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Einrichtung einer neuen Gesamtschule in Jüchen steht bevor • Countdown für Überführung der Sekundarschule läuft

Red. Schule, Studium & Arbeitswelt [ - Uhr]

Der Countdown für den Start der Gesamt­schule Jüchen läuft. Mit einem weiteren „Tag der Offenen Tür“ am 16.01.2016 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und der Möglichkeit der Teilnahme am Probeunterricht gibt die Schule Einblicke in das pädagogische Konzept der zukünftigen Gesamtschule.

„Der Entwurf für das pädagogische Konzept der Gesamtschule steht“, erläutert die stellvertretende Schulleiterin Susanne Schumacher, „ist aber längst noch nicht festgeschrieben.“

Die Schule möchte die Eltern in die Konzeptarbeit einbeziehen, sobald das Anmeldeverfahren abgeschlossen ist.

„Durch die Oberstufe, die wir jetzt anbieten können, ist somit für die Kinder, die Abitur machen möchten, keine Suche nach einer geeigneten Oberstufe mehr erforderlich“, erklärt Susanne Schumacher.

“Es gibt Überlegungen, in der neuen Gesamtschule einen Schwerpunkt im Bereich Sport anzubieten. Die hervorragende Ausstattung der Gemeinde bei den Sportanlagen bietet optimale Bedingungen, Sport als Abiturfach anzubieten.“ erläutert Schulleiter Georg Broens.

Das Konzept der neuen Gesamtschule sieht ein dreigliedriges Haus des Lernens vor. Das sogenannte „Haus der Kinder“, 5. bis 7. Klasse, im Schulgebäude Mühlenstraße in Hochneukirch soll die Kinder zum selbständigen Lernen hinführen und das soziale Miteinander fördern.

Ab der 8. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler im Gebäude an der Stadionstraße in Jüchen beschult.

Im „Haus der Jugend“ (8. bis 10. Klasse) steht das fachbezogene Lernen und der Ausbau der persönlichen Kompetenzen im Vordergrund und im „Haus der jungen Erwachsenen“ (11. bis 13. Klasse) wird gezielt das eigenständige Lernen und die Übernahme von Verantwortung bis zum Abitur erarbeitet.

Der Wille vieler Eltern, ihr Kind an einer Gesamtschule unterzubringen, ist ungebrochen.

Allerdings ist das Gesamtschulangebot in der Region nach wie vor begrenzt.

Im letzten Schuljahr konnten viele Kinder an bestehenden Gesamtschulen nicht aufgenommen werden.

Die Einrichtung der neuen Gesamtschule bietet den Eltern die große Chance, für ihr Kind einen Gesamtschulplatz zu bekommen.

Die Schule hat aufgrund der räumlichen Gegebenheiten die Möglichkeit, über die geplante Vierzügigkeit hinaus eine zusätzliche Klasse bei Bedarf einzurichten.

Die Anmeldungen zur Gesamtschule finden vom 29.01.2016 bis 02.02.2016 am Standort in Jüchen, Stadionstraße 77, statt.

Weitere Informationen und Hinweise gibt es auch auf der Homepage www.sekundarschule-juechen.de .

3 Kommentare zu “
Einrichtung einer neuen Gesamtschule in Jüchen steht bevor • Countdown für Überführung der Sekundarschule läuft”
  1. @ Torben Schultz

    Mehr Geld für Bildung und Erziehung würde auch so manches Problem mit der Sauberkeit und Ordnung in der Stadt regeln.

    Das ist auch eine Frage der Erziehung und Grundhaltung, die Eltern und die Gesellschaft Kindern angedeihen lassen.

    Schlechte oder gar keine Vorbilder und vor allem fehlendes Vorleben sind bei Kindern ein Problem, das diese gar nicht erkennen und ihre falsche Einstellung leider oft für immer beibehalten.

    Was das Thema Gesamtschulen anbelangt: Das wird in Mönchengladbach grundsätzlich ignoriert.

    Von der GroKo genauso wie von diesem zuständigen Dr. Fischer.

    Die wollen das nicht. Also passiert nichts. Der Bürger ist der Dumme bzw. die Kinder.

  2. Kleiner Nachtrag noch, wer nun Kinder hat, die nächstes Schuljahr auf eine weiterführende Schule kommen, hier findet ihr die Anmeldetermine:

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/925304.html

  3. Auch wenn es ein ganz klein wenig „Off Topic“ ist, irgendwie passt es trotzdem zum Thema:

    Heute hat die Stadt Mönchengladbach die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen bekannt gegeben.

    Wie immer geht es mit den Gesamtschulen los und warum das so ist wird von der Verwaltung auch ganz offen gesagt:

    „[…]So haben Kinder, die keinen Platz an einer Gesamtschule bekommen konnten, die Möglichkeit, sich an einer anderen weiterführenden Schule anzumelden.[…]“

    In den letzten Jahren wurden immer so um die 400 Kinder an den Gesamtschulen abgelehnt.

    Darauf müsste die Stadt längst reagieren und weitere Schulen in eine Gesamtschule umwandeln.

    Leider passiert das hier nicht und auch in NRW werden zum Schuljahr 2016/17 deutlich weniger Gesamt- und Sekundarschulen neu Eingerichtet als in den Vorjahren.

    Waren es im Jahr 2014 noch 53 ging die Zahl schon 2015 auf 16 runter. Nun liegen für das kommende Schuljahr gerade mal 13 Anträge bei der Bezirksregierung vor, davon 8 auf Gründung einer Gesamtschule und 5 für eine Sekundarschule.

    Diese Zahlen besagen aber nicht, dass der Bedarf an Schulen mit längerem, gemeinsamen Lernen gedeckt ist!

    Obwohl die Schülerzahl in Mönchengladbach im ganzen abgenommen hat und eine Gesamtschule dazu kam haben wir seit Jahren die gleich hohen Ablehnungszahlen.

    Und ich bin mir sicher, auch die kommenden Ablehnungszahlen werden wieder so hoch sein. Die geringe Zahl der Anträge auf Einrichtung von Gesamtschulen ist also lediglich die politische Ignoranz gegenüber dem Elternwillen.

    Was sich in ganz NRW zeigt gilt leider auch für die Vitusstadt.

    Realschulen und Gymnasien werden durch die an Gesamtschulen abgelehnten Kinder künstlich in ihrer Bedeutung hochgestuft.

    Das muss auch die GroKo endlich begreifen und die Verwaltung mit der Schaffung einer 8ten Gesamtschule beauftragen.

    Dafür auch das Geld im Haushalt bereit zu stellen haben CDU und SPD leider trotz entsprechendem Antrag der Linksfraktion verpasst.

    Aber noch ist es nicht zu spät da nach zusteuern, wer über 8 Mio. Euro in die Sauberkeit steckt, sollte auch für Bildung Geld übrig haben!

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