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Kleine Tonnen passé? • Teil XXX: mags AöR stoppt Versand der dubiosen Rolltonnen-Info-Briefe an die Hauseigentümer • Verzockt? • Briefe ohne jegliche Relevanz und nur für die „blaue Tonne“

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Einige Hauseigentümer und -verwaltungen haben in den letzten Wochen Post von der mags AöR bekommen, mit der sie aufgefordert wurden, die Zahl der im Haus wohnenden Personen zu überprüfen.

Nach uns vorliegenden Informationen wurde Hauseigentümern, die noch keinen Brief bekommen haben, erklärt, sie würden auch keinen Brief mehr erhalten, weil man sich nicht sicher sei, ob „das alles rechtens ist“. Deshalb sei der Versand mittendrin gestoppt worden.

Wieder anderen Hauseigentümern wurde nach Anruf bei der Service-Nummer der mags mitgeteilt, sie seien „noch nicht dran“, der Versand der Briefe liefe noch bis Juni und werde in der Reihenfolge der Kassenzeichen vorgenommen.

Wenn die Führung der mags AöR darauf gesetzt hat, durch das Schreiben an die Hauseigentümer den stetig steigenden Widerstand gegen die neue Abfallsatzung (ab 2019) aufhalten oder gar reduzieren zu können, hat sie sich kräftig verzockt.

Das Schreiben hat weder eine rechtliche noch eine andere Relevanz und gehört in die „blaue Tonne“.

Bei der mags AöR herrschen offensichtlich ausgeprägter Dilettantismus oder Chaos, ausgelöst durch pure Überheblichkeit und Ignoranz auf breiter Ebene.

Weiß bei der mags die Linke nicht, was die Rechte tut?

 


5 Kommentare zu “
Kleine Tonnen passé? • Teil XXX: mags AöR stoppt Versand der dubiosen Rolltonnen-Info-Briefe an die Hauseigentümer • Verzockt? • Briefe ohne jegliche Relevanz und nur für die „blaue Tonne“”
  1. Wir haben das besagte Schreiben heute bekommen. Bisher nutzen wir mit 3 Personen ein 25-Liter-Müllgefäß.

    Dieses ist bei der Abholung oft gar nicht voll.

    Wir machen und nämlich Mühe und versuchen Müll zu vermeiden und den unvermeidlichen Müll akribisch zu trennen.

    Nun sollen wir demnächst eine 120-Liter-Tonne bekommen.

    *Ironie ein* Das ist prima, dann brauchen wir demnächst uns auch keine Mühe mehr zu machen, zum Altglascontainer mehr zu fahren.

    Und für die Kleiderspende brauchen wir auch nicht mehr zu fahren.

    Wir haben demächst für all das Platz in der schönen neuen und vor allem großen Rolltonne.

    Tschüß Mülltrennung! *Ironie aus*

    Das ist so.

  2. Haben die bei der mags nicht vorher überlegt wie die Einführung der neuen Mülltonnen ablaufen soll?

    Macht man doch. Was will ich, wie schaffe ich das, was kostet das und wie setze ich alles um. Ist das so schwer?

    Wer hat die Kosten für die unnötige Papierverschwendung zu tragen und zu verantworten? Geht die Rechnung auf uns Bürger?

    Mit Sicherheit. Das sind bestimmt einige Zehntausend Euro. Was das allein Porto kostet!

    Alles für die Tonne. Wichtig: die blaue Tonne! Auf keinen Fall in den Restmüll!

    @ andere Anmerkungen der Kommentatoren:

    Rheydter Markt in beige und grau und ohne Blumenkübel. Vollkommen daneben und peinlich. Nirgends in z.B. berühmten Städten mit viel Tourismus würde sowas „angeordnet“.

    Auch noch sowas geschmacklos farbloses. Wer hatte die kranke Idee?

    Ich finde auch, dass dort auf gr keinen Fall bunte Mülltonnen das Einheitsgrau/-beige stören dürfen.

    Schafft es die mags dort farblich korrekte Tonnen zur Verfügung zu stellen? Ich hoffe doch sehr.

  3. @ M. Angenendt

    Stammt der Sichtachsenwahn vom Baudezernten Bonin und die mags „vollzieht“ nur?

    Tatsache: Viel Grün weg. Hauptsache Sichtachsen. Für wen auch immer und Aussicht auf was auch immer. Wichtig ist, dass Vögel, Igel und sonstiges Getier keinen Unterschlupf mehr findet.

    Farbe bringen dafür demnächst die groooßen, bunten Monstertonnen, die das Stadtbild sicher neu „beleben“ werden. Hauptsache, die verstellen keine Sichtachsen.

    Sicher auch am Marktplatz Rheydt, der nur noch aufregend grau und beige sein darf.

    Oder müssen dort auch die Monstertonnen grau und beige sein, damit die ins farblose, nichtssagende Lieblingsbild der Stadtverwaltung und Politik passen?

    Kein Blumenkübel, gar buntes (störendes !!!) Blümchen darf den Einheitsbrei stören. Die müssen ja kein Geld mit Gastronomie verdienen.

    Es wird in dieser Stadt immer unerträglicher, verrückter, um es noch höflich auszudrücken.

    Müssen demnächst auch die, die den Marktplatz betreten wollen in unauffälliges beige und grau gewandet sein? Ansonsten: Betreten verboten! Wundern würde mich sogar das nicht mehr.

    Fragt nach bei Mao, der befahl die sogenannten „blauen Ameisen“. Dort wird Verwaltung und Politik bestimmt fündig.

    Merkt hier überhaupt noch jemand, dass das alles echt neben der Spur ist und die Betroffenen nur richtig viel Geld kostet!!

    Ob Müll, Marktplätze oder Straßenbild – alles gaga.

  4. Der ganze Tonnenwahnsinn offenbart :

    Stümperhafte, peinliche Vorgehensweise!

    Wofür hat die mags richtig teures Personal/Vorstand (Schnaß und Teufel) und was macht
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Verwaltungsratsvorsitzender der mags?

    https://www.mags.de/ueber-mags/unternehmen/

    Die produzieren für überflüssige Post horrende Kosten! Für nix! Wie beschrieben: für den Müll!

    WER musszahlen? Wir Bürger!

    mags und GEM ist alles schnurz. Kosten werden an die Bürger durchgereicht. Zahlen die eben mehr! Prüfen was wir zahlen müssen können wir gar NICHTS! Frechheit.

    Wie wärs VORHER zu denken, kalkulieren und zu überlegen wie vorgegangen wird? Ist das hochbezahlte Personal damit überfordert? Sieht danach aus.

    Ein Armutszeugnis und wir müssen den Desinformations-Müll zahlen.

    Die mags ist auch ohne den Tonnenschwachsinn total überfordert. Die linke Hand weiß dort wirklich nicht was die rechte tut. Das Personal kann einem echt leid tun! Möchte mit denen nicht tauschen.

    Warum? Der Fisch stinkt immer vom Kopf .

    Bei der mags nicht nur beim Müll und richtig heftig.

    Die mags hat uch allem Grünzeug der Stadt den Kampf angesagt. Alles muss raus und weg. „Sichtachsen“ sind angesagt. Megakrank, naturfeindlich und hässlich.

    Eben Müll. aber nicht mal den können die richtig.

  5. Ganz ehrlich, man sollte die, die das durch ziehen wollten entlassen.

    Ohne wenn und aber, für sowas hätte jeder Bürger aufkommen sollen.

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