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Etwa 1.000 neue Arbeitsplätze durch Amazon im Gewerbegebiet Rheindahlen

Hauptredaktion [ - Uhr]

Mindestens 1.000 neue unbefristete Arbeitsplätze in Vollzeitbeschäftigung mit wettbewerbsfähigen Löhnen will Amazon im neuen Logistikzentrum in Rheindahlen schaffen.

Etwa 200 Kräfte, darunter auch zahlreiche Fachkräfte für die Bereiche Personalwesen, Management, EDV und Technik, werden als Erste ihre Arbeitsplätze in den ersten fertiggestellten Bauten auf dem 123.000 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Rheindahlen beziehen.

Neben den Löhnen soll Amazon Zusatzleistungen wie leistungsbezogene Prämien, eine Sonderzahlung zu Weihnachten und Mitarbeiter-Aktien anbieten. Hinzu kommen soll eine kostenlose Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung, ein Pensionsfond und Personalrabatte.

Neben den neuen 1.000 Beschäftigten werden auch bis zu 4.000 in dem zum Teil dreistöckigen Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von insgesamt 55.000 Quadratmetern eingesetzt.

„Die Roboter bilden das Bindeglied zwischen den Regalen und den Mitarbeitern, die für Verpackung und Versand zuständig sind“, so Amazon-Chef Gregory Bryan.

Amazon, das derzeit aufgrund steigender Kundennachfrage deutschlandweit sein Logistiknetzwerk ausbaut, hat für das Logistikzentrum mit dem Hamburger Projektentwickler Ixocon als Eigentümer des Geländes, einen Mietvertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen.

Mit den vorbereitenden Erdarbeiten wurde auf dem Grundstück an der Erkelenzer Straße bereits begonnen.

Ende des Jahres soll ein erster Bauabschnitt bereits stehen, in dem dann auch die ersten Kräfte ihre Arbeit aufnehmen.

Mit Blick auf die Auswirkungen auf die verkehrliche Situation hatte Amazon ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, das von einer Worst-Case-Betrachtung ausgeht.

Demnach weisen Maximalzahlen zum Weihnachtsgeschäft täglich 430 Lastwagen, darunter 50 Sprinter, auf, die von der A 61 (Ausfahrten Holt und Rheydt) sowie aus dem Raum Heinsberg, wo Amazon-Partner Hermes bereits angesiedelt ist, das Gewerbegebiet im Westen Rheindahlens ansteuern.

Diese Spitzenwerte sollen sich auf die Wochen vor Weihnachten beziehen, im „Normalbetrieb“ würden diese Werte um 50 bis 60 Prozent darunter liegen.

Außerdem erlaube der Betrieb in vier Schichten, den Pkw-Verkehr der Mitarbeiter zu reduzieren und durch flexible Schichtzeiten sollen die üblichen Berufsverkehre nicht zusätzlich belastet werden, so Regionaldirektor Gregory Bryan.

Für die Mitarbeiter entsteht an der Erkelenzer Straße ein Parkhaus mit 1.000 Stellplätzen. An der Erkelenzer Straße soll zusätzlich eine Lärmschutzwand errichtet werden.

Darüber hinaus sind Anpassungen der Infrastruktur notwendig, wie etwa beim ÖPNV und ggf. auch beim Schienenverkehr über den Bf Rheindahlen zur Anbindung für die Beschäftigten.

 

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