Mönchengladbach und „seine” Eisenbahnen – „Et lööft”
Horst Skrzipietz [17.11.2009 - 11:16 Uhr]
Als spannenden Bericht in der Rheinischen Post vom 26.10.2009 mit schönen Bildern sowie auch den Hinweis zum weiterlesen: “Eisenbahnen in Mönchengladbach” empfand ich die gelungene Vorstellung der Bahn bis 1879.
Für Zeitzeugen der Bahn nach dem letzten Weltkrieg müsste der Bericht eigentlich weitergeschrieben werden.
Denn hier waren die wirklichen Helden – sie kamen als Feldeisenbahner aus der Gefangenschaft mit nichts als das, was sie auf dem Leibe trugen und der Idee im Kopf: „Die Eisenbahn in Mönchengladbach und Rheydt muss wieder ans Laufen gebracht werden.”
Die Anlagen (Schienen/Aufbauten) und Fahrzeuge (Lokomotiven/Reisezugwagen/Güterwagen) waren zerstört.
Es gab keine Ersatzteile, nur den Ideenreichtum in den Köpfen von Menschen, die ihrer Eisenbahn verbunden waren.
Zunächst gab es keinen Lohn und später war dieser mehr als dürftig, verglichen mit der Bezahlung in den übrigen Branchen.
Stück für Stück ging es aufwärts – es gab wieder eine Bahn in Mönchengladbach und Rheydt, die funktionierte.
Mönchengladbach stand für den Reisezugverkehr und Rheydt für den Güterverkehr.
Der damalige Ausspruch der Eisenbahner stand als Spruch auf dem Schreibtisch eines Dienststellenleiters “Et lööft!”
“Et lööft!” im Dienste der Menschen, die auf die Eisenbahn angewiesen sind!































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