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Verkehrsregelung Rheydter Innenstadt wirklich so erfolgreich, wie erhofft?

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

Dsc00653Als gelungen bezeichnete Gerd Kaumanns, Vorstandsmitglied des Rheydter Citymanagements, die neue Verkehrsregelung in der Rheydter Innenstadt.

Die Stresemannstraße werde nun nicht mehr als Durch­gangs­straße von Giesenkirchen über die Bachstraße zur Autobahn genutzt.

Vielen Autofahrern sei es zu lästig, den „Schleichweg“ über die Marktstraße zu nutzen, meinte Kaumanns gegenüber BZMG . Ärgerlich ist für Kaumanns, dass von der Dahlner Straße kommend eine Ausschilderung „Innenstadt Rheydt“ fehlt.

Kaumanns hatte mit anderen aus der damaligen Initiative „It’s all Rheydt“ die neue Verkehrsführung erdacht. Sie wurde schlussendlich vom Citymanagement übernommen. Aufgrund eines politischen Beschlusses läuft momentan eine halbjährige Testphase.

Dass die Kaumann’sche Einschätzung durchaus zu hinterfragen ist, verdeutlichen die Bilder, die sich samstags – so auch heute – dem Beobachter zeigen: Autoschlange von der Stresemannstraße über Markt- und Harmoniestraße zurück bis zur Stresemannstraße:

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Der überwiegende Teil der Autofahrer biegt von der Harmoniestraße nach rechts wieder in die Stresemannstraße ein.

Denkbar ist, dass es sich nicht nur um langsame Durchgangsverkehre, sondern auch um „Parksuchverkehre“ handelt, die zu einer nicht unerheblichen Luftbelastung in diesem Gebiet führen.

Dsc00648Wohl dem, der einen Parkplatz gefunden hat, wie dieser Autofahrer aus Viersen, der zuvor am Galeria-Parkhaus an der Marktstraße vorbei gefahren war.

Ein Kommentar zu “Verkehrsregelung Rheydter Innenstadt wirklich so erfolgreich, wie erhofft?”
  1. Seit Jahren ein Drama und kein Ende in Sicht. Man muss ich halt entscheiden: entweder will ich Verkehr in der Innenstadt, damit die potenziellen Kunden bis vor das Geschäft fahren können oder ich will es eben nicht.

    Wenn ich es will, dann muss ich mit Verkehr in der Stadt leben und vielleicht auch Parkplätze im Angebot haben.

    Wenn ich es nicht will, dann muss ich attraktive Alternativen bieten: Parken kostenfrei außerhalb und Shuttlebus mit kurzer Taktung, um die Kunden zum Geschäft zu bringen (nur als Beispiel).

    Ach ja, apropos Ring: wenn der einer wäre und man _zügig_ um das Zentrum rumfahren könnte, würde manch ein Autofahrer auch gar nicht erst versuchen, die vermeintliche Abkürzung durch die Mitte zu nehmen.

    So ist es nur ein bißchen schwanger und das geht bekanntlicher Weise nicht.

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