Kopfschütteln bei der CDU zum steigenden Verkehrsaufkommen durch Regiopark

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

CDUNach jahrelangen gemeinsamen Bemühungen von Politik und Verwaltung in den betroffenen kommunalen Gemeinden nimmt der Regiopark langsam Gestalt an.

Erste bedeutende Logistikunternehmen sind angesiedelt bzw. deren Ansiedlung steht unmittelbar bevor.

Politik und Verwaltung begrüßen diese sich nun abzeichnende Entwicklung, die sich zum einen im Steueraufkommen, zum anderen aber auch im Arbeitsplatzangebot bemerkbar machen wird.

Mit jedem neuen Logistikunternehmen, das hier im Raum zwischen dem Gewerbegebiet im Ortsteil Güdderath und dem angrenzenden Areal, das die Gemeinde Jüchen in den Regiopark einbringt, niederlässt, steigt jedoch auch das Verkehrsaufkommen durch LKW-Betrieb.

Schon frühzeitig hat die CDU in der Bezirksvertretung Süd auf die daraus resultierenden Probleme für die Anwohner hingewiesen und die Verwaltung aufgefordert, entsprechend planerisch tätig zu werden.

In der Sitzung der Bezirksvertretung Süd vom 06. Juni hatte die Vorsitzende der CDU, Petra Heinen-Dauber, in einer Anfrage Auskunft über den Sachstand der Planung erbeten.

Die Antwort der Verwaltung löste hingegen bei der CDUFraktion Kopfschütteln aus. Hieß es doch hier, dass in einer Beratungsvorlage das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung Regiopark vorgestellt werden sollte.

Weiter heißt es: „Dort war jedoch kein Vortrag gewünscht. Ersatzweise wurde die Ergebnispräsentation im Rahmen einer Busfahrt am 15.03.2012 vorgenommen.“ Und weiter, dass der Bauausschuss die Vorlage bereits zur Kenntnis genommen habe und ein geänderter Sachstand derzeit nicht vorliege.

Heinen-Dauber: „Was soll das? Hier geht es doch schließlich nicht um Animositäten der Verwaltung, sondern in erster Linie um berechtigte Anliegen von Bürgern dieser Stadt.

Wir werden die Angelegenheit selbstverständlich in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung erneut auf den Tisch bringen.“

3 Kommentare zu “Kopfschütteln bei der CDU zum steigenden Verkehrsaufkommen durch Regiopark”
  1. Vergessen, gehört auch noch zum Thema:

    Zalando & Co.

    Irgendwie eigenartig, dass auch der örtlichen Presse immer zu entgehen scheint, dass die Arbeitslosenzahl in der Realität doppelt so hoch ist.

    Arbeitslosenquote insgesamt 8,3% = 30.373 Arbeitslose

    Unterbeschäftigte (ohne Kurzarbeit) 10,2% = 37.789 Arbeitslose, sorry: Unterbeschäftigte!

    Macht 68.162 Arbeitslose= 18,5%.

    Gemeldete Arbeitsstellen: 4.223.

    Quelle:

    https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/BA-Gebietsstruktur/Nordrhein-Westfalen/Moenchengladbach-Nav.html

    Was soll diese Ver …. dummung durch die Presse!

  2. Das Loblied, das die RP heute wieder anstimmt nervt. Vor allem, dass jetzt auch darüber berichtet wird, dass es (schon) darum geht, dass die Busanbindung dank Befragung durch Ver.di verbessert werden soll.

    Echt klasse!

    Sowas muss VOR einer Ansiedlung bereits in Verhandlungen angepeilt werden. Passierte in MG selbstverständlich nicht. Busanbindung wurde erst Jahre später dran gearbeitet. Wo war Dr. Schückhaus mit seiner WFMG? Wo die Politiker, die nur immer wieder populistisch meckern?

    Dass zusätzlicher Lärm und rund um die Uhr LKW-Verkehr (der die Straßen auch erheblich mehr strapaziert, was zu weiteren Kosten für die Stadt führen wird) die Anwohner belästigen wird, hätte schon bei den Verhadlungen vor zig Jahren klar sein müssen.

    Nö, da kam die CDU, Heinen-Dauber, erst werbewirksam Jahre später drauf.

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-sued/odenkirchen-gudderath-sasserath/kopfschutteln-bei-der-cdu-zum-steigenden-verkehrsaufkommen-durch-regiopark.html

    Das war am 23.09.2012.

    Dieser offene Brief ist vom 16.04.2014:

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-sued/odenkirchen-gudderath-sasserath/offener-brief-unzufriedenheit-in-sasserath-%e2%80%a2-die-linke-antwortet.html

    Scheint wenig bis gar nichts passiert zu sein. Warum auch.

    SPD und FDP waren, was die Planungen vorab betraf, nicht besser.

    Ja, so geht Stadtplanung und Wirtschaftsförderung.

    Zalando & Co. entlasten in der Tat die Kosten für Sozialleistungen. Gewerbesteuer kommt so gut wie nix hier an. Schon gar nicht von Zalando. Trotz aller Expansion.

    Dasselbe wiederholt sich jetzt bei Rock am Ring.

    Nur Euphorie nicht Betroffener. Erst mal in die Stadt holen.

    Verkehrsanbindung, Verkehrs- und Lärmbelästigung der Anwohner rundherum – das kann warten. Genauso wie die Frage, was überhaupt nach Abzug aller Kosten für die Stadt übrig bleibt.

    Auch da wieder: täglich grüßt in unserer Stadt das Murmeltier, weil die „Entscheider“ in dieser Stadt stets das Pferd von hinten aufzäumen, Fakten schaffen und die Bürger müssen mit den Ergebnissen zurecht kommen und sind die Dummen.

    Wo wohnen eigentlich alle diese „Entscheider“ in dieser Stadt? Wäre es anders, wenn sie selbst betroffen wären?

  3. Was ist nur mit der CDU los? Hoffentlich kriegen die nicht vor lauter Kopfschütteln Migräne.

    Wie peinlich ist denn diese PM!

    Wasch mich – aber mach mir den Pelz nicht nass.

    Logistik ja – aber bitte ohne Verkehr?

    Wollte nicht auch die CDU die Logistik-Ansiedlung – und das schon seit Jahren?

    Warum das Pferd nun von hinten aufgezäumt wird – erst mehr Verkehr, dann erst muss die Lösung dafür her- mag vielleicht erstaunen, mit Sicherheit darf es aber die Politik nicht wundern. Die waren von Anfang an bei Planung und Umsetzung dabei.

    War das nicht eine absehbare Problematik und schon seit langem (schon zu CDU-FDP-Zeiten) bekannt?

    Das Problem ist doch nicht vom Himmel gefallen sondern war absehbar.

    Nun auch noch diese innerparteiliche Kommunikationspanne. Nichts anderes kann es sein.

    Denn im Planungs- und Bauausschuss sitzen genügend CDU-Mitglieder (7 Ratsmitglieder und 37 (!) stellvertretende sachkundige Bürger), die man sicher hätte fragen können, z.B. nur mal so vorab zum Sachstand des Verfahrens.

    Vielleicht hätte sich jemand erinnert, dass da was war oder sogar an der Bustour teilgenommen.

    Alle paar Monate dieselbe Mitteilung – das macht es weder besser noch die Erledigung des Problemes schneller. Das wäre nur möglich gewesen hätte man vorher, im Planungsstadium mal gedacht.

    Diese PM ist der reinste Populismus – alle paar Monate grüßt das Murmeltier …

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