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„Lokalkolorit“ legt Konzept für Wohn- und Lebensgemeinschaften im „Maria-Hilf-Areal“ vor • Lebenswert. Verbunden. Menschlich.

Horst Knabe [ - Uhr]

 [26.11.2017] Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Maria-Hilf-Geländes hat eine Gruppe engagierter Mönchengladbacher Bürger – zugehörig zu „Lokalkolorit“, einem Mönchengladbacher Verbund soziokultureller Gruppen – Vorschläge zur Gestaltung neuer Wohn– und Lebensgemeinschaften beigesteuert.

Das Team aus engagierten Stadtplanern, Sozialarbeitern, soziokulturell Aktiven und Mitgliedern unterschiedlichster Mönchengladbacher Bürgerinitiativen hofft, dass etwas entsteht, was den Bürgern bezahlbare Mieten bringt und ältere und jüngere Menschen und Familien auch gerade in der Stadtmitte einen Raum in einer neuen Form des gemeinschaftlichen Lebens bietet.

Dazu wurde dieses Konzept entwickelt:

Konzept „INa – Intentionale Nachbarschaft • Sozial-ökologische Wohnprojekte“

Weil die Entwicklungen und Entscheidungen für das Maria-Hilf-Gelände in seiner Gesamtheit noch ausstehen, haben die Entwickler ganz bewusst darauf verzichtet ein Fazit zu formulieren.

Gleichwohl wollen sie sich damit einbringen, inspirierend wirken und neue Impulse setzen für ein Mönchengladbach, das auch die besondere industriekulturelle soziale Geschichte der Stadt aufgreift, die beispielsweise durch den Volksverein und das Wirken Edmund Erlemanns und dessen „Erbe“ zum Ausdruck kommen lässt.

Lebenswert. Verbunden. Menschlich.

Städtebaulich/Architektonisch biete der Bereich um das Maria-Hilf-Gelände viele gute Möglichkeiten, aber auch viele mit „moderner“ Glas-/Beton-Architektur.

„Lokalkolorit“ hofft darauf, dass sein bürgerschaftliches Engagement auch einen gewissen Schutz vor willkürlichen, rein gewinnorientierten Immobilienspekulanten bietet und nennt als Ziele von „INa“ zeitgemäße,  sozial-integratives und ökologisches und bezahlbares Wohnen.

Das Ina-Konzept wird neben dem zuständigen Fachbereich Bauen den Teilnehmern am aktuell laufenden Wettbewerb sowie den im Stadtrat vertretenen Fraktionen in der Hoffnung zur Verfügung gestellt, dass darin enthaltenen Aspekte Berücksichtigung finden.

 

 

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