Grüne stellen Anfrage zur Erreichbarkeit des Rheydter Grundsicherungsamtes • OB Reiners mit erstem Hinweis auf geplanten Rathaus-Neubau

Hauptredaktion [ - Uhr]

[17.02.2017] Am Ende der gestrigen Ratssitzung (16.02.2017) stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von B90/Die Grünen, Dr. Boris Wolkowski, unter dem Tages­ordnungspunkt „Anfragen und Mitteilungen“ diese Anfrage zur Barrierefreiheit dese Grundsicherungsamtes:

„Der Bereich Grundsicherung ist in Rheydt in der ehemaligen Kommandantur (Eingang C des Rathauses Rheydt) verortet, die nicht barrierefrei hergerichtet ist. …

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, also Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Nutzer von Rollatoren aber auch Eltern mit Kinderwagen usw. ist der Zugang erschwert oder unmöglich.

Dies widerspricht den Vorgaben aus dem Behindertengleichstellungsgesetz.

Wie der Presse zu entnehmen ist, werden die vorhandenen Möglichkeiten nicht genutzt, damit diese Betroffenen ihre Angelegenheiten adäquat erledigen können.

Dazu folgende Fragen:

  1. Wie viele Bürger werden in der Rheydter Verwaltungsstelle des Grundsicherungsamtes betreut und wie viele davon sind mobilitätseingeschränkt (Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer usw.)?
  2. Warum wird diese Personengruppe nicht im seinerzeit extra dafür vorgesehenen Büro, das über den barrierefreien Eingang F erreichbar ist und wo eine rollstuhlgerechte WC-Anlage zur Verfügung steht, genutzt?
  3. Wann ist damit zu rechnen, dass die durch den Umzug des Ausländeramtes und Teilen des Bürgerservices in das Vitus-Center frei gewordenen Büros durch das Grundsicherungsamt genutzt werden, wodurch diese wichtige Verwaltungsstelle barrierefrei erreichbar ist?“ (Zitat Ende)

Diese Anfrage wird – wie nicht unüblich – schriftlich beantwortet werden.

Gleichwohl ließ OB Hans Wilhelm Reiners (CDU) in einer Bemerkung eine erste Tendenz zur zu erwartenden Antwort erkennen, als er nach „Blickkontakt“ mit dem Baudezernenten Dr. Gregor Bonin darauf verwies, dass dies ein Aspekt sei, der im Zusammenhang mit dem Rathaus-Neubau zu sehen sei.

 

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