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Düsseldorfer Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) würdigt Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach

[1]Unter dem Titel „Gute Praxis“ wird nun die seit Jahren engagierte Arbeit des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ) auch vom Düsseldorfer Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) gewürdigt.

Beispielhaft für andere derartige Einrichtungen wird auf der Homepage des NRW-Ministerium die Situation im ALZ MG ausführlich geschildert, werden die Angebote vorgestellt und die Hintergründe für die anhaltend hohe (Langzeit-)Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach beschrieben und begründet, warum das Gladbacher Haus an der Lüpertzender Straße 69 als „vorbildlich“ bezeichnet werden kann.

Gute Praxis – Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatungsstelle in Mönchengladbach [2]

In NRW gibt es über 140 unabhängige Erwerbsberatungsstellen und Arbeitslosenzentren, die (langzeit-)arbeitslose Menschen unterstützen. Und dies zunehmend im psychosozialen Bereich. Seit 2011 fördert die rot/grüne Landesregierung NRW wieder Zentren, die Menschen ohne Arbeit begleiten und fördern. Für die Gesellschaft für Information und Bildung mbH (G.I.B.) und deren Fachberaterin Anne Gollenbeck sind die Zentren „Lotsen, die Zugang zu weiteren Hilfs- und Beratungsangeboten“ schaffen. Und bei der Suche nach einem Job wichtige Tipps geben können.

Das „ministerielle Lob“ für das Gladbacher ALZ und sein Team kommt zu einem Zeitpunkt, wo das Arbeitslosenzentrum um seine Zukunft an der bewährt-zentralen Adresse in Stadtmitte bangen muss. OB Hans-Wilhelm Reiners (CDU) lobt zwar Arbeit und Einrichtung an der Lüpertzender Straße 69, will aber, dass der die Einrichtung tragende Verein den stark frequentierten Standort aufgibt. Damit ein Investor hier hochwertigen Wohnraum schaffen kann. Mittlerweile wächst die Kritik an der Absicht von CDU und SPD, das ALZ von der Lüpertzender Straße zu vertreiben.

Angesichts des „Fleißkärtchens“ aus Düsseldorf bemüht sich der ALZ-Vorstand um einen Besuch von Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) noch in diesem Jahr an der Lüpertzender Straße.

Zentrales Thema dürfte die Standortfrage des Zentrums sein.

 

4 Kommentare (Öffnen | Schließen)

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Düsseldorfer Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) würdigt Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach"

#1 Kommentar von Stadtfilzer am 22. Januar 2016 @ 16:13

Heinrichs und seine altklugen Sprechblasen, die intelligent und durchdacht wirken sollen.

In der RP gab er heute wieder eine Kostprobe seines „Könnens“ und seiner Wichtigkeit zum Thema Arbeitslosenzentrum.

Was für ein Müll!:

[3]

Zitate:

„Er drängt außerdem auf ein neues Konzept, wie das Zentrum seine Arbeit ausrichten will. Heinrichs:

„Wir verlangen von allen Trägern eine transparente Beschreibung der Leistungen. Das gilt auch für das Arbeitslosenzentrum.“

Und

„Nach Heinrichs‘ Meinung soll das Arbeitslosenzentrum bald darlegen, was es für seine Arbeit braucht und wie diese zukünftig aussehen soll.

„Wenn etwa Büros für Beratungsstunden erforderlich sind, werden wir diese gezielt suchen“, sagt der Fraktionschef.

Ob ein Mittagstisch, den die Einrichtung anbietet und der auch von vielen älteren Menschen im Quartier genutzt wird, künftig zum Angebot des Zentrums zählen kann, ließ Heinrichs offen.

„Wir müssen das Arbeitslosenzentrum so behandeln wie andere vergleichbare Vereine und Verbände auch. Diese Einrichtungen sind in der Regel auch nicht in städtischen Gebäuden untergebracht.“

Zu lesen ist die Erfolgsbilanz des Arbeitslosenzentrums:

„Das Zentrum hatte 2014 – das ist die zuletzt veröffentlichte Bilanz – mehr als 3.700 Beratungskontakte, hat fast 11.000 preiswerte Mittagessen für Menschen mit wenig Geld ausgegeben und Hilfesuchende aus rund 60 Ländern betreut.

Die Besonderheiten des Arbeitslosenzentrums sind seine unabhängige Beratung und psychosoziale Betreuung. Mehr als 1300 Menschen ließen sich 2014 über Leistungen nach „Hartz IV“ informieren, kamen mit Fragen zum Kindergeld und zu beruflichen Qualifizierungen.“ Zitate Ende.

