt wirklich eine Wahl haben oder nichts als Stimmvieh sind. Lämmer trifft es schon irgendwie.

    Beispiel: Was uns gerade von der SPD mit Martin Schulz zugemutet wird ist echt unerträglich. Der mag vieles sein, aber auf gar keinen Fall sozial.

    Auch die tollen Umfragewerte für den glaube ich nicht. Ich kenne wirklich niemand, der den will. Wer wurde bei diesen Umfragen gefragt und wieviele?

    Der muss nur versorgt werden. Brüssel bringt für den nichts mehr. Die Alternative Bundeskanzler ist doch für den super.

    Hauptsache weiter angebliche Macht.

    Sicher hatte der bisher mehr als wir Normalos zu bestimmen, aber nur wegen der politischen Spielregeln, die uns als Demokratie verkauft werden und einer nun mal das Sagen haben soll/muss.

    Wie Prof. Mausfeld es erklärt: angeblich repräsentativ. So wird uns Demokratie verkauft und erklärt.

    So wird es uns schon immer verkauft und wir glauben das und lassen uns wie bei den Schafen und Lämmern in die gewünschte Richtung treiben und gehorchen Leuten wie Schulz, Merkel und wie die alle heißen, Ministern, Bürgermeistern, die zum großen Teil gar nicht tun was die Bürger wollen.

    Aber wir haben es denen erlaubt uns so zu behandeln.

    Alle vier oder fünf Jahre geben wir Bürger denen unsere Stimmen.

    Ich frage mich schon länger was mit meiner und den anderen so passiert.

    EU-Diktatur, Nahost-Kriege, Nato, Nato-Osterweiterung, Krim-Krise, Terror als Folge nicht legitimer Kriege und durch kreierte und mit Waffen und Geld üppig versorgte Terroristen von Al Quaida über Isis/jetzt IS, Al-Nusra und wie die alle heißen.

    CETA, TiSA, TTIP das angeblich erledigt ist. Atomkraft und das Abwälzen der Folgekosten auf die Bürger, Änderung des Grundgesetzes, damit Autobahnen privatisiert werden können und wieder wir Bürger die doofen Zahlenden sind, Altersarmut dank miserabler, vollkommen falscher Rentenpolitik die nur Versicherungsgesellschaften reich machen soll, miese Zustände in Schulen ob Gebäude oder fehlende Lehrer. PPP zu Lasten der Bürger und vieles, vieles mehr!

    Zu den Terroristen passt der Spruch von den Geistern aus Goethes Zauberlehrling:

    „Die ich rief, die Geister, Werd‘ ich nun nicht los.“

    Ich habe auch den Verdacht, dass die herbeigerufenen Geister gar nicht mehr verscheucht werden sollen, weil die praktisch sind und vieles legitimieren: Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung sogar des Zahlungsverkehrs, Bargeldabschaffung, durch die Politik legitimiertes Ausspionieren der Menschen. Jeder wird unter Generalverdacht gestellt und uns wird das als „Schutzmaßnahme“ verkauft.

    Ich fühle mich immer stärker für dumm gehalten. Der Vortrag von Prof. Mausfeld trifft es haargenau.

    Sehr ernüchternd aber trotzdem eine große Hilfe. Andererseits ist die Situation zum Verzweifeln, denn die Menschen wollen nur Frieden und friedlich und in Ruhe leben.

    Wie die Menschen damals auf der kleinen griechischen Insel, die nur neutral bleiben wollten und von den Athenern dafür vernichtet wurden.

    Uns vernichtet man zwar (hoffentlich) nicht, aber die Lage ist nicht Anlass für Optimismus. der kleine Mann zahlt een IMMER die Zeche.

    Ich kenne keinen der Krieg und Sanktionen gegen unschuldige Menschen will, nur weil die Länder Rohstoffe besitzen oder andere Vorteile haben, die anderen Ländern nutzen könnten und deswegen genommen oder besser gesagt gestohlen werden sollen.

    Warum dürfen wir nicht alle friedlich miteinander leben? Warum wird das nicht zugelassen? Weil wenige dadurch viel Geld verdienen und sich mächtig fühlen wollen? Wollen, dass geschieht, was nur wenigen nutzt?

