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Holter „Urgestein“ Marlene Schroers erhielt Bundesverdienstkreuz

Hauptredaktion [ - Uhr]

Ralph-Sondermann-Staatskanzlei-NRWWie 14 weiteren Bürgerinnen und Bürgern aus Nordrhein-Westfalen händigte Minister­präsidentin Hannelore Kraft Marlene Schroers (3. v.l.) und Prof. Heinz Mack (6. v.r.) den von Bundespräsident Christian Wulff verliehenen Bundesverdienstorden aus.

In einer Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei erinnerte die Ministerpräsidentin daran, dass der Bundesverdienstorden vor genau 60 Jahren von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet worden ist und seine Einrichtung von ihm begründet wurde mit dem Satz : „Der Staat muss auch danken können.“

In dieser Tradition dankte sie den Ausgezeichneten für ihr besonderes Engagement: „Durch die Verleihung des Bundesverdienstordens soll deutlich werden, dass Ihr Engagement einen ganz besonderen Wert hat.

Durch den Orden wird nach außen sichtbar, wie wichtig Ihr Einsatz für das Gemeinwohl ist. Sie, meine Damen und Herren, sind die wahren Vorbilder, die eigentlichen „Stars“ unserer Gesellschaft, die man würdigen muss.“

Aus Mönchengladbach wurden ausgezeichnet:

  • Marlene Schroers aus Mönchengladbach
  • Prof. Heinz Mack aus Mönchengladbach (Großes Verdienstkreuz mit Stern)

Marlene Schroers aus Mönchengladbach erhielt das Verdienstkreuz am Bande

Als ein „Holter Urgestein“ ist Marlene Schroers ein nicht wegzudenkender Bestandteil dieses Stadtteils. Egal wo und wie in Holt Hilfe gebraucht wird, Marlene Schroers ist immer zur Stelle, zum Beispiel für ihre Kirchengemeinde:

  • Sie unterrichtet Kommunionkinder.
  • Sie betreut Kinder auf Wallfahrten.
  • Sie wäscht Kirchengewänder.
  • Sie sammelt Geld für den St. Martinsverein Beltinghoven.
  • Sie kümmert sich um ältere Gemeindemitglieder, die Hilfe oder ganz einfach nur Gesellschaft brauchen.

Marlene Schroers hat sich zur Leiterin von Wortgottesdiensten schulen lassen, um für die Senioren im Caritas-Zentrum in Holt diese Form der Gottesdienste durchführen zu können.

Mehr noch: Sie nimmt an einer Predigtausbildung des Bistums Aachen teil, damit bringt sie sich noch mehr in ihre Pfarrgemeinde „St. Mariä“ ein, in der sie auch seit einem Jahrzehnt im Krankenhausbesuchsdienst tätig ist.

Darüber hinaus rettet Marlene Schroers seit fast 30 Jahren Leben – bildlich gesprochen.

Denn sie ist aktives Mitglied der DLRG, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Mönchengladbach, und auch dort die „gute Seele“ des Vereins.

Unter ihrer Leitung verdoppelte sich die Mitgliederzahl. Auch diese Leistung zeigt, wie aktiv, beliebt und unersetzlich Marlene Schroers auch dort ist. Sie ist eben ein echtes „Urgestein“.

Im „Empfehlungsschreiben“ der Mönchengladbacher DLRG-Gruppe heißt es u.a., dass Schroers seit Jahren ein gutes Gespür für die verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) beweist.

Dank ihrer Persönlichkeit wurde Marlene Schroers im März 1987 als erste Frau zur 1. Vorsitzenden der DLRG OG Mönchengladbach gewählt. Dieses Amt hat sie ohne Unterbrechung bis heute inne – und wurde im Frühjahr dieses Jahres für weitere 4 Jahre bestätigt.

Außerdem war sie von 2006 – 2010 die 2. Vorsitzende des DLRG-Bezirks Mönchengladbach.

Neben ihrer Funktion als 1. Vorsitzende ist sie in vorderster Linie im Schwimmbad aktiv, wie beispielsweise bei der Eröffnung und Siegerehrung der DLRG-Ortsgruppen-Meisterschaften und Jugendschwimmfesten aktiv.

In der Vergangenheit organisierte sie Wochenendschulungen und Tagesfahrten. Diese Tradition griff sie 2009 durch eine Fahrt zum Haus der Geschichte nach Bonn wieder auf und setzt sie in diesem Jahr mit dem Besuch der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010 weiter fort.

Seit der Eröffnung des Vitusbades im Jahr 2006 berät sie wöchentlich die verschiedenen Angebote des Vereins.

Auch die Konstanz, mit der Frau Marlene Schroers ihre ehrenamtlichen Aufgaben bereits seit Jahrzehnten unermüdlich wahrnimmt, trug ganz offensichtlich dazu bei, dass sie nunmehr das Bundesverdienstkreuz erhielt.

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