Eine schöne Studienreise 2010 nach Norddeutschland

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

foto_stud_reise_2010_aAm 6. Oktober 2010 fuhr der Heimatverein Odenkirchen mit einem Bus auf eine 5-tägige Studienreise nach Norddeutschland.

Auf dem akribisch vom Reiseleiter Werner Scholz ausgearbeiteten Programm standen als Hauptziele: Bremen, Stade, Bremerhaven, Lübeck und Hamburg. In allen Städten gab es eine von örtlichen Führern begleitete Rundfahrt und Rundgang im Zentrum bzw. der jeweiligen Altstadt.

foto_stud_reise_2010_dHotel und zentraler Ausgangspunkt der Tagestouren war die Hansestadt Stade. – Stade ist eine der ältesten Städte Norddeutschlands.

Die ersten Siedler kamen bereits 100 v. Chr. in die Gegend. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten Stades gehört die gesamte Altstadt mit malerischen Fachwerkhäusern, bedeutenden Gebäuden und dem Binnenhafen. Zwei Innenstadtkirchen sind von kunst- und kulturhistorischer Bedeutung.

Die Ss. Cosmae et Damiani ist mit einer bedeutenden Hus/Schnitger Orgel ausgestattet. – Der Hansehafen in Stade war einst das wirtschaftliche Herz der Hansestadt.

Freie Hansestadt Bremen: Nach einem Mittagessen in der ältesten Brauereigaststätte in Bremen „Schüttinger“ ging es auf einen geführten Rundgang durch die Böttcherstraße (Gesamtkunstwerk mit Glockenspiel) Marktplatz mit den Wahrzeichen Bremens der Freiheitsstatue dem Roland (1404), dem Dom St. Petri, dem Rathaus (1409) mit der pittoreske Weser-Renaissance-Fassade, den Bremer Stadtmusikanten, dem Schütting, etc. Es folgte ein Rundgang durch das Schnoorviertel, ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und wahrscheinlich der älteste Siedlungs-kern. Höhepunkt war der Besuch im Rathaus, Ratssaal, die gute Stube Bremens.

foto_stud_reise_2010_b(Havenwelten in Bremerhaven) Bremerhaven, eine kreisfreie Stadt liegt an der Mündung der Weser und der Geeste. Beeindruckt waren alle Mitreisenden von den neuen Havenwelten mit Klimahaus, Columbuscenter und dem gesamten Hafenbereich, der bei einer Rundfahrt ausführlich besichtigt wurde.

Am beeindruckensden war jedoch das neue Klimahaus, „Eine Reise an einem Tag einmal um die Erde“, immer entlang am 8° Längengrad. Man erlebt die verschiedenen Landschaften, die Lebensweise der Leute, das Klima, z.B. die Gluthitze in der Sahelzone in Afrika, die Antarktis, gelangt über die Südsee nach Alaska, schließlich über das Wattenmeer wieder nach Bremerhaven, alles natürlich und lebensecht. Das Klimahaus ist allein eine Reise nach Bremerhaven wert.

Die Kreisfreie Stadt Lübeck, auch „Stadt der Sieben Türme“ und „Tor zum Norden“ genannt, mit dem Wahrzeichen „Holstentor“, beeindruckt auf der Altstadtinsel mit mehr als 100 Gebäuden, die als Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Beinahe schon weltberühmt hat das Lübecker Marzipan auch uns angezogen und kaum ein Mitrei-sender der nicht bei dem bekannten Hersteller „Niederegger“ Marzipan kaufte. Am Nachmittag rundete eine Stadt-, Kanal- und Hafenrundfahrt um Lübeck unser Programm in Lübeck ab.

foto_stud_reise_2010_c(Gruppe vor der Barockkirche in Neuenfelde im „Alten Land„) Ein weiteres Erlebnis war die Fahrt durchs „Alten Land„, spez. Neuenfelde und York.. mit den riesigen Obstplantagen. – In Neuenfelde begeisterte uns die barocke Kirche St. Pankratius, mit einem Kanzelaltar von 1688 und einer schönen Orgel des berühmten Orgelbaumeisters Schnitger.

Freie und Hansestadt Hamburg mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern, die zweitgrößte Stadt Deutschlands, beeindruckte hauptsächlich bei einer großen Stadtrundfahrt und einzelnen Führungen zu Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Nachmittags erfolgte ab den Landungsbrücken eine Hafenrundfahrt. Sonntagmorgen hieß es früh aufstehen. Wir fuhren vom Hotel um 05:00 Uhr zum Fischmarkt in Hamburg. – Der Sonntag klang mit einem geführten Rundgang in Stade bis zur Rückfahrt nach Odenkirchen aus.

Alles im Detail aufzuführen ist unmöglich und zuviel sagt Werner Scholz vom Heimatverein Odenkirchen.

Während der gesamten Reise gab es nur Sonnenschein und die Stimmung wurde von Tag zu Tag besser. Die Reisegruppe bildete schnell eine homogene Einheit, und es wurde viel über die täglichen Eindrücke diskutiert. Es wurde viel gelacht und sogar im Bus gesungen.

Ein Dank galt dem Busfahrer Friedhelm Moersch von Firma LÜNGEN und dem Reiseleiter Werner Scholz für die schöne Reise, bei der alles stimmte, und im nächsten Jahr 2011 gibt es wieder eine Studienreise vom Heimatverein Odenkirchen.

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