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Technische Beigeordnete beendet Tätigkeit für die Stadt Viersen • Beatrice Kamper wechselt zu einer „städtische Tochtergesellschaft außerhalb Viersens“

Hauptredaktion [ - Uhr]

Die Technische Beigeordnete der Stadt Viersen, Beatrice Kamper, gibt ihre Position zum 31. August 2018 auf.

Das teilte sie Anfang des Monats den Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen in einer Sitzung des Ältestenrates mit.

Beatrice Kamper sagte: „Mit bürgerschaftlichem, stadtplanerischem und politischem Engagement habe ich seit August 2014 meine Rolle als Technische Beigeordnete bei der Stadt Viersen wahrgenommen. Viel Zeit und Energie haben Politik, Verwaltung sowie Verwaltungsspitze, Akteurinnen und Akteure und Bürgerschaft in ein sehr enges, vertrauensvolles und erfolgreiches Verhältnis gesteckt, um die Stadtentwicklung Viersens tatkräftig voran zu treiben.“

Als Beispiele nannte die die Fertigstellung des Inneren Erschließungsringes, die Vermarktung und Bebauung der Flächen am Inneren Erschließungsring wie des Belgischen Viertels und der Scheldefahrt.

Wichtig seien die Aufstellung des Integrierten Handlungskonzeptes für Süchteln, die Entwicklung von Wohnbauflächen etwa im Robend, an der Landwehrstraße und im Bereich Burgacker.

Kemper bedankte sich für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen und die konstruktive und erfolgreiche Arbeits- und Gesprächsatmosphäre im politischen Raum, der Öffentlichkeit und innerhalb der Verwaltung.

Dennoch habe sie sich entschieden, aus persönlichen Gründen und wegen der damit verbundenen Chance zum 31.08.2018 zu einer städtischen Tochtergesellschaft außerhalb Viersens zu wechseln, um dort als Leiterin für Flächenentwicklung, Projektsteuerung und Neubau zu arbeiten.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller dankte der Technischen Beigeordneten für die offene Kommunikation.

Gerade angesichts der langen Liste der erfolgreich abgeschlossenen und auf gutem Weg befindlichen Projekte bedauere sie die Entscheidung Beatrice Kampers.

Zugleich äußerte Sabine Anemüller Verständnis: Die Aufgabe des Beigeordnetenamtes sei ein großer Einschnitt.

Umso mehr verdiene es Anerkennung, wenn Frau Kamper der stärkeren Übereinstimmung von beruflicher Aufgabe und persönlichen Schwerpunkten mehr Bedeutung zumesse.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller: „Die Stadtverwaltung ist gut aufgestellt. Eine vorübergehende Phase ohne Dezernentin oder Dezernenten werden die Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern problemlos bewältigen.“

Hier wie auch bei der Frage der künftigen Zusammensetzung des Verwaltungsvorstandes sei die Verwaltung allerdings auf die konstruktive Unterstützung der Kommunalpolitik angewiesen.

 

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