Die multimediale Mit-Mach-Zeitung für Mönchengladbach & Umland ... wirtschaftlich und politisch unabhängig ... aber nicht unpolitisch ...     In eigener Sache: Um die Performance der BürgerZeitung zu verbessern, nehmen wir dezeit diverse Anpassungen vor. • Das kann dazu führen, dass BZMG kurzzeitig einmal nicht zur Verfügung steht. • Wir bitte um Ihr Verständnis. • Danke dafür.


„Alufant“ seit dem Tag der Städtebau­förderung zurück in Marktnähe

Red. Rheydt [ - Uhr]

Die fünf Meter hohe Skulptur „Figuration“ des Düsseldorfer Künstlers Gerhard Wind (1928-1992), im Volksmund „Alufant“ genannt, ist wieder zurück und hat ihren Platz auf der neu angelegten Rasenfläche vor dem Rathaus Rheydt gefunden.

Mit schwerem Gerät wurde der „Alufant“ in den frühen Morgenstunden ds 09.05.2015 aufgestellt. Die Mönchengladbacher Firmen Overseas Logistic Services GmbH (Transport) und Röttges (Kranwagen) unterstützten als Sponsoren die Aufstellung des Kunstwerks.

Der „Alufant“ musste wegen der Neugestaltung des Rheydter Marktplatzes weichen und wurde in der Zwischenzeit von einem ortsansässigen Stahlbauunternehmen auf Vordermann gebracht.

Das Kunstwerk wurde im Rahmen einer Veranstaltung zum NRW-Tag der Städtebauförderung am Samstag, 09.05.2015, den Bürgerinnen und Bürgern  übergeben.

Gerhard Winds „Figuration“ wurde im Sommer 1973 auf dem Rheydter Marktplatz errichtet und befindet sich seitdem im Besitz der Stadt Mönchengladbach.

Die Form der 3,5 Tonnen schweren Skulptur zeigt in stilisierter Weise die Buchstaben „N L K“, das Kürzel für die damaligen Niederrheinischen Licht- und Kraftwerke AG, die sich damals als Sponsor für die Umsetzung der Idee von Gerhard Wind einsetzte.

Das Kunstwerk wurde nach seinem Abbau auf dem Bauhof der Stadt komplett gereinigt und gebürstet und kommt schon bald vor dem Grün der Rasenfläche noch besser zur Geltung als auf der früheren Pflasterfläche.

Zum Künstler

Gerhard Wind wurde in Hamburg geboren. Er studierte an der Landeskunstschule Hamburg und an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1958 wohnte und arbeitete er in Düsseldorf.

Einen weiteren Wohnsitz und ein Atelier hatte er in Jávea bei Alicante in Spanien. Wind war Träger des Comeliuspreises der Stadt Düsseldorf. Im Jahr 1958 wurde er mit einem Stipendium der Villa Massimo in Rom ausgezeichnet.

Weiterhin war er Teilnehmer der documenta II (1959) und der documenta III (1964). In den achtziger Jahren war er Gastprofessor am Art College der University of Arizona. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen realisierte er mehr als 120 Projekte im öffentlichen Raum.

Zum NRW-Tag der Städtebauförderung

Ab 10:00 Uhr hatten Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, an einem Informationsstand neben dem Rathaus-Eingang G die bisherigen Projekte, die in den letzten Jahren im Rahmen des Innenstadtkonzeptes Rheydt umgesetzt wurden, rückblickend zu betrachten.

Zum Innenstadtkonzept Rheydt

Über 24 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren u.a. aus Zuschüssen in Höhe vom 80% aus EU, Bund und Land NRW in die Umgestaltung der Rheydter Innenstadt investiert.

Neben zahlreichen sozialen Projekten wurden etliche Baumaßnahmen, wie u.a. die Neugestaltung des Rheydter Marktplatzes, der Markt- und Harmoniestraße, des Marienplatzes sowie des Hugo Junkers-Parks umgesetzt.

In Kürze fertig gestellt werden die Bahnhofstraße und der Platz vor dem City-Parkhaus (Tellmannplatz). Das Programm „Soziale Stadt Rheydt“ ermöglichte eine Vielzahl an Projekten für die Bevölkerung in Rheydt.

Zentrale Projekte sind hier die Einrichtung der „Interkulturellen Familienbibliothek“ in der Stadtteilbibliothek Rheydt, das Streetwork und Jugendfreizeitprojekt „Jugendbildungscafé“, das Projekt „Bildungsfuchs“, das in Kitas und Schulen eine gezielte Sprachförderung anbietet und das Projekt „Bespielbare Stadt“, das Kindern an fünf ausgewählten Orten in der Innenstadt attraktive Spielstationen anbietet, unter anderem auf dem Marienplatz und Am Neumarkt.

Fotos: M. Bösche und Stadt Mönchengladbach


Bisher keine Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.