Geneicken hat wieder „getuckelt“ [mit Video & Slideshow]

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Das Wetter stimmte, die Organisation sowieso und der Zuspruch der Bevölkerung war wie bei jedem Fest, das die Bürgerinitiative Geneicken (BIG) für ihr Quartier veranstaltet, groß.

Und dass obwohl zeitgleich in der Rheydter Innenstadt die so genannten „Grillmeisterschaften“ durchgeführt wurden und im Schloß Rheydt ein Töpfermarkt stattfand.

Es war ein reges Kommen und Gehen beim „Tuckelfest“ auf dem Maarplatz, das Bezirksvorsteher Karl Sasserath um 11:00 Uhr mit dem schon traditionellen Fassanstich eröffnete.

Dies sei eine der angenehmeren Aufgaben, die er zu übernehmen habe, meinte er, nachdem auch diesmal kein Tropfen des edlen Gerstensaftes daneben geplätschert war.

Als kleines Dankschön für die langjährige Verbundenheit Sasseraths zum Quartier Geneicken-Bonnenbroich überreichte ihm der Sprecher der BIG, Wolfgang Dammers, ein Bild vom Geneickener Maler und Mitbegründer der BIG, Heinz Ricks.

Ricks hatte viele Jahre sein Atelier an der Geneickener Straße und hat aus gesundheitlichen Gründen im Adam-Rombey-Haus unweit des Maarplatzes an der Sonnenstraße eine Wohnung bezogen.

Auch Wolfgang Dammers ging nicht leer aus. Er erhielt das gleiche Bild in kleinerem Format.

Schon in den frühen Morgenstunden des Sonntags hatten die Aktiven der BIG den Maarplatz in eine Festwiese verwandelt, zahlreiche Biertischgarnituren aufgestellt, und mit verschiedensten Speisen und Getränken für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Alles ehrenamtlich, versteht sich, wie auch der Fahrradclub ADFC, der für generelle 30-km-Beschränkungen warb. Etwas, wofür sich die BIG seit nunmehr bald 10 Jahren für das Quartier Geneicken-Bonnenbroich einsetzt.

Auch der Heimatverein Geneicken-Bonnenbroich war „mit von der Partie“ und verteilte kostenlos eine Postkarte, die den Maarplatz um 1895 zeigte, als der noch Kaiserplatz hieß.

„Der Heimatverein befasst sich mit der Erhaltung und Pflege der in der Natur und Geschichte gelegenen Werte der engeren und weiteren Heimat sowie mit der Erhaltung des heimatlichen Landschafts- und Ortsbildes“, heißt es in der aktuellen Satzung.

„Getuckelt“ wurde übrigens auch. Denn alle Motorisierten, die am letzten Sonntag die Geneickener Straße befuhren verhielten sich diszipliniert und überschritten nur vereinzelt die 30-km-Beschränkung.

Musikalisch begleitete die Percussiongruppe „Tschitschapeng!“ mit Jugendlichen von der Förderschule Mönchengladbach die Eröffnung.

Am Nachmittag bestritt die 2003 gegründete  Viersener Band „Happy Musik Sound“ musikalisch den Rest der Veranstaltung.

Die Band präsentierte darüber hinaus den 17jährigen Nachwuchssänger Stefan Jansen, der schon beim letzten „Tuckelfest“ vor zwei Jahren durch seinen Soloauftritt auf sich aufmerksam gemacht hatte.
 

 

 
Fotos: K. Vollenbroich und M. Bösche

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