    WARUM geschieht immer das Gegenteil und das mit Hilfe und Unterstützung von Politikern, die das Gegenteil von dem tun, was sie vor Wahlen erzählen und uns nach den Wahlen diese Gegenteile als alternativlos verkaufen?

    Schlimm ist, dass das bei allen Parteien so läuft sobald sie „regieren“.

    Regieren die wirklich oder werden die auch nur regiert und müssen umsetzen was die Eliten im Hintergrund wollen?

    Gröhnemeyer sang mal: „denn wir werden gern regiert.“.

    Das glaube ich nicht. Die meisten Menschen haben aufgegeben und hoffen immer wieder von Wahl zu Wahl mit Wählen was zu ändern und hoffen, dass es besser wird.

    Besser wurde es aber bis jetzt nicht. Zumindest seit ich mich erinnern kann und die Politik beobachte.

    Es ist entmutigend und demotivierend was mit uns durch die Politik/er, die uns vor Wahlen das Blaue vom Himmel runter versprechen, nach Wahlen gemacht wird.

    Ich empfinde das nicht fair und schon lange nicht mehr demokratisch.

    Die Meinung der Bürger ist nach Wahlen egal und wird ignoriert.

    Herr Prof. Mausfeld erklärt sehr deutlich um was es leider wirklich geht.

    Auf jeden Fall nicht um wirkliche Demokratie. 🙁

  9. Sehr begrüßenswert, dass der Vortrag von Prof. Mausfeld hier vorgestellt und verlinkt wird!

    Ich habe ihn bereits 3 mal angehört und mir das zugehörige PDF heruntergeladen.

    Die Informationsdichte, die Stringenz und die absolute Logik in seinem Vortrag sind mehr als überzeugend. Man sollte ihn auswendig lernen …

    Wenn man die vorgestellten Zusammenhänge versteht, erkennt man immer schneller die zahllosen Manipulationen in den sog. Mainstream-Medien, fühlt sich immer häufiger belogen und regelrecht für dumm verkauft.

    Bestes Beispiel die aktuelle Berichterstattung bzgl. der amerikanischen Bombardierung in Syrien.

    Innerhalb kürzester Zeit nach dem Giftgaseinsatz stand fest, dass es Assad war – weil er es ja schließlich auch bereits 2013 war.

    Halt! Stopp! Nee, war er eben nicht!

    Und das wurde sogar bei Lanz in dieser Woche thematisiert von Michael Lüders, der sehr klar die mittlerweile geklärten Sachverhalte 2013 darlegte, was aber beispielsweise die Süddeutsche Zeitung heute nicht davon abhielt zu erklären: „Trump hatte seinen Vorgänger stets attackiert, dass dieser 2013 nicht reagiert habe, als Assad mehr als 1000 Syrer mit einem Giftgasangriff tötete …“

    http://www.msn.com/de-de/nachrichten/donald-trump/trump-setzt-voll-auf-risiko/ar-BBzw9Qk?li=AA520o&ocid=spartanntp

    Da bleibt man halt einfach bei seiner alten Linie und folgt den bewährten Propagandaregeln, dass man einen Sachverhalt – ganz gleich, ob er stimmt oder nicht – nur oft genug wiederholen muss, damit die Masse ihn glaubt.

    U N E R T R Ä G L I C H !

    Wählen gehen?

    Wen denn, was denn?

    Dass Herr Mausfeld absolut Recht mit seiner Erläuterung der „repräsentativen Demokratie“ hat, beweist sich schon allein darin, dass die Politik IMMER das genaue Gegenteil dessen tut, was die Mehrheit der Menschen will – CETA & TTIP, Bundeswehreinsätze, Maut, … ad absurdum.

    Wie nannte es Volker Pispers so treffend: „Es geht um eine Richtungswahl auf einer einzigen Schiene, aber hey, wir dürfen den Lokführer wählen! Gib Gas, halt Kurs“ – oder so ähnlich.

    Zu schade, dass er aufgehört hat!

    Obwohl, … verstehen kann ich ihn schon.

    Das ist wieder so ein Tag, an dem man entweder an der eigenen Wut erstickt, vor Verzweiflung heulen oder aber sich einfach nur noch hinsetzen möchte, um die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen.

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