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IPPNW-Regionalgruppe Mönchengladbach und Umgebung demonstrierte für Frieden und Pazifismus

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

[12.12.2014] Die Regionalgruppe Mönchengladbach der IPPNW brachte mit ihrer Aktion am 10.12.2014, dem Tag der Menschrechte, ihre generelle Haltung  für eine offensive pazifistische Haltung und die Ablehnung der Militarisierung der deutschen und europäischen Politik zum Ausdruck.

Die Aktion des IPPNW fand an dem Kriegerdenkmal am Schillerplatz statt, das aus diesem Anlass mit Friedensfahnen teils verdeckt wurde.

IPPNW – diese sperrig klingende Abkürzung steht für: “International Physicians for the Prevention of Nuclear War“.

In Deutschland wird der international agierende Verein: „IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ genannt.

In ihrer Rede unterstrich Susanne Grabenhorst, Ärztin für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie aus Mönchengladbach, das Anliegen der IPPNW, das auch ihr persönliches ist.

Sie ist seit April 2013 Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW, engagiert sich seit den 1990er-Jahren in der Friedensbewegung und ist darüber hinaus eine der Sprecherinnen des bundesweiten Netzwerkes „Kooperation für den Frieden“.

Mit der Aktion thematisierten die Teilnehmer die ungebremste und beschleunigte Eskalation von Konflikten durch kriegerische Interventionen und warben für ihre friedenspolitische Position: für Deeskalation und nichtmilitärische Konfliktlösungen.

Frieden ist ein Menschenrecht, Kriege zerstören Leib und Seele und die Zukunft von Millionen Menschen, so die Botschaft. IPPNW steht auch für die Überzeugung, dass ein friedliches Zusammenleben aller Menschen möglich ist – ein Leben ohne Waffen, aber in gegenseitigem Respekt.

Ziel ist, die politisch Verantwortlichen, egal wo, von dieser Möglichkeit zu überzeugen.

Neben der Ansprache von Grabenhorst wurden einige Friedenslieder gesungen.

Die Aktion endete mit dem Song „We Shall Overcome“ (Wir werden es überwinden), der als Protestlied in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ein große Rolle spielte und in der von Joan Baez 1963 gesungenen Fassung weltberühmt wurde.

 

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