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Fragen Sie die Kandidaten! – Die Regeln

Hauptredaktion [10.05.2009 - 14:50 Uhr]

bzmg-parteienZugegeben, unsere Kommunalpolitiker haben viel “um die Ohren”. Dennoch haben viele Bürger Fragen, auf die sie Antworten erwarten. Da reichen­ irgendwelche “Sprechstunden” – wenn überhaupt – oft nicht aus. Manche (Wahl-)Bürger haben auch nicht den nötigen “Drive”­ solche Termine wahrzunehmen. So bleiben vielleicht viele Fragen unbeantwortet.

Dem wollen wir gerade vor der bevorstehenden Kommunalwahl mit­ der Rubrik “Bürger fragen die Kandidaten … und wählen” abhelfen.

Wie bei vielen Dingen im Leben werden Fragen zum Prozedere auftreten, von denen wir nachstehend einige vorsorglich beantworten:

Wie stelle ich die Fragen?

Für alle Mönchengladbacher Kommunalpolitiker, die direkt gewählt werden (Wahlkreis-Kandidaten und OB-Kandidaten) stellen wir auf BZMG­ eine “Profilseite” zur Verfügung, in deren unteren Teil sich ein Kommentar-/Fragefeld befindet.­

Stellen Sie  also hier Ihre Frage an den­ Kommunalpolitiker!

Wenn Sie einen Kandidaten vermissen, haben uns die Parteien keine entsprechenden Informationen übermittelt.

Um zu den Profilseiten der Kommunalpolitiker zu gelangen, klicken Sie in der Rubrik auf die Partei oder den Wahlbezirk, dem dieser Politiker angehört bzw. wo er kandidiert und öffnen Sie das gewünschte Profil. Wenn Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen registriert haben, können Sie Ihre Frage stellen. Falls Sie sich noch nicht registriert haben, holen Sie das  entsprechend nach.

Warum muss ich meinen­ vollständigen Namen angeben?

Durch diese Regelung wollen wir den Dialog zwischen Fragestellern und Kommunalpolitiker auf “gleicher Augenhöhe” sicherstellen und einer Anonymität vorbeugen. Wir­ finden­ es­ also konsequent­ und fair, dass der Fragesteller seinen vollständigen Vor- und Nachnamen angibt. Fragen, deren Absender nur einen so genannten “Nickname” verwenden, werden wir daher­ nicht veröffentlichen.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Kommentieren von Artikeln und Berichten weiterhin auch mit Nickname möglich bleibt.

Warum erscheint meine Frage nicht sofort?

Nach neuester Rechtsprechung sind wir verpflichtet,­ jeden Eintrag und damit auch Fragen und Antworten “gegenzulesen”, so dass­ die Frage­‚ erst mit zeitlicher Verzögerung auf der Seite veröffentlicht wird. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Fragen z. B. keine Beleidigungen oder derartiges enthalten. Je nach Anzahl der eingestellten Fragen­ können­ auch größere Verzögerungen entstehen.

Welche Fragen werden nicht freigeschaltet?

Fragen, die unter die REGELN FÜR DEN AUSSCHLUSS VON INHALTEN bei Beiträgen und Kommentaren fallen, werden nicht freigeschaltet. Auch Fragen zum Privatleben sind nicht zugelassen.

Kann ich mehreren Politikern gleichzeitig die selbe Frage stellen?

Um mehreren Politikern die selbe Frage zu stellen, müssen Sie den Text bei jedem “Politiker-Profil” als “Kommentar” einstellen. Wenn der Text identisch ist, nutzen Sie einfach die Standardfunkionen “Markieren”, “Kopieren” und “Einfügen”.

Darf ich an dieser Stelle auch Statements abgeben?

Nein! Sie können natürlich eine Erläuterung zu Ihrer Frage geben oder eine solche Ihrer Frage voranstellen. Im Ergebnis müssen Sie jedoch eine Frage formulieren, auf die der Kandidat antworten kann. Wenn Ihr Eintrag keine Frage enthält, werden wir Sie darauf hinweisen.

Wie kommt meine Frage an den­ Kommunalpolitiker?

