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Arbeiten im Hugo-Junkers-Park haben begonnen: Stadt lässt Stauräume für Regenwasser im Boden einsetzen

Hauptredaktion [ - Uhr]

Im Hugo-Junkers-Park haben jetzt die Arbeiten zur Beseitigung der Staunässe auf Teilen der Wiesenflächen begonnen. In der Vergangenheit ist es nach Regen immer wieder zu Pfützenbildungen gekommen.

Weil das Oberflächenwasser wegen tonhaltiger Bodenschicht an verschiedenen Stellen nicht versickern konnte, werden nun unterirdische Wasserkammern mit Kiesbetten, in der Fachsprache Rigolen, angelegt, die bis zu 65 Kubikmeter Wasser aufnehmen können.

„Diese Rigolen, die später nicht mehr zu sehen sein werden, sollen zukünftig bei Regen das Wasser speichern. Von dort versickert es allmählich in den Boden“, erläutert Jürgen Essers, Leiter der Abteilung Grünflächen und Friedhöfe.

Eine Fläche wird allerdings zukünftig nach Starkregenereignissen nach wie vor Wasserpfützen aufweisen. „Im Bereich der Baumgruppen neben dem Hauptweg können wir nicht ins Erdreich, da ansonsten die Wurzeln beschädigt werden“, so Jürgen Essers weiter.

„Außerdem werden wir auch zukünftig keine Chance haben, wenn wie vor zwei Wochen etwa 45 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel fallen“.

Die Sanierungsarbeiten dauern etwa eineinhalb Wochen. Die Kosten der Maßnahme werden mit rund 30.000 Euro beziffert.

Zum Hintergrund: Nach rund zehnmonatiger Bauphase wurde vor einem Jahr der Hugo-Junkers-Park der Öffentlichkeit übergeben.

Für rund 1,5 Millionen Euro mit EU-, Bundes- und Landesmitteln kofinanzierte erhielt die Parkanlage in Rheydt ein vollkommen neues „Gewand“.

Aus der einst verwilderten und wenig genutzten Grünanlage ist eine völlig neu gegliederte, offene und lichte Parkanlage mit klaren Sichtachsen und „Nutzungsinseln“ für jede Altersgruppe geworden, die seitdem von der Öffentlichkeit gut angenommen wird.

Fotos: Stadt Mönchengladbach

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