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Aufbrucharbeiten an der Klumpenstraße • Grüne stellen Fragen und fordern Gutachten zu Arsen-Gefahren an

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

Im September 2013 wurde bekannt, dass bei Pflasterarbeiten u.a. an der Klumpenstraße mit Arsen belastetes Bettungsmaterial eingebaut wurde (siehe BZMG-Artikel). Nun finden eben in dieser Straße Aufbrucharbeiten statt.

In diesem Zusammenhang wies die Stadtverwaltung heute in einer Pressemitteiltung darauf hin, dass die Arbeiten entsprechend der Sicherheitsbedingungen zum Schutz der Anwohner ordnungsgemäß ausgeführt würden.

Damit reagierte die Verwaltung offensichtlich auf einen Bericht der RP in der heutigen Ausgabe. Durchführendes Unternehmen ist demnach die Mönchengladbacher Raeder Straßen- und Tiefbau GmbH.

Mit Bezug auf diesen RP-Artikel stellte Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender von B90/Die Grünen im Rat diese Fragen:

  1. Warum sind die Anwohnerinnen und Anwohner der Klumpenstraße nicht vor den vorgenommenen Aufbrucharbeiten hierüber von der Verwaltung informiert worden?
  2. Wie ist der rechtliche Verfahrens- und Erkenntnisstand im Hinblick auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen zur widerrechtlichen Verfüllung von kontaminiertem giftigem Material im Straßengrund der im Artikel genannten Straßen?

Darüber hinaus bitten die Grünen um „umgehende Zusendung“ des im RP-Artikel erwähnten Gutachtens des Bielefelder Institutes für Umweltanalyse, das von Gefahren, die von dem vergifteten Material unter der Klumpenstraße und der Süchtelner Straße ausgehen.

Im Herbst hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass ein „besonderer Arbeitsschutz“ erforderlich sei, wenn bei Kanalarbeiten das Pflasterbett freigelegt werden müsse. Auch müsse das belastete Material entsorgt werden, hieß es seinerzeit.

„Genau dieser Fall ist jetzt eingetreten“, so Hans-Günther Petry, Leiter des städtischen Fachbereichs Ingenieurbüro und Baubetrieb.

Die erteilten Auflagen würden täglich durch Mitarbeiter des Straßenmanagements kontrolliert, wird Petry zitiert.

„Unter Berücksichtigung der Sicherheitsauflagen gehen für die Anwohner keine Gefahren bei dem nun erfolgten Aufbruch aus“, meint Fachbereichsleiter Petry.


2 Kommentare zu “Aufbrucharbeiten an der Klumpenstraße • Grüne stellen Fragen und fordern Gutachten zu Arsen-Gefahren an”
  1. Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam, dass am Mittwoch, 14. Mai, Tiefbauarbeiten vor dem Haus Klumpenstraße 15 zur Behebung eines
    Kabelschadens durchgeführt werden.

    Die Arbeiten werden, wie bereits in der vergangenen Woche, von einem zugelassenen Tiefbauunternehmen unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen ausgeführt und das belastete Pflasterbettungsmaterial ordnungsgemäß entsorgt.

  2. Die Stadtverwaltung macht aktuell darauf aufmerksam, dass an der Klumpenstraße in Höhe Ehlerstraße Leitungsarbeiten im Auftrag eines Telefonanbieters durchgeführt werden.

    Die Stadtverwaltung trägt dafür Sorge, dass die in diesem Bereich für Straßenaufbrüche geforderten Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

    Die Mitarbeiter des Unternehmens tragen Schutzkleidung, das mit Schadstoffen belastete Pflasterbettungsmaterial wird ordnungsgemäß entsorgt.

    Die Baugrube ist inzwischen wieder geschlossen. Ob eine weitere Stelle geöffnet werden muss, steht derzeit noch nicht fest.

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