Die  Mönchengladbacher Rat vertretenen Parteien, die uns die Daten ihrer Kandidaten übermittelt haben, wissen und akzeptieren, dass diese Daten veröffentlicht werden. Die Kandidaten haben jederzeit die Möglichkeit, ihr eigene BZMG-”Profilseite” anzusehen, die Fragen zu lesen und zu entscheiden, ob sie darauf antworten wollen.

Zum Antworten muss sich auch der Kommunalpolitiker – wie jeder andere “BZMG-Kommentator” – zuvor registriert sein.

Wer darf keine Fragen stellen?

Diese Rubrik soll zur überparteilichen, sachlichen und individuellen Kommunikation zwischen Bürgern und Kommunalwahlkandidaten vorbehalten sein, lassen wir Fragen folgender Personengruppen hier nicht zu:

  • Konkurrierende Direktkandidaten
  • Mitarbeiter aus Partei- und Fraktionsgeschäftsstellen
  • Mitarbeiter der BZMG-Redaktionen

Wer darf nicht antworten?

Ziel dieser Rubrik ist, dass die Kandidaten unmittelbar und individuell antworten. Aus diesem Grund sind Antworten von Parteibüros, Fraktionen, deren Vorsitzenden, Geschäftsführern usw. ebenso nicht zielführend und daher nicht zulassen, wie Kommentare anderer an den Fragensteller.

Vorsitzende, Geschäftsführer, Fraktionsmitglieder usw. sollen nur dann antworten, wenn sie als Kandidaten unmittelbar gefragt werden.

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Anmerkung: Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit haben wir an dieser Stelle auf geschlechtsspezifischen Bezeichnungen (z.B. „Kandidat/in”) verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.

14 Kommentare zu “Fragen Sie die Kandidaten! – Die Regeln”
  1. Ich wusste nicht so richtig, wo ich diesen meinen Kommentar schreiben sollte, ob bei dem Artikel „Ich kämpfe um …“ oder bei „Fragen Sie die Kandidaten …“. Also habe ich ihn einfach mal bei beiden geschrieben.
    Zum Thema „Angst vor Fragen übers Internet“, das D.Pardon bei „Ich kämpfe um …“ aufgeworfen hat, habe ich mal bei „Abgeordneten-Watch“ nachgeguckt und diese Antwort von Herrn Post gefunden:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gerne bin ich bereit, alle direkt an mich (auch über Mail) gerichtete, mit Namen und Postanschrift versehene Fragen direkt dem Fragesteller auch zu beantworten.
    Meine Mailanschrift finden Sie unter norbert-post.de auf meiner Webseite.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Norbert Post

    Der Fragesteller Günter Schneider hatte von den Herren Post und Oberem die Antwort erhalten, dass sie kein Interesse „an einem solchen Bürgerbeteiligungsverfahren“ hätten.
    Herr Schneider hatte in einer Mail die Mönchengladbacher OB-Kandidaten gefragt, ob sie sich hier an diesem Verfahren beteiligen würden und ob sie hier die Fragen von Bürger beantworten würden.
    Ich glaube, damit ist das Thema geklärt: CDU-OB-Kandidat Norbert Post und auch FWG-OB-Kandidat Erich Oberem wollen einfach nicht.
    Dass Herr Post auch noch die Postanschrift haben möchte, ist schon recht eigenartig.

  2. @ Dieter Rother (12.07.2009 – 21:59 Uhr)

    Wir haben Herrn Beine Ihre Frage weitergeleitet, da auf BZMG für Herrn Beine noch kein eigenes “Profil” angelegt ist. Hier seine Antwort:

    Sehr geehrter Herr Wilms,

    gerne beantworte ich die Frage von Herrn Rother vom 12.7.09 zu meiner Kandidatur für den Rat.

    Es ist richtig, dass ich nur auf der Reserveliste der SPD (Nr. 2) für den kommenden Rat kandidiere. Nach den internen Festlegungen der SPD können der OB-Kandidat, der Fraktions- wie auch der Parteivorsitzende ohne eigenen Wahlkreis für den Rat kandidieren.

    Herr Bude und auch ich machen zum ersten Mal davon Gebrauch. Der Parteivorsitzende, Herr Krichel-Mäurer kandidiert nicht für den Rat.

    Da der vorgenannte Personenkreis für die Gesamtstadt tätig und verantwortlich ist (mit entsprechendem Zeitaufwand), kann dieser Personenkreis auf die Direktkandidatur verzichten.

