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Abfallgebühren 2019 • Teil X: GEM fordert eigenes Schreiben aus BZMG-Artikel zu entfernen

[1] [2]Bekanntlich kann die GEM das über eine halbe Mio. EURO teure „Identsystem“ mit denen 2015 die Gebührenzahler belastet worden waren, nicht nutzen. Darüber hatten wir ausführlich berichtet, was wohl keinen Anklang fand.

So erreichte uns nun ein Schreiben der GEM, in dem behauptet wurde, dass das Schreiben, mit dem die Tatsache der Nichtnutzbarkeit der Chips an den Tonne festgestellt wurde, dem Urheberrecht und die Kontaktdaten der Mitarbeiter (Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummern) dem Datenschutz unterliegen würden.

Aus diesem Grund dürfe dieses Schreiben der GEM auch nicht veröffentlicht werden. Unter Androhung der Einschaltung eines Anwaltes und mit Fristsetzung wurden wir aufgefordert, das Schreiben, das bis heute nach Klick auf den „Ausriss“ zu lesen war, zu entfernen.

Den Aufwand, die o.g. Behauptung der GEM rechtlich prüfen zu lassen, haben wir uns zunächst einmal erspart, vor allem, weil es wichtigere Themen gibt, und haben auf die vollständige Darstellung des Schreibens verzichtet und stattdessen einen Ersatztext eingestellt.

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5 Kommentare (Öffnen | Schließen)

5 Kommentare Empfänger "
Abfallgebühren 2019 • Teil X: GEM fordert eigenes Schreiben aus BZMG-Artikel zu entfernen"

#1 Kommentar von Der Durchblicker am 14. Juni 2018 @ 15:28

Das wird ja immer dubioser.

Habe das Gefühl, dass die bz-mg hier einige Nerven trifft und diese wohl bei der mags bald blankliegen.

Kein Wunder bei diesem Durcheinander und Bürger feindlichem Vorgehen der mags.

#2 Kommentar von Stadtfilzer am 14. Juni 2018 @ 19:10

Dünnhäutig liebe GEM/Frau Teufel?

Geld rausgeschmissen und dann mit sowas daher kommen, statt sich endlich mal zu entschuldigen, dass richtig viel Geld, das die Gebührenzahler zahlen mussten, für nichts rausgeschmissenen wurde.

Hier passt wieder mal der Spruch: Hätten sie geschwiegen …

So fällt es wenigsten richtig auf.

Armselige Reaktion.

#3 Kommentar von Zwiebelpiefke am 15. Juni 2018 @ 15:04

Unser Geld für nix verpulvern und dann so’n Palaver????

Denen ist gar nix peinlich!

In der wirklichen Arbeitswelt würden die für die Geldverschwendung fliegen. Hochkannt!

Die wissen genau warum die Müllbfuhr auf KEINEN FALL zurück zur Stadt sollte. Dort könnten Bürger unangenehme Frage stellen und Antworten verlangen . Jetzt dürfen wir nur noch zahlen und schweigen.

Genau das haben die mit ihrer Forderung bestätigt. Super peinliche Aktion!

#4 Kommentar von Rademacher am 15. Juni 2018 @ 22:51

„Teufel“isch peinlich!

#5 Kommentar von Das ist so am 4. Juli 2018 @ 12:26

Mal ehrlich, das geht auf keine Kuhhaut mehr! Da wird wohl versucht, die eigenen Fehler hinter der Datenschutzgrundverordnung zu verstecken. Pfui!

Erst das Geld des Bürgers nutzlos verpulvern und dann auch noch versuchen zu vertuschen….

Es ist nämlich so: wenn z.B. ein Angestellter einer Firma Fehlinvestitionen in großer Höhe macht und dann versucht, es zu vertuschen, war das in der Regel die längste Zeit gewesen, die er für diese Firma arbeiten durfte.

Auch manch eine Ehe verträgt so ein Verhalten des Partners nicht.

Meistens folgt die Trennung…. Was soll man dann bitte mit der GEM machen?

Hier hat der Bürger leider keine Chance.

Es gibt zwar viele Kläger, aber keine Richter….

Das ist so.