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Karin Sturm fordert barrierefreien Zugang zum Rheydter Ratskeller und OB Reiners zu einer Wette heraus • Schräge, die keine Rampe ist, wird entfernt

[1]Karin Sturm, Vorstandsmitglied des VdK Mönchengladbach, schreibt auf ihrer facebook-Seite (mit fast 100 Reaktionen) [2]  u.a. das:

„Wünsch dir was, ja mach ich gerne für alle mobilitätseingeschränkte Bürger in und um Rheydt herum. Dieser Zugang ist alles andere als barrierefrei.

Herr Oberbürgermeister Reiners, ich wünsche mir einen barrierefreien Zugang zum Ratskeller Rheydt.

Falls Sie meinen, ein Rollstuhlfahrer kommt dort barrierefrei hinein … dann bitteschön möchte ich Sie als ersten Probefahrer gern in Augenschein nehmen können. Das wäre eine Schlagzeile wert…

„Wetten dass … Sie sich nicht trauen dort mit einem Rollstuhl runter zu fahren…

TOP DIE WETTE GILT.!!!!“ (Zitat Ende)

Die im Foto dargestellten sinnleeren Schrägen (von einer Rampe kann keine Rede sein) soll nach Aussage von Stadtplaner Rolf Beierling-Hemonet gegenüber unserer Zeitung in Kürze durch „normale“ Stufen ersetzt werden.

Damit wird zwar der barrierefreie Zugang zum Ratskeller nicht hergestellt, aber zumindest eine der planerischen „Dummheiten“ aufgehoben.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine Episode zu diesem Schrägen: wollte doch ein namhafter CDU-Politiker in der Schräge Vorteile für kinderwagenführende Eltern sehen.

[3]Scheinbar hatten sich die Planer (und jetzt auch der CDU-Politiker) an ähnlich alte „Dummheiten“ erinnert, die in Odenkirchen am Uferweg und auch anderswo im Stadtgebiet immer noch Gefahrenstellen sind.

4 Kommentare (Öffnen | Schließen)

4 Kommentare Empfänger "Karin Sturm fordert barrierefreien Zugang zum Rheydter Ratskeller und OB Reiners zu einer Wette heraus • Schräge, die keine Rampe ist, wird entfernt"

#1 Kommentar von Torben Schultz am 30. August 2014 @ 22:01

Ich glaube an dieser Stelle muss ich aus der Opposition heraus mal eine Lanze für unsere Planer (und den CDU Politiker) brechen!

Bei der Rampe zum Ratskeller handelt es sich um eine Arbeitsschutz-Maßnahme und ich habe wenig Verständnis dafür, warum die BürgerInnen dies nicht Wahr haben wollen.

Wenn nach dem ein oder anderem Deal in Ratssitzungen oder erfolgreichen Wahlen dort unten das Bier in Strömen fließt, dann muss auch der Weg für den Nachschub gut geplant sein.

Will wirklich jemand der Belegschaft zumuten die vollen Fäßer über die Treppe runter und die leeren Fäßer auf gleichem Weg wieder raus zu tragen?

Ich finde es vorausschauend, dass hier Bandscheibenvorfälle verhindert werden, da die Fäßer nun fast rüttelfrei bis zur Theke rollen können.

Auch glaube ich, dass so so manches Bier schneller gezapft werden kann, und DAS ist gut für die Wirtschaft.

Weiter zu den gezeigten Bildern anderer Treppen:

Wer sich die grundsätzliche Lage Mönchengladbacher Fahrradwege anschaut weiß, wir sind auf dem Weg zur größten MTB-Arena zu werden. Der Mountainbike Sport erfreut sich steigender Beliebtheit und ist wie jeder Sport Gesundheitsfördernd.

Aber ein Gebiet wie Mönchengladbach muss auch den Einsteigern „gelbe Pisten“ bieten. Deswegen ist die Kombination „pure Treppe“ für Experten mit „steiler Abfahrt“ für Einsteiger weltweit einmalig. Die Skater, die davon auch profitieren, mal ganz außen vor.

So wird die Stadt zu einem Magneten für zahlungsfähige Extrem-Sportler, die am Abend auch das ein oder andere Bier über den Durst Trinken.

Das ist gut … und ich wäre doch ein HORST wenn ich nun nicht erkenne, dass genau deswegen auch trendige Festivals wie Rock am Ring nun in die Vitusstadt kommen!

Als „gefühlter Oppositions-Häuptling“ kann ich in diesem Fall nur begeistert die Friedenspfeife raus holen: Alles richtig gemacht! Da müssen Demokraten auch mal gemeinsam die gleiche „Line ziehen“.

Sollte jemand Ernsthaftes in meinem Kommentar entdecken, bitte ich um Entschuldigung 😉

#2 Kommentar von Ypsilon am 30. August 2014 @ 22:40

Vorteile für Eltern mit Kinderwagen?

Na klar! Der Nachwuchs bekommt auf diese Weise schon als Säugling oder Kleinkind am eigenen Leib demonstriert wie rasend schnell es im Leben bergab gehen kann – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes.

#3 Kommentar von Brummbär am 31. August 2014 @ 12:00

@ Torben Schultz

Danke für die Erklärung!

Wie vorausschauend und auf das Wohl der Bürger bedacht die Verwaltung ist! 🙂

#4 Kommentar von Noch enne Buur am 31. August 2014 @ 19:12

Wu’ere he e paar Promille em Spell?

Zitat: „Bei der Rampe zum Ratskeller handelt es sich um eine Arbeitsschutz-Maßnahme und ich habe wenig Verständnis dafür, warum die BürgerInnen dies nicht Wahr haben wollen“.

Wii esch dat jelä’ese hann, mosden esch mesch et i’esch enns hinnsätte!

1) Vrö’er wu’ede de Beervääter vom Waarel op e Kösse jeschmi’ete – latter op enne alde LKW Reep.

2) En dr Käller wu’ede se möt e Seel eronger jeloote.

3) Hüüt sen de Vääter jät klender on wä’ede möt de Kärrkes jevaare. Dä ärme Deuvel, dä do de Ramp möt e Kärrke eronger vä’et brökk seschg doch dr Hals.

4) Sollden dat Dengen net vörr de Behinderte senn?

Esch jlööf noch i’eder, dat dä Schriiver, dä dat vrzapp hat, „rüttelfrei“ janz flökk e Beer jezapp hat on och flökk jedronke hat – ameng och noch e paar mi’e.

Esch jlööv noch i’eder, dat dat enne ut Jlabbach jeschri’eve hat, dä Reet möt sinne schönne Maatplaz net esu joot li’e kann.