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Das System „B“ oder: Die Gladbacher „Schöpfungsgeschichte“ – U P D A T E

Glossi [ - Uhr]

glossi-psstWenn man sich vor Augen führt, wo es in Mönchengladbach leerstehende Geschäfts- und andere Gebäude gibt, wem sie mittlerweile gehören und in welchem Umfeld sie sich befinden, dann wird man feststellen, dass viele davon in der Nähe öffentlicher Flächen liegen. So wie das Objekt „Hemden Möller“.

Dass die Stadt „klamm“ ist, ist auch dem Investor / den Investoren bekannt. also versucht er / versuchen sie, an eben diese Flächen heranzukommen, um ihr / ihre Objekt gewinnbringend – auf Kosten der Öffentlichkeit – aufzuwerten.

Denn: Ihn / Sie interessiert noch weniger, als manche Politiker, dass es sich hierbei um öffentliches Eigentum, also Eigentum der Mönchengladbacher Bürger handelt.

Unter dem Deckmäntelchen „Wirtschaftsförderung“ wird dann versucht, dem Investor/ den Investoren „zu Diensten“ zu sein.

Das war Methode vor der Kommunalwahl – das ist Methode auch danach.

Dazu passt dieser Artikel: http://www.bz-mg.de/glossen-lustiges-nachdenkliches/das-system-b-oder-die-gladbacher-schopfungsgeschichte-2.html

Wenn ich damals von „schwarz-gelb“ schrieb, würde ich da wohl heute „rot“ schreiben müssen. Der Hinweis auf „B’s“ könnte bleiben, nur dass jetzt einige andere (neue) Namen dahinter stecken.

Und eines hatte ich damals wohl noch nicht so richtig „überrissen“, nämlich, dass durch Passagen in Beratungsvorlagen, wie ‚Die WFMG bewertet diese Maßnahme als positiv’ (oder ähnliche) den Politikern suggeriert werden soll, wie vorteilhaft und wichtig die Zustimmung zur jeweiligen Maßnahme für Mönchengladbach doch ist.

Dazu, wie (fremd-)ziel-„gerichtet“ solche und andere Stellungnahmen sind, und wie nah sich Protagonisten (z.B. WFMG, WFMG-Aufsichtsratsvorsitzender und mancher Investor) sind, wurde hier beispielhaft deutlich: http://www.bz-mg.de/themenreihen/themenreihe-symptome-der-macht/symptome-der-macht-teil-xvi-ich-wunsche-eine-untersuchung-mit-folgendem-ergebnis-von-normalen-und-parallelgesellschaften.html

Also gibt es sie wirklich, die „Parallelgesellschaften“. Ehrenwert?

So können wir sicher sein, dass ein Investor in nicht allzu ferner Zukunft wieder seine Finger nach öffentlichen Flächen ausstreckt, weil er ja investieren möchte und dieselben Protagonisten wieder einmal die Wichtigkeit bestätigen und dieselben (oder auch andere) Politiker devot zustimmend nicken.

Politiker, die vor der Kommunalwahl mit „Nicht weiter so!“ durch die Mönchengladbacher Wahlkreise zogen.

Jetzt dürfen sie dazu gehören – für den Preis: „Weiter so!“

Ehrenwert!

Das wollte ich nur mal gesagt haben.

Euer Glossi

Ein Kommentar zu “
Das System „B“ oder: Die Gladbacher „Schöpfungsgeschichte“ – U P D A T E –”
  1. Ach Glossi, leider hast Du so was von Recht!

    Es ist inzwischen schon unerträglich wie deutlich zu Tage tritt, dass gerade die, die mit „nicht weiter so“ durch die Wahlkreise zogen, keinen Deut besser sind als die gegen die sie angeblich (wann, wie?) opponiert haben sollen oder wollen oder wie man das nennen könnte.

    Diese SPD, bzw. die wenigen „führenden Köpfe“ (sonst hat bei denen ohnehin niemand was zu meckern), hat/haben sich wohl Gerhard Schröder, Genosse der Bosse genannt, zum Vorbild genommen.

    Zu Deiner Aussage: „Der Hinweis auf „B’s“ könnte bleiben, nur dass jetzt einige andere (neue) Namen dahinter stecken.“ drängt sich, angesichts dessen, was da immer offensichtlicher werdend, alles läuft, die Frage auf, ob diese B’s nicht auch schon vor der Kommunalwahl, wie auch immer, beteiligt waren.

    Beim geringsten (oft wohl berechtigten?) Widerstand der Ampelpartner wird direkt losgekräht, wie schlimm das mit der Ampel doch sei, dass die SPD doch diejenigen welche sind, die da führen und „arbeiten“ (wie und mit wem?).

    Will etwa einer der von Dir genannten B’s vielleicht sogar endlich seine so herbeigesehnte große Koalition mit der CDU erzwingen? Wie anders ist der entstandene Eindruck zu erklären, dass Vieles der CDU-Politik vergangener Zeiten nun in der Ampel durchsetzt werden soll.

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