    Ich persönlich habe das auch deswegen gemacht, um einem jüngeren Bewerber vor Ort (Frank Mühlen) die Chance zu geben, sich zu profilieren. Selbstverständlich werde ich auch weiterhin besonders für meinen bisherigen Wahlkreis in Uedding/Nierssiedlung tätig sein, wie ich es auch bisher gemacht habe.

    Und selbstverständlich können an mich unmittelbar Fragen von BürgerInnen gestellt werden, die ich auch alle öffentlich beantworten werde. Ich halte die Initiative der BürgerZeitung für eine tolle Sache und unterstütze sie sehr.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lothar Beine

  3. hallo zusammen,

    wenn ich das alles so richtig sehe, haben einige cdu-leute den schneit auch bürgern dann zu antworten, wenn sie nur deren namen wissen, andere weigern sich partout.

    wenn herr kirschner, wie herr rother unter dem profil von herrn kischner schreibt, wissen will, mit wem er es zu tun hat, dann frag ich mich doch allen ernstes was das soll und was herr kirschner damit wirklich meint.

    will er anschrift, telefonnummer, beruf, parteizugehörigkeit … und vielleicht sogar schuhgröße, einkommensverhältnisse usw. usw.?

    auch wenn herr kirschner seine daten für die bürgerzeitung zur verfügung gestellt hat, wissen wir immer noch nicht „mit wem wir es zu tun haben“.

    und das selbst dann nicht, wenn wir ihn sehen würden, denn auch ihm kann man immer nur vor die stirn gucken.

    also: alles nur „kengerkrom“!

    oder „teil-kollektive“ angst vor dem bürger?

    denn der könnte ja auf die idee kommen, den politiker ob seiner antworten „beim wort“ zu nehmen.

  4. @ Kritiker

    Gut aufgepasst, lieber Kritiker. ;-)

    Die von Ihnen angesprochene Regel hat nach wie vor Gültigkeit.

    In diesem Ausnahmefall jedoch muss man etwas tolerant sein, denn Herr Breymann hat nicht auf eine „inhaltliche“ Frage geantwortet, sondern lediglich eine Anmerkung gemacht. Herr Rother hat geantwortet und es wird auch keinen weiteren solchen Dialog mehr geben.

    Insofern gab es keinen Grund, diesen Kommentar nicht zuzulassen.

    Natürlich bleibt das eine Ausnahme (!). Wir haben auch schon „pauschale“ Fragen und Antworten von nicht explizit angesprochenen „Parteifunktionären“ nicht veröffentlicht.

  5. Sehr geehrte Redaktion BZMG

    Hier werden ganz offensichtlich Regeln nicht beachtet!

    Wer darf nicht antworten?

    Ziel dieser Rubrik ist, dass die Kandidaten unmittelbar und individuell antworten. Aus diesem Grund sind Antworten von Parteibüros, Fraktionen, deren Vorsitzenden, Geschäftsführern usw. ebenso nicht zielführend und daher nicht zulassen, “wie Kommentare anderer”!!! an den Fragensteller.

    Nach dieser Regel hat ein Kommentar von Herrn Breymann bei Herrn Kirschbaum nichts zu suchen!

    Bitte um entsprechende Erklärung.

  6. Liebe Redaktion,

    bei der Durchsicht der Reservelisten zum Rat ist mir aufgefallen, dass der derzeitige SPD-Fraktionsvorsitzende Lothar Beine in keinem Wahlbezirk als Kandidat antritt.

    Sehe ich das richtig, oder habe ich etwas übersehen?

    Vielleicht möchte ja ein BZ-Leser auch ihm die eine oder andere Frage stellen?

    Freundliche Grüße

    Dieter Rother

  7. Die Beantwortung von Fragen im persönlichen Gespräch oder in schriftlicher Form hat Vor- und Nachteile, die die teil- oder nicht-teilnehmenden Politiker vermutlich abwägten: Im persönlichen Gespräch kann sich ein Dialog spontan entwickeln, was ich persönlich auch gut finde. Allerdings ist hier auch spontane und flexible Redegewandheit gefragt, was Politikern vielfach den Ruf einbringt, sich um eine konkrete Antwort zu drücken.