Solche Zahlen geben selbstverständlich Anlass zu Misstrauen und Skepsis, dass dort auch RICHTIG und vor allem (so der ach glückliche Heinrichs) TRANSPARTENT gearbeitet wird.

Geht’s eigentlich noch???

Dieser junge Möchtegern-Yuppie möge erst mal vorweisen, was ER bisher schon geleistet hat, womit er nur annähernd so glänzen könnte, wie das Arbeitslosenzentrum und diejenigen, die es betreiben!

Soll er doch mal zusehen Monat für Monat auf Grund seiner Leistungen und Engagements Geld aus Spenden zusammen zu bekommen, statt auf feste, verlässliche Überweisungen vertrauen zu können, wie sie BÜRGERFINANZIERT bzw. dank Pöstchen, die er auch nur dem Bürger zu verdanken hat, deren Interessen er ANGEBLICH vertritt, Monat für Monat wie durch Zauberhand auf seinem Konto eintrudeln.

ALLES was dieser durch uns Bürger finanzierte Fraktionsvorsitzende da von sich gegeben hat ist sowas von inkompetent, dass es schon weht tut.

Solchen Leuten wird „Macht“ dank des Amtes, das die innehaben, verliehen???

Ist Neid im Spiel oder wem muss Heinrichs beweisen, dass er vermeintlich dynamisch und durchsetzungsstark ist?

Auch diese wahnsinnigen Erkenntnisse, dass in der AöR Arbeitslose mit niedriger Qualifikation untergebracht werden könnten – welch eine Neuerung! Welch brillante Idee!

Da wäre wirklich NIEMAND drauf gekommen!

Gut, dass es den dreimalklugen SPD-Fraktionsvorsitzenden gibt.

Wurde bisher nicht immer gespart, koste es, was es wolle? Insbesondere an Personal?

Aber: was hat das alles mit dem Arbeitslosenzentrum zu tun??? Wird das deshalb überflüssig???

Kommen nun alle Arbeitslosen Gladbachs in der AöR unter und das AZ ist überflüssig?


Solche Äußerungen von einem SOZIALdemokraten – PFUI!!!

Ach ja, von wegen scheinheilig geforderter Transparenz.

Gilt die auch für die AöR?

.

#2 Kommentar von Rademacher am 22. Januar 2016 @ 17:39

Ne, ne?

Was soll das heißen:

„Wenn etwa Büros für Beratungsstunden erforderlich sind, werden wir diese gezielt suchen”, sagt der Fraktionschef.“

„Etwa Büros für Beratungsstunden“? Was ist das für eine absolut inkompetente be …. scheidene Aussage!

Sollen die alternativ als Wanderzirkus auftreten und immer irgendwo ihre Zelte aufschlagen?

Wo arbeitet der Herr Fraktionsvorsitzende? Auf der Krallschen Wiese oder etwa in einem Büro???

Dass man für sowas Büros braucht!

#3 Kommentar von Ypsilon am 23. Januar 2016 @ 22:24

Was der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinrichs wegen des Arbeitslosenzentrums alles am Freitag in der RP zum Besten gegeben hat.

Unfassbar.

Arrogant, ignorant und abgehoben. Der soll froh sein, dass er nicht auch dankbar sein muss an eine günstige Mahlzeit zu kommen!

Das hat er keinesfalls seiner eigenen Leistung zu verdanken!

Würde diesem Jungspund mal guttun, damit der merkt was für einen Schwachsinn der von sich gibt.

Heinrichs (!) drängt auf ein neues Konzept, wie das Zentrum seine Arbeit ausrichten will!!!

Hört mal wer da spricht! Jemand, der sowas selber niemals auf die Reihe bekommen würde drängt …

Und dieser Ideenreichtum! Eine Novität, was der alles an Verbesserungen zur horrenden Zahl von Arbeitslosen in dieser Stadt auf Lager hat!!! Die RP berichtet:

„Ein größeres Augenmerk will die SPD auf Arbeitsmarktprogramme legen. Beim neuen Kompetenzzentrum Sauberkeit (AöR) soll eine Abteilung entstehen, die gering qualifizierte Menschen fördert und ihnen Arbeitsgelegenheiten bietet.

„Wir brauchen in diesem Bereich auch Beschäftigte ohne große Qualifikation. Warum sollen wir sie hier nicht ausbilden?“, fragt Heinrichs.

