Frühjahrsputz-Aktionen 2014 von SPD und CDU in Odenkirchen

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

Die SPD Rheydt/Odenkirchen beteiligt sich an der Aktion Frühjahrsputz. Schon seit 1995 macht die SPD Odenkirchen jedes Jahr einen Frühjahrsputz.

Dieses Jahr schließen sich die Genossinnen und Genossen aus Rheydt an.

„Die Zielsetzung war dabei von Anfang an nicht Bereiche zu reinigen, die auch von der GEM bzw. der Stadt gereinigt werden können,“ erklärt Monika Schuster, Ratsfrau der SPD in Odenkirchen, „sondern entweder welche, die schlecht zugänglich sind oder Patenschaften für besonders sensible Bereiche, wie Kinderspielplätze.“

Dieses Jahr reinigt die SPD den Spielplatz an der Breslauer Straße und im Schmölderpark.

„Ich halte es gerade den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GEM bzw. der Stadt gegenüber für ungerecht so zu tun, als wäre Mönchengladbach eine schmutzige Stadt, nur um ein plakatives Wahlkampfthema zu besetzen,“ kritisiert die SPD-Vorsitzende Barbara Gersmann und fügt an,“ darüber hinaus sollten sich alle mal an die eigene Nase fassen.

Müll entsteht ja nicht aus dem Nichts, sondern wird von Menschen gemacht und einfach weggeworfen. Wenn jeder ein bisschen mehr auf sich und seine eigene Umgebung achtet, sollte das im städtischen Bereich doch kein Problem sein.“

 

CDU-Odenkirchen

Auch der Vorstand der CDU Odenkirchen Petra Heinen-Dauber, Michael Schmitz und Marion Gutsche haben sich am Frühjahrsputz 2014 beteiligt.

Bereits um 8.00 Uhr früh haben sie sich mit weiteren aktiven Helfern aus Vorstand und der Mitgliederschaft in der Straßburger Allee getroffen um das Gelände rund um den Badhotelweiher von Unrat zu befreien.

Neben Nummernschildern, Radkappen und sonstigem Müll fiel insbesondere die große Anzahl an Glasflaschen auf, die achtlos in die Grünanlage geworfen wurden, obwohl an fast jeder Bank ein intakter Mülleimer steht.

Die zum Teil zerbrochenen Flaschen, verschmutzen nicht nur die Anlage, sondern stellen auch eine Gefahr für spielende Kinder und Tiere dar.

Außerdem bemerkten die Helfer, dass nicht nur die Grünanlage sondern auch der Weiher selbst sehr verschmutzt ist. Viel Unrat und sogar ein großer, toter Fisch schwammen auf der Wasseroberfläche.

Aus Sicherheitsgründen konnte hier natürlich keine Abhilfe geschaffen werden. Marion Gutsche hat bereits am Montag nach der Aktion Kontakt zum Umweltschutzamt aufgenommen, wo ihr von Seiten der Verwaltung zugesagt wurde, dass man sich dem Problem annehmen und es beseitigen wolle.

Nach der Aktion am Badhotelweiher ging es weiter zum Grünstreifen am jüdischen Friedhof in Odenkirchen und anschließend zu einer Freifläche am Stapperweg.

Auch hier konnten die blauen Müllsäcke schnell mit Müll gefüllt werden. Es ist erschreckend, dass so viel Abfall in den Grünanlagen und an den Straßenrändern zu finden ist.

Die Aktion des Frühjahresputzes hat noch einmal deutlich gezeigt und die Forderung der CDU bestätigt, dass über das Engagement vieler Bürger hinaus, es notwendig ist, innerhalb des ganzen Jahres in Mönchengladbach für mehr Sauberkeit zu sorgen.

 

3 Kommentare zu “Frühjahrsputz-Aktionen 2014 von SPD und CDU in Odenkirchen”
  1. Ich könnte Frau Gersmann gerne einmal durch Mönchengladbach begleiten und ihr zeigen wie dreckig diese Stadt geworden ist.

  2. Wie blamabel die SPD doch selbst im Wahlkampf ist.
    Wohnt die Ratsfrau Schuster nicht Bresslauerstr. und die SPD Vorsitzende von Rheydt B.Gersmann mit OB Bude nicht am Schmölderpark?