    Leicht wird man auch mißverstanden, gerade wenn Emotionen hoch schlagen, ein vernünftiger Gedankenaustausch ergibt sich dann nicht immer.

    Bei großen Veranstaltungen hört und merkt sich jeder Zuhörer (auch Fragesteller aus dem Publikum) das, was ihm wichtig erscheint, vieles wieder überhört oder geht unter.

    An dieser Stelle sind Presseartikel, also das geschriebene Wort, als Nachbereitung gut, dann können Zuhörer nochmal Äußerungen bedenken, auch nicht-anwesende Bürger werden erreicht. Daher bringen ja auch Parteien selbst oft nachbereitende Presseerklärungen unter die Leserschaft.

    Im Schriftverkehr habe ich den Vorteil, Zeit für eine Antwort zu haben und sachlich erläutern zu können. Die persönliche Ausstrahlung (Sympathie-Faktor) geht allerdings verloren, das geschriebene Wort steht inhaltlich konkret da, im Falle des Angebots der Bürgerzeitung dauerhaft lesbar.

    Unter Adenauer war die Zeit noch gemütlicher “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”, Politiker heute sind da mehr von Medien getrieben, je höher der Posten, desto schlimmer ist das.

    Das Medium Internet ist aber nunmal da, Parteien selbst nutzen es auch immer intensiver, weil sie die Chancen erkennen.

    Und nun kommen in Form von öffentlich-geschriebenen Fragen an Politiker die Risiken. Wie damit umgehen?

    Politiker, die sich hier ausschliessen, schliessen sich eigentlich selbst aus.

    Denn beides, persönliche und schriftliche Beantwortung von Fragen, hat seine Berechtigung. Auf öffentlichen Veranstaltungen werden auch vor breitem Publikum Fragen beantwortet. Und hier wird vor der Internet-Leserschaft geantwortet.

    Wie also mit Internet-Zeitungen umgehen? Verweigerung kann da eigentlich keine Lösung sein. Denn: nichts interessiert die Menschen mehr, als das, wogegen gesprochen wird.

    Schade, so werden Chancen vertan.

  8. @herbert

    Der in unserer Antwort an Herrn Bolten erwähnte Politiker hat angemerkt, dass er nicht genannte werden will. Das haben wir zu akzeptieren und werden daher den Namen auch nicht nennen.

  9. das ist ja ein hammer!

    der cdu-vorsitzende, cdu-ob-kandidat und cdu-mdl und noch-bezirksvorsteher von neuwerk post weigert sich, auf fragen von uns bürgerzeitungslesern zu antworten und hat wohl auch seinen cdu-kandidaten-kollegen verboten, sich öffentlich in eine diskussion zu begeben.

    die haben wahrscheinlich alle probleme sich den mönchengladbacher bürgern zu stellen, wenn sie die berichterstattung nicht beeinflussen können.

    wenn ich herrn post in einer mail eine frage stellen würde, erfährt niemand etwas von seiner antwort, wenn ich denn eine bekommen würde. und das genau will er!

    denn öffentlich dokumentierte antworten lesen auch andere und machen sich ihre gedanken darüber.

    typisches hinterzimmerverhalten der cdu.

    nur nichts öffentlich sagen, worauf man später einmal festgelegt werden könnte.

    die antwort von herrn post lässt vermuten, dass er es war, von dem in der antwort der redaktion an stefan bolten die rede war.

    in dem zusammenhang eine frage an die redaktion: warum habt ihr nicht den namen des „mönchengladbacher spitzenpolitikers“ genannt?

    wenn der es wirklich war, der lieber den “persönlichen kontakt” hat, dann würde das ja passen. würde ich nämlich ihm in einem persönlichen gespräch ne frage stellen und auch ne antwort bekommen, kann er die jederzeit abstreiten. passt!!!!

    also leute, wer jetzt noch zweifel daran hat, dass die cdu immer noch nicht begreifen will, wie man mit bürgern kommuniziert, der sollte weiter träumen.

    und die wollen nach der kommunalwahl mit post einen oberbürgermeister stellen, der nicht einmal bereit ist, über das internet mit den bürgern zu diskutieren?!

    vielleicht sollten die sich das noch mal überlegen!

