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Sozialdezernent Dr. Schmitz vertrat heute bei einer Fachtagung in Berlin die Sicht der Kommunen

Hauptredaktion [ - Uhr]

wappen-moenchengladbach-thb.jpg(pmg) Können ortsnahe Pflegestützpunkte Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen helfen, im für sie oft unübersichtlichen System von Leistungen, Anbietern und Kostenträgern im Pflegemarkt besser zurechtzufinden?

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist davon überzeugt: „Viele Angehörige beklagen, dass weniger die eigentliche Pflege, als die Vorbereitung und Organisation rund um die Pflege die größten Belastungen darstellen. Wir schaffen daher in den Pflegestützpunkten zentrale Ansprechpartner, die nicht nur beraten, sondern das gesamte Leistungsgeschehen für die Pflegebedürftigen koordinieren.“

Die Stadt Mönchengladbach wird im Rahmen eines Modellprojektes, das von der Bundesregierung mit zunächst 30.000 Euro finanziert wird, in Zusammenarbeit mit der AOK erproben, ob sich die Regelungen zur Einrichtung und zum Betrieb solcher Pflegestützpunkte vor Ort umsetzen lassen.

Bei einer Fachtagung des Gesundheitsministeriums in Berlin vertrat Mönchengladbachs Sozialdezernent Dr. Michael Schmitz heute (18. Januar) die Sicht der Kommunen zum Thema Pflegestützpunkte.

Schmitz: „Wir sind froh, dass die Bundesregierung unter anderem Mönchengladbach als Modellstadt ausgewählt hat, um die neuen Instrumente der geplanten Pflegereform in der Praxis zu testen.“

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