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„Der ferngesteuerter Krieg und seine humanitären Kosten“ • IPPNW (Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) am 13. Dezember mit Vorträgen und Diskussion zum Drohneneinsatz

Hauptredaktion [ - Uhr]

[26.11.2018] Im Jahr 2019 soll über eine Bewaffnung der Drohnen für die Bundeswehr debattiert und sie evtl. auch beschlossen werden.

Obwohl Deutschland auf Drängen der SPD zunächst eine sorgfältige völkerrechtliche Prüfung des Einsatzes bewaffneter Drohnen durchführen will, hat die Bundeswehr bereits bewaffnungsfähige Drohnen bestellt und weitreichende Verträge mit dem Lieferanten Airbus sowie mit dem israelischen Verteidigungsministerium abgeschlossen.

Am Donnerstag, 13.12.2018 wird um 19:00 Uhr in der VHS Mönchengladbach zunächst Susanne Grabenhorst über die gesundheitlichen Folgen von militärischen Drohneneinsätzen referieren.

Im Vortrag von Grabenhorst (stellvertretende Vorsitzende der Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/IPPNW und aktiv in der Regionalgruppe der IPPNW in Mönchengladbach) geht es vor allem um die zivilen Opfer sowie um die humanitären Folgen für die überwachte Bevölkerung.

Es wird aber auch auf die Situation des militärischen Personals, das an diesen Einsätzen gegen sogenannte „Weichziele“ beteiligt ist, eingegangen.

Im zweiten Vortrag wird Elsa Rassbach über die aktuelle Situation in Deutschland berichten.

Die US-Amerikanerin ist Filmemacherin und aktiv in der US-Frauenfriedensorganisation CODEPINK.

Die IPPNW will in der Veranstaltung am 13. Dezember 2018 u.a. über den Vorschlag diskutieren, dass Deutschland sich dafür einsetzt, bewaffnete Drohnen völkerrechtlich zu verbieten.

 

2 Kommentare zu “
„Der ferngesteuerter Krieg und seine humanitären Kosten“ • IPPNW (Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) am 13. Dezember mit Vorträgen und Diskussion zum Drohneneinsatz”
  1. Wie der IPPNW mitteilt, muss muss kann dieser Veranstaltung krankheitsbedingt nicht stattfinden und wird deshalb in den Januar 2019 verschoben.

    Sobald der Termin feststeht, wird erneut eingeladen.

  2. „Die IPPNW will in der Veranstaltung am 13. Dezember 2018 u.a. über den Vorschlag diskutieren, dass Deutschland sich dafür einsetzt, bewaffnete Drohnen völkerrechtlich zu verbieten.“

    Ach was? Weiß Frau von der Leichen schon von diesem Vorhaben?

    Wofür sind denn die Drohnen, die nun nach rd. 4 Jahren Einsatz der Verteidigungsministerin angeschafft werden?

    „Von der Leyen will Kampfdrohnen“

    https://www.youtube.com/watch?v=gmqMnB83y4g

    „Täuscht Ursula von der Leyen die Öffentlichkeit?

    Im Juni 2018 hat der Bundestag die Anschaffung von neuen Drohnen nach jahrelangem Streit beschlossen. Offiziell sind sie unbewaffnet, doch Recherchen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ zeigen, die Bewaffnung ist konkreter als bislang bekannt.“

    https://www.swr.de/report/drohnen-fuer-die-bundeswehr-taeuscht-ursula-von-der-leyen-die-oeffentlichkeit/-/id=233454/did=22515512/nid=233454/zzkpbo/index.html

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