  10. Zum Thema Anworten auf Leser-Fragen erhielten wir heute diese Antwort:

    Sehr geehrter Herr Wilms,

    auf Ihrer Website wird bei einigen Kommentaren beanstandet, dass unsere Ratskandidaten sich nicht auf der Seite zu Fragen oder Anregungen äußern.

    Da wir Ihnen von allen Kandidaten eMail-Anschriften zukommen ließen, bitten wir Ihre Leser herzlich, Ihre Fragen per eMail direkt an den/die jeweilige/n Ratskandidaten/in oder an mich zu richten. Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Norbert Post, MdL

  11. @ BZMG,

    “Er halte die Möglichkeit, dass über das Internet Fragen gestellt werden können, für „problematisch“. ”

    Dieser Kämpfer (Politiker) für den Personen-Kontakt kann sich am z.Zt. “ranghöchsten” Gladbacher Politiker, Dr. Günter Krings, MdB, orientieren.

    Selbst dieser beantwortet im Internet Fragen (Abgeordneten-Watch).

    Denkbar ist, dieser Mensch hat ein Problem mit seinem Selbstbewusstsein.

  12. hi redaktion,

    ich glaube, dieser politiker hat wohl den „knall noch nicht gehört“.

    es geht nicht darum, was er gewohnt ist, sondern darum, was die bürger von ihm erwarten, nämlich antworten auf fragen und zwar vor der wahl!

    wenn er das nicht will, dann soll er es eben sein lassen.

  13. Hallo Herr Bolten,

    danke für Ihre Einschätzungen. An und für sich ist es aber schon am 30. August zu spät. :-)

    Warum angefragte Politiker (noch) nicht geantwortet haben, können wir natürlich nicht ergründen – ehrlich gesagt: wollen wir auch nicht! ;-)

    Denn gleichzeitig mit dem Angebot an die zur Kommunalwahl antretenden Parteien vom 10. Mai, ihre Kandidaten vorzustellen, haben wir auch bekannt gemacht, dass die BZMG-Leser die Möglichkeit erhalten würden, Kandidaten konkrete Fragen zu stellen und die Politiker in gleicher Weise die Möglichkeit haben, auf diese Fragen zu antworten.

    Dass einige Politiker ihre „Probleme“ mit dem neuen Medium „BürgerZeitung Mönchengladbach“ haben, zeigt die eMail eines Mönchengladbacher Spitzenpolitikers, der – wie er schrieb – seine Daten gerne zur Verfügung gestellt habe. Erst jetzt habe man ihn daraufhingewiesen, dass Bürger-Fragen möglich seien.

    Er halte die Möglichkeit, dass über das Internet Fragen gestellt werden können, für „problematisch“. Er sei gewohnt, persönlich mit den Fragestellern Kontakt zu haben und benötige dazu Name und Anschrift. Im Übrigen könnten Bürger, die ihm Fragen wollten, das u.a. über die Internetseite seiner Partei tun.

    Das ist zugegebenermaßen eine persönliche Sichtweise, die man akzeptieren kann oder nicht.

    Spätestens am 29.08.2009 wird deutlich geworden sein, wer geantwortet hat.

    Übrigens: Noch nicht alle Parteien haben das Angebot der BZMG angenommen, ihre Kandidaten vorzustellen. Vielleicht stehen ja noch nicht alle endgültig fest.

    Am 13. Juli muss das jedoch erledigt sein, denn dann müssen alle Kandidaten dem Mönchengladbacher Wahlamt mitgeteilt sein.

    Abschließend bleibt zu hoffen, dass möglichst viele BZMG-Leser die Chance nutzen, den Kommunalpolitikern Fragen zu stellen … und diese dann auch antworten. ;-)

  14. Hallo liebe Bürgerzeitungs-Redaktion,

    eine sehr schöne Aktion die Ihr Euch da habt einfallen lassen.

    Schade jedoch, dass die Fragen nur von den Politikern der SPD und den Grünen beantwortet werden. Die Politiker der CDU und FDP nehmen wohl nicht teil.

    Dürfen sie nicht oder wollen sie nicht?

    Sie haben bisher auf keine einzige Frage geantwortet.

    Sehe ich das falsch? Ist das nur Zufall?

    Oder eine gewisse Distanz dieser Damen und Herren zum Bürger? