Gemeinsam schaffen wir mehr! Gemeinsam feiern wir: Der Volksverein Mönchengladbach feierte 30jähriges Jubiläum [mit Slideshow]

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

Zuerst war er ganz klein: der Volksverein. Am 15.06.1983 begannen 10 Arbeitslose mit der Arbeit an der Neuhofstraße in Mönchengladbach.

Ganz klein war das „Kind“. Seine „Eltern“ waren arme Leute ohne viel Geld: Kirchenleute aus Mönchengladbach. Aber sie liebten ihr Kind: den Volksverein.

Viele „Verwandte“ sind in den 30 Jahren hinzugekommen: Freundinnen und Freunde des Volksvereins: Kinder und Jugendliche, Familien, Alleinstehende, alt gewordene Mitbürgerinnen und Mitbürger, Arme, Wohlhabende, Leute aus allen Gruppen der Bevölkerung, aus allen Konfessionen und Religionen.

Der Volksverein ist ein richtiger „Volks“verein geworden! „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt der Artikel 1, Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Leben ohne (Erwerbs-)Arbeit heißt für viele Menschen ein Leben ohne Würde. 30 Jahre Dienst an der Würde des Menschen im Volksverein: ein Grund zum Feiern: „Gemeinsam schaffen wir mehr! Gemeinsam feiern wir“.

So feierte der Volksverein Mönchengladbach am 23.06.2013 auf dem Betriebsgelände an der Geistenbecker Straße in Geistenbeck sein 30jähriges Jubiläum mit einem großen Tag der offenen Tür.

Vieles gab es zu sehen. Neben Speis und Trank, Cafeteria, Bierpavillon und weiteres, gab es ein kunterbuntes Rahmenprogramm mit dem Trommlerkorps der Freiwilligen Feuerwehr Tönisberg und dem Jugendblasorchester der Stadt Mönchengladbach.

Ein gemeinsamer Gottesdienst mit Edmund Erlemann (Pfarrer und Vorsitzender des Beirates) wurde am frühen Sonntagmorgen gefeiert.

Im Anschluss folgte die feierliche Eröffnung mit einem bunten Festtagsprogramm mit einem Spieleangebot für große und kleine Kinder durch Fußball, Schminken, Basteln, Luftballons, Buttons, Hüpfburg.

Betriebsführungen durch der Betriebsstätte des Volksverein wurden durchgeführt, verschiedene Informationsstände mit Präsentationen aus dem Volksverein und von Kooperationspartnern wurden den Besuchern geboten.

Der „Magische Zirkel Mönchengladbach“ verzauberte das große und kleine Publikum bei einer sensationellen Zaubershow. Eine kleine Talkshow mit den Testimonials der letzten Jahre und eine Secondhand-Modenschau präsentiert von den Mitarbeiter/-innen des Volksverein gab es.

Ein Trevi-Brunnen wurde aufgebaut. Hier konnten alle Gäste und Besucher ihr Rotgeld, aber auch Rest DM-Münzen zugunsten von Arbeitslosen hinterlassen und in den Brunnen werfen.

Trotz ein paar Regenschaueren waren Besucher und Mitarbeiter mit dem Wetter zufrieden sein.

Wer und was ist der Volksverein Mönchengladbach

Der „Volksverein Mönchengladbach“ gGmbH ist ein Sozialunternehmen, das Langzeitarbeitslosen die (Wieder-)Eingliederung in Arbeitswelt  und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht durch Hierzu unterhält der Volksverein Angebote zur

Mitarbeit in den Bereichen Secondhand und Wiederverwertung von Gebrauchsgütern (Möbel, Elektrogeräte, Hausrat, Bücher und CDs, Schuhe, Kleidung).

Hauswirtschaft mit dem Angebot Beerdigungskaffee an der Grabeskirche, Rapsölproduktion als Lebensmittel, Schreinerei mit dem Bau von Möbeln und Einrichtungsgegenständen für private Haushalte und soziale Einrichtungen, Maler, die kleine bis mittlere Aufträge in sozialen Organisationen oder in Privathaushalten ausführen, Bau von Nisthilfen für verschiedene Vogelarten und Bienenbeuten für die Bienen und Honigerzeugung im eigenen Garten (www.aviami.de).

Die Gesellschaft versteht sich als Anwältin für Arbeitslose, die gemeinsam mit Arbeitslosen für eine gerechtere Gesellschaft und gegen Arbeitslosigkeit und Armut streitet.

Mit dem Slogan „teilen macht reich“ wirbt sie für Freundinnen und Freunde, die sowohl die praktische Arbeit im Volksverein, als auch unsere Vision einer gerechteren Gesellschaft durch Ehrenamt praktisch, ideell oder finanziell unterstützen. Weitere Informationen über den Volksverein Mönchengladbach gibt es unter: Volksverein Mönchengladbach.

Fotos: M. Bösche & Volksverein

Bisher keine Kommentare

Ihr Kommentar