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Aktionstag „Zeit für Begegnung“ am kommenden Freitag (05. Mai) startet um 13:00 Uhr auf dem Rheydter Marktplatz • Eröffnung mit OB Reiners

Bernhard Wilms [ - Uhr]

[03.05.2017] Übermorgen, also am Freitag (05.05.2017) ist von 13:00 bis 17:30 Uhr wieder „Zeit für Begegnung“ von und mit Menschen mit Behinderungen. Diesmal nicht auf dem Harmonieplatz, sondern auf dem Rheydter Marktplatz.

Im Jahr des 20. Aktionstages, der diesmal unter dem bemerkenswerten Motto „Wir gestalten unsere Stadt“ steht, hat der Verbund der mitwirkenden Organisationen die 40er-Marke geknackt.

„Wir wir sind sehr stolz darauf, hier in unserer Stadt so viele Mitstreiter für die rechtliche Gleichstellung und verbesserte Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung gewonnen zu haben,“ erklärt Christopher Micha, der seit Jahren hochengagierte „Chef-Organisator“ der Aktionstage.

Und es seien nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ der sozialen Träger und Leistungsanbieter versammelt, sondern auch viele neue Partner dabei – wie z.B. der ADFC oder Borussia Mönchengladbach – , die die Themen des Aktionstages wie Barrierefreiheit, Inklusion und Partizipation von Menschen mit Behinderung bislang noch nicht so intensiv auf der Agenda stehen hatten.

Am Aktionstag werden sich auch sehr viele Menschen aktiv beteiligen, die in ihrem eigenen Alltag schon Ausgrenzung oder Behinderung aufgrund von Mobilitätseinschränkungen, Lernschwierigkeiten oder seelischer Belastung erlebt haben.

Sicherlich gibt es an diesem Tag viele Möglichkeiten, mit Betroffenen gute Gespräche zu führen und Wünsche und Vorstellungen kennen zu lernen, wie sich das Leben gemeinsam einfacher und gerechter gestalten ließe.

So könnte beispielsweise Schirmherr OB Hans Wilhelm Reiners (CDU) betroffene Menschen mit Behinderungen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, erklären, warum sie weiterhin im nicht barrierefreien Gebäude der Kommandantur die zuständigen städtischen Mitarbeiter aufsuchen müssen, obwohl vor kurzem barrierefrei erreichbare Büros zur Verfügung standen.

Zur Themenreihe  „Grundsicherungsamt & Barrierefreiheit“

Vielfältige Aktionsangebote und ein ansprechendes Bühnenprogramm sorgen dann wieder öffentlichkeitswirksam für eineausgewogene Mischung aus Information, Kultur, Spaß und Unterhaltung.

Moderatorinnen sind auch in diesem Jahr die Inklusionsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach Ingrid Icking und Rollstuhlfahrerin Meike Trapmann.

Den alles umspannenden Rahmen bildet ein fröhliches Begegnungsfest, das offen für alle ist und die BürgerInnen der Stadt über die üblichen Grenzen und Distanzen hinweg verbindet.

Seit der ersten Ausrichtung des Mönchengladbacher Aktionstages im Mai 1998 bestreitet das Aktionsbündnis Mönchengladbach die gemeinsam ins Leben gerufene Veranstaltung 2017 zum 20. Mal.

Die 20. Auflage des Aktionstages gibt Anlass, den in zwei Jahrzehnten geleisteten Einsatz Revue passieren zu lassen.

Dabei sollen nicht nur die in dieser Zeit erzielten Ergebnisse und Erfolge betrachtet, sondern auch die immer noch bestehenden Problemfelder, Barrieren und Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, die einem uneingeschränkten und vorbehaltlosen Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nach wie vor im Wege stehen.

Dass in diesem Jahr wieder eine repräsentable Bühne zur Verfügung steht, verdanken die Organisatoren maßgeblich der Stadtsparkasse Mönchengladbach, die die Finanzierung einer professionellen Mobilbühne durch eine Zuwendung aus Mitteln des PS-Zweckertrages 2016 ermöglicht hat.

6 Kommentare zu “
Aktionstag „Zeit für Begegnung“ am kommenden Freitag (05. Mai) startet um 13:00 Uhr auf dem Rheydter Marktplatz • Eröffnung mit OB Reiners”
  1. @ Schimanski

    Ihr letzter Kommentar:

    Na endlich! Sie haben verstanden. 😉

    Bleibt nur noch die Frage ob Gott oder nur Halbgott.

    Is aber egal – Hauptsache nicht zu viel, besser gar kein störender Bürgerkram.

    Hauptsache für alles zahlen (müssen).

    Nennt sich Demokratie. Behaupten die. 🙁

    Sollte jeder drüber nachdenken.

  2. https://www.youtube.com/watch?v=DgkDZ4swFQs

    Apotheose (altgriechisch ἀποθέωσις ‚Vergottung‘) ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott.