Entsprechende Gespräche mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur habe es schon gegeben.

Warum muss extra eine Abteilung bei der AöR entstehen, um gering qualifizierte auszubilden? Der Typ hat keine Ahnung bläst aber schon mal den teuren Wasserkopf AöR für sowas weiter auf.

Heinrichs:

Was soll diese Aussage: „Warum sollen wir sie hier nicht ausbilden?“ Schließt sich Heinrichs bei „wir“ mit ein? Sieht er sich als Wohltäter, der (wird auch immer gerne genommen) Menschen „in Lohn und Brot bringt“?

Heinrichs meint: „Die Bundesagentur stellt für Fördermodelle Millionen Euro bereit. Das sollten wir als Stadt nutzen.“

Klar MILLIONEN, die muss man abgreifen! Zahlen ja nur die dämlichen Bürger. Oder was meint der woher solche Millionen kommen?

Weiß dieser Jungspund überhaupt wie mit den Arbeitslosen gerade mit Fördermitteln MILLIIONEN verdient werden?

Wer sich da alles die Taschen füllt, Hauptsache Arbeitslose sind wieder für einige Zeit in irgendeiner Maßnahme, die zwar nix bringt, aber positiv auf die Arbeitslosenstatistik wirkt, weil die Leute dann nicht erfasst werden.

Gibt diese wunderbaren Verträge mit der Auflage einer Mindestbeschäftigungszeit, für die es trotzdem Fördermittel gibt. So besorgt man sich alle paar Jahre billige Arbeitskräfte. Besonders lukrativ sind Langzeitarbeitslose über 50. Das bringt richtig Reibach für den Arbeitgeber.

Mit all dem subventionieren wir Bürger Unternehmen und finanzieren denen billige Arbeitskräfte.

Außerdem: Hätte man die Leute, die dieser arrogante junge Mann anspricht, nicht schon bei der GEM unterbringen können, wenn es doch Fördermodelle gibt für die Millionen bereit stehen? Diese Fördermittel gibt es schon lange.

Zahlt alles der Bürger. Ist nur Krötenwanderung. Politik soll endlich dafür sorgen, dass es in Deutschland und damit auch in dieser Stadt wieder Arbeitsplätze gibt, die diese Bezeichnung auch verdienen.

Nicht nur in dieser dämlichen Bürger-Abzocke-AöR. Oder müssen die teuren Vorstandsgehälter durch Fördermittel für Arbeitslose wieder rein geholt werden? Super Geschäftsmodell. Toll wie wirtschaftlich der tickt!

Was ein Segen, dass es den klugen Heinrichs gibt.

Was erklärt er doch tatsächlich:

„Wir brauchen in diesem Bereich auch Beschäftigte ohne große Qualifikation.“

Welche Qualifikation hätte ein Herr Heinrichs am freien Arbeitsmarkt zu bieten?

Ich weiß jedenfalls eines ganz sicher und bin damit nicht allein: NIE WIEDER SPD wählen. Schon gar nicht in Gladbach.

#4 Kommentar von Brummbär am 24. Januar 2016 @ 08:21

Heinrichs „verlangt“ Transparenz. Hust.

Weiß der überhaupt wovon der spricht?

Transparenz, Wirtschaftlichkeit, Glaubhaftigkeit – da fällt mir doch glatt diese 1001 Nacht-Geschichte mit den Briefkasten-Besitzern ein, die sich am JHQ ne goldene Nase auf Kosten anderer verdienen wollen.

Was kostet die Nummer uns Bürger? Wenn ich mich richtig erinnere, muss die Verwaltung grade mal wieder prüfen, ob dieser Quatsch möglich wäre. Sogar der OB produzierte Kosten indem er die Ministerpräsidentin zu dem Schwachsinn anschrieb.

… und dann kommt ein Heinrichs daher und „verlangt“ Transparenz bei einem bestens funktionierenden, sich selbst finanzierenden Arbeitslosenzentrum!

Spielen Neid oder ganz andere (Immobilien-) Interessen eine Rolle oder beides?

Die AöR gehört auch auf die Transparenz-Agenda, sollte Herr Heinrichs das vergessen haben.

Boaaaah!

Glossi hat grade diesen Spruch:

POLITIK IST DIE VOLLKASKO-VERSICHERUNG FÜR INKOMPETENTE ILLUSIONISTEN.

Dem ist NICHTS hinzu zu fügen.