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Haltestellenverlegung Baumaßnahme Marienplatz

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

Am 11. März 2013 beginnt der erste Bauabschnitt „Sanierung Marienplatz“, der voraussichtlich acht Wochen dauern wird.

Der Busverkehr wird während dieser Zeit aufrecht erhalten – lediglich die Haltestellen werden in unmittelbare Nähe verlegt: Für die Bussteige 6, 7 und 8 werden Ersatzhaltestellen auf der Dahlener Straße eingerichtet.

Für die Bussteige 10 und 11 werden vorübergehend vor dem Postgebäude auf der Odenkirchener Straße Ersatzhaltestellen platziert.

An den Abfahrtzeiten ändert sich nichts. Aufgrund der Verlegung der Bussteige müssen die Fahrgäste allerdings mit längeren Umsteigezeiten rechnen.

Das MöBus-KundenCenter am Marienplatz bleibt während der Bauphase zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Nähere Informationen unter www.new.de.

Zum Hintergrund: Der Vergabeausschuss hatte vor kurzem den Auftrag mit einem Volumen in Höhe von rund 621.000 Euro an ein Mönchengladbacher Unternehmen für Tief- und Straßenbau vergeben.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende August vorgesehen. „Daran wird sich auch nichts ändern“, so Projektleiter Henkel.

Und das ist geplant: Durch den Umbau soll der Marienplatz städtebaulich aufgewertet, neu geordnet und für Fußgänger wieder attraktiver werden.

Das „Entrümpeln“ von Barrieren in den Haltestellenbereichen und Gehwegen verbessert die Aufenthaltsqualität im Bereich des  Marienplatzes für Fußgänger deutlich.

Die Fußgängerbereiche vor den Geschäften werden vergrößert und die Marienkirche wieder angemessen in den städtischen Raum eingebunden.

Auch die Fahrbahn im Bereich des Marienplatzes erhält einen neuen Asphaltbelag. Zudem sollen „Stolperfallen“ und Barrieren – wie etwa hinter den Bushaltestellen – beseitigt werden.

Die vorhandenen „Pilze“ an den Haltestellen werden durch die Wegnahme der Rückwände und Sperrbügel luftiger und offener. Zudem soll durch den Abbau der gläsernen Haltestellen vor dem Portal der Marienkirche der Kirchenbau wieder stärker in den städtischen Raum eingebunden werden.

Die Verbreiterung und Neuordnung der Gehwege ermöglicht zugleich auch mehr Platz für Auslagen und Außengastronomie.
Außerdem wird eine Neuordnung und Zusammenlegung der Bushaltestellen umgesetzt.

Dies führt zu einer Verringerung der Umsteige- und Suchwege für die Fahrgäste. Während der Bauphase wird der Busverkehr aufrecht erhalten. Lediglich die Bushaltestellen werden phasenweise verschoben.

Die Umgestaltung: Marienplatz in Rheydt  [als PDF]

2 Kommentare zu “Haltestellenverlegung Baumaßnahme Marienplatz”
  1. @ Herra_P

    Nicht nur, dass man sich den Allerwertesten abfriert, bei Regen und/Schnee, die leider oft mit Wind einhergehen, kann man sich auch gleich das Duschen zuhause sparen. Bekommt man gratis dazu.

    Sowas können sich nur Leute ausdenken, die selbst nicht darauf angewiesen sind.

    Wenn auch grade nicht das Thema, trotzdem die Anmerkung, dass es am Europaplatz genauso ist.

    Nicht nur, dass der mit so ziemlich das Hässlichste ist, was Gladbach zu bieten hat, gratis oder zwangsduschen kann man auch dort prima.

    Würde gerne mal Politikern und Planern bei entsprechendem Wetter dort einen Zwangsaufenthalt verpassen. Vielleicht werden die dann dank „luftigem“ Aufenthalt auch „offener“ – vielleicht sogar für die Belange der Nutzer.

  2. „Die vorhandenen “Pilze” an den Haltestellen werden durch die Wegnahme der Rückwände und Sperrbügel luftiger und offener. “

    Das kann sich auch nur jemand ausgedacht haben, der (oder die) selten bis gar nicht den ÖPNV nutzt. Wer sich schon mal bei Wind und Wetter den Allerwertesten abgefroren hat, sehnt sich nach jeder Möglichkeit, der Zugluft zu entkommen.

    Ist das eigentlich ein Eingeständnis, vorher Mist gebaut zu haben (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn jetzt so umfangreiche Korrekturmaßnahmen erforderlich sind?

    Wer waren die damales Verantwortlichen?

    Werden die dafür auch zur Verantwortung gezogen?

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