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E-Mail 'Bärbel Höhn zur Unterstützung der Grünen-Landtagskandidaten in Mönchengladbach und mit massiver Kritik an Ilse Aigner (CSU)'

Von Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

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2 Kommentare zu “Bärbel Höhn zur Unterstützung der Grünen-Landtagskandidaten in Mönchengladbach und mit massiver Kritik an Ilse Aigner (CSU)”
  1. Dank an Frau Höhn für die klaren Worte.

    Was bei uns und anderen Industrieländern hinsichtlich der Massentierhaltung geschieht ist unhaltbar.

    Sehr zu empfehlen zu dieser Thematik: Martin Schlatzer „Tierproduktion und Klimawandel“. Aus der Sicht des Umweltschutzes. Sein Fazit:

    „Eine pflanzenbetonte Ernährung müsste als Option bzw. Instrument für eine nachhaltige und zukunftsreiche Umweltmaßnahme verstanden werden“, so der Autor. Seine Conclusio lautet, dass eine überwiegend pflanzliche Ernährung zur Ernährungssicherheit wie auch zum Schutz der Umwelt einen großen Beitrag leisten könnte.

    Er führt außerdem aus: „Die Tierhaltung ist insgesamt zumindest für 18 Prozent (nach Einschätzung des World Watch Institute (WWI) sind es sogar mehr als 50 Prozent) aller weltweiten, vom Menschen gemachten Treibhausgase verantwortlich.

    Der Beitrag des Tierhaltungssektors ist somit ähnlich hoch wie jener der Industrie und höher als der Ausstoß des gesamten Transportsektors.“

  2. Passend zum Thema Antibiotika und Gülle, die schließlich nicht von ungefähr in Massen anfällt, ein interessanter Hinweis von unerwarteter Seite zum Fleischkonsum (hier wegen der Fastenzeit). Denn Fleischkonsum und die immer größer werdende Gülle-Problematik sind untrennbar:

    „Wir Fleischesser“

    „Antworten“ von Kardinal Christoph Schönborn in der Zeitung „Heute“ am Freitag, 9. März 2012.

    Früher gehörte zur Fastenzeit das Verzichten auf Fleisch. Heute sind wir (mit Ausnahmen) fast maßlose Fleischesser geworden. Folgender Text wird uns vielleicht den Fleischappetit verderben und uns helfen, zur früheren (vernünftigen) Fastenpraxis zurückzufinden:

    „Weltweit gesehen, wird mindestens ein Drittel der gesamten Getreideernte an Vieh verfüttert. Von der Getreidemenge, mit der man 100 Schlachtkühe ernährt, könnte man 2.000 Menschen Nahrung bieten. Alle Schlachttiere auf der ganzen Welt zusammengenommen verbrauchen eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht – das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung… Fleischproduktion ist, was Nahrungsmittelerzeugung betrifft, die schlechteste Form der Bodennutzung: Um ein Rind ein Jahr lang zu mästen, benötigt man 0,5 Hektar Land.

    Nach einem Jahr erhält man von diesem Tier rund 300 Kilo essbares Fleisch. Hätte man während dieses Jahres auf derselben Fläche Getreide oder Kartoffel angepflanzt, hätte man (mit Bio-Anbau) mindestens 2.000 kg Getreide bzw. 15.000 kg Kartoffel ernten können!

    Anders ausgedrückt: Ein einziges Steak von 225 g enthält so viel Pflanzenenergie, wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 hungernde Menschen zu ernähren!“

    Soweit der Bericht der Gesellschaft für Ernährungskunde. Er ist dazu angetan, einem den Appetit auf Fleisch zu verderben. Zumindest macht er nachdenklich.

    Was ist die Alternative? Weniger Fleischkonsum? Weniger Fleischproduktion bedeutet weniger Massentierhaltung, weniger Tier-Leid, weniger Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln, weniger gesundheitliche Probleme bei Tier und Mensch. Tierschutz, Umweltschutz, Fleischqualität – all das ist möglich, und dringend notwendig.

    Unser massiver Fleischkonsum ist mit der Energieverschwendung einer der großen Risikofaktoren für eine gute Zukunft. Im empfehlenswerten Lesebuch „Alles, was wichtig ist 2012“ (Knaus Verlag München 2011) heißt es, „dass die Welt in einem nachhaltigen System auf etwa die Hälfte des Fleisches verzichten müsste, das sie jetzt verbraucht. Die Hälfte. Das klingt eigentlich ganz machbar, oder?“ Und die Fastenzeit wäre der richtige Zeitpunkt, damit zu beginnen!“

    (Kardinal Christoph Schönborn)

    Wäre es wert mal darüber nachzudenken.

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