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ver.di fordert die Sicherung der Schulsozialarbeit

Hauptredaktion [ - Uhr]

Die Mönchengladbacher SchulsozialarbeiterInnen leisten einen unverzicht­baren Beitrag zur schulischen und persönlichen Ent­wicklung junger Menschen.

Umso bestürzter sind Lehrer, Eltern und Schüler, dass 24 SchulsozialarbeiterInnen nun die Arbeitslosigkeit droht.

Nur 25% der vom Bund bereitgestellten Gelder sind bisher für die Schulsozialarbeit ausgegeben worden, der Rest wurde verwendet um Haushaltslöcher zu stopfen.

„Es ist ein Unding, dass Mittel, die für die Entwicklung junger Menschen eingeplant worden sind, nun zur Entlastung des städtischen Haushaltes eingesetzt werden“, betont ver.di Gewerkschaftssekretär Fabian Gödeke.

„Die SchulsozialarbeiterInnen sind zu einem festen Bestandteil des Mönchengladbacher Schullebens geworden. Ihre Arbeit wird von allen Beteiligten gelobt. Nun muss sich der Rat der Stadt Mönchengladbach für die unbefristete Fortführung dieser Arbeit einsetzen.“

Dementsprechend wütend sind auch die SchulsozialarbeiterInnen. Sie werden am Mittwoch um 15 Uhr vor der Ratssitzung im Rathaus Rheydt ihrem Unmut Luft machen und hoffen dabei auf die Unterstützung durch Lehrer, Eltern und Schüler.

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