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Erstes Elektrofahrzeug im Fuhrpark der Gemeindeverwaltung Jüchen

Hauptredaktion [ - Uhr]

Der Klimaschutz wird für Kommunen zunehmend zu einem zentralen Thema. Auch die Gemeinde Jüchen leistet seit Kurzem einen Beitrag im Bereich der Elektromobilität.

Die Gemeinde Jüchen hat einen elektrisch betrieben „Smart electronic drive“ beschafft, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Dienstfahrzeug zur Verfügung steht,.

Der Elektro-Smart im Corporate Designe von NEW und Gemeinde Jüchen ist das erste elektrisch betriebene Dienstfahrzeug im Fuhrpark der Verwaltung. Ob Elektrofahrzeuge zu einem wichtigen Bestandteil der Energiewende werden, bleibt zwar abzuwarten. Fakt ist, dass Sie leise und umweltschonend sind und die Abhängigkeit vom stark schwankenden Öl-Preis senken.

Die Reichweite von rund 120 km mit einer „Tankfüllung“ ist ausreichend, um die Außendienstmitarbeiter der Verwaltung einen ganzen Tag im Gemeindegebiet mobil zu machen.

Der Akku wird ganz bequem über Nacht wieder aufgeladen.

Neben dem Haupteingang des Rathauses wurde eine E-Ladesäule der NEW für Elektroautos installiert.

Diese kann von Besuchern des Rathauses kostenfrei genutzt werden. Lediglich eine Anmeldung in der Zentrale sowie ein eigenes, passendes Ladekabel sind für die Benutzung erforderlich.

Die Gemeinde hat sich zusätzlich dem Projekt „eMerge“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und einer übergreifenden Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand angeschlossen.

Koordiniert wird das Projekt von der Uni Siegen, um den Aufbau einer Infrastruktur und die Verankerung der Elektromobilität im Alltag voranzubringen. Eine ins Fahrzeug eingebaute FLEA-Box liefert anonymisiert für das Projekt Daten zum Nutzungs- und Ladeverhalten, die wissenschaftlich ausgewertet werden.

Seit Mitte 2012 ist der Smart ED als Coupé und Cabriolet auf dem Markt erhältlich.

Serienmäßig ruft der Motor 55 kW Leistung ab. Der Smart ED kann an einer herkömmlichen 230-V/16-A-Steckdose mit bis zu etwa 11 A (2400 W) in etwa sieben Stunden geladen werden.

Mit einem optionalen Ladekabel mit Typ2-Stecker kann an Ladesäulen /Wand-Ladestationen die volle Leistung (Ladezeit 6 Stunden) des 3,3-kW-Bordladeggerätes genutzt werden.

Eine Ladung mit bis zu 22 kW ist über ein optionales Ladegerät möglich, bei welchem die Ladeströme flexibel angepasst werden können. Es reduziert die Ladezeit auf etwa eine Stunde.

Die E-Ladesäule der NEW AG am Rathaus kann 11 kW Leistung abrufen, sodass der Akku in ca. zwei Stunden voll aufgeladen wird. Smart gibt di e Reichweite einer Akkuladung mit 145 km an. Im ADAC-Test verbrauchte der Smart ED 13,04 kWh/100 km (3,26 € bei 0,25 €/kWh).

Dies entspricht dem Energiegehalt von 1,47 Litern Benzin/100 km.

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