    Anhand der Tatsache, dass Frau Gersmann die GEM ins Spiel bringt und die Stadt (womit Sie Bude, wen wundert es schützen will), beweist Sie, dass Sie von nix eine Ahnung hat.

    -mehr Schein, als Sein- … passt zu der SPD Frau …

    Zudem ist bekannt, dass Barbara Gersmann jede sich Ihr bietende Gelegenheit nutzt, um sich zu profilieren, dafür ist sie ja nicht grundlos bekannt!

    Dieser „Möchtegernpolitikerin“ scheint nicht bewusst zu sein, dass sie durch ihr „Mundaufmachen“, immer mitreden zu wollen, den OB noch mehr blamiert und alles noch peinlicher für ihn wird.

    Die SPD hätte gezielt Frühjahrsputz machen sollen, indem sie innerparteilich alles was unter dem Teppich liegt, weggekehrt hätte! Bude hat soviel Schmutz aufgewirbelt, der für die SPD und die Stadt MG nicht länger zu verkraften ist!

    Frau Gersmann sollte sich wirklich an die eigene Nase packen, denn sie hat immer, egal wo sie vor Mönchengladbach aktiv war, einen Scherbenhaufen hinterlassen.

    Der Bürger wird sich am Frühjahrsputz beteiligen und am Wahltag wird die SPD dann, wegen Bude die entsprechende Rechnung bekommen!!!

  3. Was soll denn diese Aussage von Frau Gersmann:

    „Ich halte es gerade den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GEM bzw. der Stadt gegenüber für ungerecht so zu tun, als wäre Mönchengladbach eine schmutzige Stadt, nur um ein plakatives Wahlkampfthema zu besetzen,“ kritisiert die SPD-Vorsitzende Barbara Gersmann und fügt an,“ darüber hinaus sollten sich alle mal an die eigene Nase fassen.“

    Was hat der überbordende Schmutz und Dreck in dieser Stadt mit der GEM/Stadtverwaltung zu tun?

    Hat jemals jemand behauptet, dass diese die Schuld/Verantwortung dafür haben?

    Die Aussage „als wäre Mönchengladbach eine schmutzige Stadt“ kann nur jemand tätigen, der nicht zur Kenntnis nehmen will, dass unsere Stadt schmutzig ist!

    Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Klar muss sich jeder an die eigene Nase fassen, scheint aber nichts zu bringen. Der Müll landet wo die Leute gehen und stehen bzw. fahren ohne Rücksicht auf Verluste.

    Muss Kaugummi (und leider nicht nur der!) einfach überall hingespuckt werden? Kann man Zigarettenkippen nicht bis zum nächsten Mülleimer in der Hand halten und dort entsorgen?

    Man muss sich in der Politik sehr wohl endlich die Frage stellen, wie das in den Griff zu bekommen ist. Einfach Augen zu und durch hilft hier definitiv nicht weiter. Jedes Jahr Frühjahrsputz von Parteien oder Bürgern, bringt auch nicht den erwünschten nachhaltigen Effekt. Also stimmt doch etwas nicht.

    Das Problem besteht aus mehreren Teilen: Sparmaßnahmen, wobei vergessen wird, dass billige Dinge teuer sind, mangelndes Bewusstsein/Benehmen (Erziehung?) von Bürgern aller Altersstufen.

    Da helfen auch nicht die lustigen Poster von Cleanup, die offensichtlich gar nicht wahr genommen werden.

    Vielleicht würde das eher geschehen, wenn häufiger mal umgesetzt würde, was auf einigen dieser Poster angedroht wird: ein Knöllchen zu verpassen.

    Es muss nicht so extrem sein wie in Singapur, wo das Wegwerfen von Kaugummi (der in der Stadt verboten ist! Dafür wäre ich auch! Diese Flecken überall sind ecklig und hässlich) oder Zigarettenkippen sogar 300 Euro kosten kann.

    Gelegenheit für das Verteilen von Knöllchen dafür gäbe es ständig und überall in dieser Stadt.

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