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Verkehr Hindenburgstraße • Teil XV: Fahrgäste werden zur „Testphase“ Hindenburg-/ Steinmetzstraße befragt • Nutzerin übt schon jetzt deutliche Kritik

Hauptredaktion [ - Uhr]

[12.01.2017] Nachdem die Busse lange Zeit in beiden Richtungen auf der Hindenburg­straße gefahren sind, wird seit einigen Monaten die einseitige Verlegung der berg­ab ver­kehrenden Buslinien von der Hinden­burg­straße auf die Steinmetzstraße getestet.

Im Rahmen der Testphase startet nun eine Verkehrserhebung sowie die Befragung von Fahrgästen und Passanten.

Von Samstag, 14. Januar, bis einschließlich Samstag, 28. Januar, findet die Fahrgastzählung und Befragung in den Bussen, die zwischen Europaplatz und Alter Markt fahren, zum Testbetrieb auf der Hindenburgstraße statt.

Die Zählung findet in den Bussen und an den Haltestellen an der Hindenburgstraße, Aachener Straße, Viersener Straße, Steinmetzstraße und Hauptbahnhof/Europaplatz statt.

Alle mit der Fahrgastzählung beauftragten Personen tragen einen Dienstausweis bei sich. Der Ausweis wird den Fahrgästen unaufgefordert vorgezeigt. Die NEW bittet alle Fahrgäste bei der Zählung um Unterstützung.

Schon jetzt gibt es ganz konkrete Kritik an der am 12.04.2016 von der GroKo im Planungs- und Bauausschuss beschlossenen („testweise“) Herausnahme der talwärts fahrenden Busse aus der Hinbenburgstraße.

So die Beschreibung einer Busnutzerin, die uns vorliegt:

„Ich möchte aufmerksam machen auf die missliche Lage an der – wie behauptet vorübergehenden – Bushaltestelle am Minto/Steinmetzstraße.

Dort ist es aufgrund der Kurve den Busfahrern nicht möglich, an den Bordstein heranzufahren.

Ein Zustieg mit Rollstuhl ist dort ausgeschlossen, mit Rollator ist er nur sehr erschwert möglich, von Barrierefreiheit kann hier keine Rede sein.

Des Weiteren ist der Gehweg so schmal, dass es ist schwierig ist, an aussteigenden Fahrgästen vorbei einen in zweiter Stelle haltenden Bus zu erreichen.

Abgesehen von der Erreichbarkeit  nachstehender Busse ist es auch unmöglich einzusehen, welche Linien dort gerade halten. Sichtbar ist immer nur der an erster Stelle haltende Bus.

Die Beleuchtung der Haltestelle lässt zu wünschen übrig, Wetterschutz oder Sitzgelegenheiten sind nicht vorhanden, ausreichend  Raum zur Nachrüstung ist nach meiner Ansicht nicht gegeben.

Der Wegfall der Haltestelle Kaufhof /Hindenburgstraße Richtung Europaplatz ist nicht tolerabel.

Hier wird der Weg in Richtung Bahnhof, auch aus dem Ärztehaus Albertusstraße kommend, zu weit.

Die Verlegung der Haltestelle P&C an die Steinmetzstraße erschwert den Zugang zum Einzelhandel unnötig.

Auch das Museum Abteiberg, die Kirchen, sowie demnächst die Postfiliale sind nur mit langen Wegen zu erreichen.“  (Zitat Ende)

 

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