- BürgerZeitung für Mönchengladbach und Umland 1.0 - http://www.bz-mg.de -

Spannungsfeld Odenkirchen: Private Initiative will helfen und Anstoß geben

Ferienaktion-an-der-Burgmühle [1]Die Situation im Bereich der Hochhäuser Zur Burgmühle in Odenkirchen hat sich in der letzten Zeit wieder zugespitzt.

Aufgrund einer privaten Initiative des Bereichspolizisten Herrn Willi Leopold, des Sportstudenten Sevana Ntongala, des ehemaligen Ratsherren Rolf Flören und des Fraktionssprechers Helmut Schaper von DIE LINKE wurde für die Ferienzeit eine Ferienprogramm organisiert, um gezielt an die Jugendlichen und Kinder heranzukommen.

Die ersten beiden Ferienaktionen haben nun mit sehr viel Erfolg und Beteiligung stattgefunden. Neue Unterstützer sind hinzugekommen.

Die Hausverwaltung stiftet 500 EUR für die Aktion. Der Karnevalsverein Ruet-Wiss-Odenkirchen stellte Bänke und Tische und Getränke bei der letzten Aktion zur Verfügung.

Beim übernächsten Mal will der Verein eine Grillaktion starten. Auch haben eine Reihe von Erwachsenen sich an die Tische gesetzt und sind untereinander in Kontakt gekommen.

Die Ferienaktion soll Anstoß an die Öffentlichkeit und vor allen Dingen an die Stadt Mönchengladbach sein, ihrer Verantwortung für die Organisation einer präventiven Kinder- und Jugendarbeit nachzukommen.

Die Folgekosten der Jugendkriminalität sind erheblich höher als Maßnahmen im präventiven Bereich. Beklagt wird vor allen Dingen die fehlende Arbeit eines Streetworkers, die nach den Problemen von vor vier Jahren zugesagt war.

Die Arbeit muss nach den Ferien auf jeden Fall weiter gehen, kann aber nicht Sache von privaten Initiativen bleiben.

Am Donnerstag, den 29.7.2010 findet zusätzlich zu den Aktionen ein Soccer-Turnier auf einem Kleinspielfeld statt. Die Jugendlichen aus dem Bereich der Hochhäuser haben sich sofort bereit erklärt, bei der Organisation und beim Ablauf mitzuhelfen.

Rückfragen können unter 02166-186832 gestellt werden.

5 Kommentare (Öffnen | Schließen)

5 Kommentare Empfänger "Spannungsfeld Odenkirchen: Private Initiative will helfen und Anstoß geben"

#1 Kommentar von pro-mg am 1. August 2010 @ 13:40

Die Stadt MG spart wieder mal bei den ärmsten und schwachen und stoppt nicht den Zuwachs von integrationsunwilligen Ausländern. Straftaten dürfen nicht verharmlost werden, Jugendliche Intensivtäter gehören vor ein Schnellgericht. Bürger wehrt euch, sonst ist euer Ortsteil nicht zu retten!

(Ich weiss wovon ich rede, ich wohne seblst da !!!)

#2 Kommentar von flintstone am 1. August 2010 @ 14:02

@pro-mg

Dass in Odenkirchen mehr getan werden muss, als bisher geschehen, steht außer Frage.

Wer sagt, dass es sich bei denen, die dort Randale machen, „integrationsunwillige Ausländer“ sind?

Könnten es nicht sein, dass es auch „integrationsunwillige“ Deutsche sind?

Also, bitte keine falschen „Einstufungen“.

Übrigens:

„pro-mg“ und seine/ihre Äußerungen hören sich verdächtig nach „PRO-NRW“ usw. an.

Googeln lohnt sich auch an dieser Stelle!

#3 Kommentar von pro-mg am 3. August 2010 @ 20:19

lieber flintstone,

Leider sind es „wieder“ mal eine Jugendgang die sich selbst OGB(odenkirchener Ghetto Boys) die momentan die Runde machen.

Wer wie bisher geschehen telefonzellen anzündet, Geschäfte plündert, Einbrüche begeht gehört nicht nach Odenkirchen sondern in eine Zelle.

Ich wohne seit 1992 da ich weiss wovon ich rede und dies hat nichts aber garnichts mit Ausländerfeindlichkeit zutun!

Aber viele Bürger haben die nackte Angst Abends nach draussen zu gehen.

#4 Kommentar von Torben Schultz am 4. August 2010 @ 09:06

Wenn ich hier etwas von „Geschäfte plündert“ lese habe ich doch arg das Gefühl, hier will jemand gezielt die „nackte Angst“ schüren.

Wir haben ein wie ich hoffe allseits akzeptiertes Gesetz, wer Straftaten begeht und überführt/erwischt wird, wird danach verurteilt.

Und zu Recht wird gerade bei Jugendlichen mehr auf Erziehung als auf Strafe gesetzt. Da brauchen wir keine Rufe nach „Schnellgericht“.

Aber wir müssen zusehen, dass wir die Gründe für diese Straftaten der Jugendlichen abschaffen.

Und da ist eben Prävention die einzig sinnvolle Maßnahme! Schon mittelfristig erspart uns das Folgekosten.

#5 Kommentar von Florian am 6. August 2010 @ 23:22

@pro-mg

„Schnellgericht“ „Bürger wehrt euch“ – das klingt für mich nach „Bürgerwehr“ und erinnert an dunkle Zeiten.

Es wird doch stark aufgetragen, wenn hier von der Plünderung von Geschäften geschrieben wird. In Odenkirchen wurde bisher kein einziges Geschäft geplündert.

Wenn begangene Straftaten in einem Atemzug mit „integrationsunwilligen Ausländern“ genannt werden, wird ein weiteres Mal stigmatisiert und die Täter gleich benannt, nämlich die „Ausländer“. – Das ist mehr als schäbig.

In dem Eingangsartikel wurde von einem angefangenen Ferienprojekt geschrieben und auch eine Telefonnummer für Rückfragen genannt.

Wenn Sie schon seit 1992 dort wohnen, könnten Sie Ihre Erfahrung einbringen und sich an der weiteren Erarbeitung einer Problemlösung beteiligen.

Das könnte auch zur „Rettung des Ortsteiles“ beitragen.