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Stadt startet Bürgerbeteiligung zum Stadterneuerungsprozess für Alt-Mönchengladbach • HEUTE um 18:30 Uhr Informationsveranstaltung in der Aula des Math.Nat.-Gymnasiums an der Rheydter Straße

Hauptredaktion [ - Uhr]

[02.02.2017] Mit einer Informationsveranstaltung für Bürger beginnt HEUTE, Donnerstag, 2. Februar, (18.30 Uhr, Aula des Math.Nat.-Gymnasium, Rheydter Straße) ein über Monate angelegtes Beteiligungsverfahren für die von der Stadt geplante Stadterneuerung im Bereich Alt-Mönchengladbach.

Nach dem Rheydter Vorbild der „Sozialen Stadt Rheydt“ geht das für die Beantragung von Fördergeldern vorausgesetzte Integrierte Handlungskonzept für Mönchengladbach mit der Öffentlichkeitsbeteiligung nun an den Start.

Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, und Projektleiter Kajetan Lis, Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, wird Hintergründe und Ziele zum geplanten Stadterneuerungsprozess für das rund 240 Hektar umfassende Gebiet in Alt-Mönchengladbach vorstellen.

Mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt wurde das Büro steg NRW, Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft aus Dortmund, das bereits den Prozess Soziale Stadt Rheydt erfolgreich durchführte.

Das umfangreiche Dialogverfahren, bei dem unter anderem mehrere Workshops mit jeweils unterschiedlichen Akteuren, fünf Stadtchecks (u.a. Mitte Februar im Minto und im Hauptbahnhof MG) und eine Dialogwerkstatt am 12. Und 13. Mai vorgesehen sind, ist das Hamburger Büro urbanista beauftragt, das im vergangenen Jahr wegen seiner herausragenden Methode bei den Beteiligungsprozessen, gemeinsam mit der Stadt Braunschweig, mit dem Politik Award 2016 im Bereich Partizipation ausgezeichnet wurde.

Beide Büros werden im Rahmen der Veranstaltung die Vorgehensweise bei der Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes erläutern.

Welche Instrumente der Bürgerbeteiligung in Mönchengladbach zur Anwendung kommen, lässt sich derzeit mit einem Blick auf Braunschweig erkennen.

Mit großem Erfolg hat die Stadt eine Online-Beteiligung für die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes  eingeführt,  die auf große Resonanz gestoßen ist.

Ähnliches erhoffen sich die Verantwortlichen auch für Mönchengladbach, wenn am Freitag, 3. Februar, in gleicher Weise eine Online-Plattform startet, auf der bis zum 30. April interessierte Bürgerinnen und Bürger konkrete Vorschläge, Anregungen und Kritik anhand virtueller Stecknadeln in der Art eines offenen Forums eintragen können.

Was soll sich ändern, wo fehlt was und was läuft gut?

Fragen, zu denen die Teilnehmer auf der Online-Plattform konkrete Antworten setzen können, die später im Prozess für das Integrierte Handlungskonzept mit einfließen sollen.

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