  3. Danke für diese hilfreiche Aufklärung, Herr Angenenndt (ernst gemeint)

    Ich hatte tatsächlich diese Illusion, weil das bei Hern Wurff möglich war.

    Hier die Antwort im Auftrage des Oberbürgermeisters:

    „Wie bereits im Gespräch von mir erwähnt, ist das Bürgerbüro im Büro des Oberbürgermeisters die Anlaufstelle für den Bürger bei Anfragen und Anregungen sowie Kritik und Hinweisen in städt. Angelegenheiten.

    Diese werden gerne dort entgegengenommen und unverzüglich an die zuständigen Stellen in der Verwaltung weitergeleitet, um mit der Fachverwaltung kurzfristig eine Lösung herbeizuführen.

    Auch wird dem Bürger die Gelegenheit gegeben, sich mit seinen Belangen über das Bürgerbüro an den Oberbürgermeister zu wenden.

    Das Bürgerbüro ist zu erreichen in der Rathaus Abtei, Rathausplatz 1, im Erdgeschoss, Zimmer 13 und 14.
    Näheres – u.a. Öffnungszeiten und Ansprechpartner – ist über den folgenden Link auf der städt. Internetseite

    https://www.moenchengladbach.de/rathaus/buergerinfo-a-z/verwaltungsfuehrung-unternehmensplanung-dezernat-i/buero-des-oberbuergermeisters-i1/buergerbuero/

    zu erfahren.

    In diesem Zusammenhang darf ich insbesondere auf unser Online-Formular hinweisen. Der entsprechende Link lautet:

    https://ssl.kundenserver.de/gcp-online.com/moenchengladbach/

    Ich hoffe, ich konnte mit diesen Ausführungen Ihnen behilflich sein.“

  4. @ Schimanski

    Die Herren Doktoren Bonin und Schückhaus und der OB Reiners sollen sich allen Ernstes mit dem Volk oder auch sogar einzelnen Bürgern, die nicht wirklich wichtig für diese sind, abgeben?

    Sie haben Ideen! Die sind zu Besserem und Höherem berufen.

    Das sind die honorigen und wichtigen Leute dieser Stadt!

    Sie gehören mit Sicherheit nicht zur „Elite“/Klüngel dieser Stadt, sonst hätten Sie diese Ideen gar nicht.

    Ihr Problem.

    Dass die von uns, den Bürgern, bezahlt werden haben die längst vergessen. Grade die städtischen Gesellschaften, die am finanziellen Tropf der Stadt hängen.

    Die wollen das auch gar nicht zur Kenntnis nehmen. Die Bodenhaftung ist bei denen längst flöten gegangen. Die träumen und basteln sich grade ihre wachsende Stadt:

    Bitte keinesfalls stören!

  5. Es wurde eine Anfrage an den OB gerichtet, ob man die Bürgersprechstunde 1 X im Monat wieder einführen könnte.

    Dabei wurde auch mitgeteilt, dass bei einer schriftlichen Antwort diese hier (Bürgerzeitung) veröffentlicht wird.

    Ich bin kein Fan von Herrn Bude, aber diese Einrichtung, welche dem Bürger den direkten Kontakt zum OB ermöglichte, war grundsätzlich sinnvoll, zumal z.B. Persönlichkeiten wie Dr. Bonin und Dr. Schückhaus nach persönlicher Erfahrung schwerlich für den sogennannten kleinen Mann „greifbar“ sind.

  6. Und wieder wird es jede Menge Lippenbekenntnisse und Fensterreden geben.

    Wenn ich schon lese:

    „Den alles umspannenden Rahmen bildet ein fröhliches Begegnungsfest, das offen für alle ist und die BürgerInnen der Stadt über die üblichen Grenzen und Distanzen hinweg verbindet.“

    reicht es mir.

    Hauptsache „fröhliches Begegnungsfest“ und über die „üblichen Grenzen und Distanzen hinweg (ausgerechnet!) verbindet“.

    Danach wird wieder alles wie gehabt sein und bleiben und nix mehr verbindet.

    Ist auch der zuständige Dezernent Herr Fischer dabei?

    Der „liebt“ dieses Thema doch genauso wie die restliche Verwaltungsspitze inkl. OB Reiners.

    Außer Spesen nichts gewesen wird leider das Ergebnis lauten. Für einen Tag wird mit viel Buhei medienwirksam so getan als ob.

    Danach geht’s mit dem Thema (und leider auch Betroffenen) wieder ab in die Versenkung.

    Das ist ausdrücklich keine Kritik an den vielen (meist ehrenamtlich) Engagierten und z.B. dem ADFC (Borussia ist nett, Beweise für die Ernsthaftigkeit des Engagements werden hoffentlich bekannt, mal abwarten was passiert).

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