Die multimediale Mit-Mach-Zeitung für Mönchengladbach & Umland ... wirtschaftlich und politisch unabhängig ... aber nicht unpolitisch ...


Reisebericht: 25 Jahre Landschaftspark Nord

Andreas Rüdig [ - Uhr]

Der Landschaftspark Nord in Duisburg feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag.

Im Jahre 1994 als Naherholungsgebiet der Öffentlichkeit übergeben, dient die Kathedrale der Industriekultur heute auch Kulturtempel – das Somemrkine der örtlichen Stadtwerke, die Extraschicht – die lange Nacht der Industriekultur sowie das TraumZeit – Musikfestival seien hier als aktuelle Beispiele genannt.

Betritt man als Besucher den Landschaftspark am Haupteingang an der Emscherstraße, fallen direkt hinter dem Pförtnerhäuschen schon die ersten Attraktionen ins Auge: eine historische Werksbahn mit Transportwagen.

Wendet sich der Besucher nach links, kommt er zum Besucherzentrum und danach zur Kraftzentrale. Sie ist die ehemalige Gasanlage. Hier gab es früher 10 Großgasmaschinen zum Dynamobetrieb für die werkseigene Stromerzeugung soie 6 Gasgebläsemaschinen quasi für die Energieerzeutung durch Windkraft. Heute finden hier beispielsweise Messeveranstaltungen oder Konzerte statt.

Der Hochofen 5 mit seiner Aussichtspalttform, verschiedene Vorratsbunker, der Klärwasserkanal, Schalthaus und eine Gleiswaage schließlich sich auf dem Rundgang an.

Nächste Station: die Gießhalle Hochofen 1. Wurde hier früher alle 2 Stunden Roheisen abgestochen und der Weiterverarbeitung zugeführt, dient die Gießhalle heute als Veranstaltungsort für Konzerte, Open-Air-Kino und Theater. Dafür wurde eine eigene Tribüne eingebaut.

Die benachbarte Gebläsehalle lieferte früher Hochofenwind, Kühlwasser sowie Preßluft. Heute werden die Räumlichkeiten für Veranstaltungen aller Art – wie beispielsweise Konzerte oder Firmenfeiern – genutzt.

Die Magazinhalle schließt als kleiner Veranstaltungsort den Rundgang ab. Sportlich interessierte Besucher suchen den Klettergarten des Deutschen Alpenvereins, den Hochseilparcour oder den Tauchgasometer auf.

Bei Anbruch der Dunkelheit sollen die Lichtinstallationen des britischen Künstlers Jonathan Park (ist der Name Programm?) kulturbeflissene Besucher vor allem am Wochenende am Abend anlocken.

Der Landschaftspark Nord ist heute fest im kommunalen Leben integriert und nicht mehr von dort wegzudenken. In den Sommerferien und am Wochenende ist er insbesondere an warmen, sonnigen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel. Einziger Wermutstropen ist, daß die nächstgelegene Bus- und Bahnhaltestelle etwa 10 Minuten Fußmarsch entfernt ist.

Bisher keine Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.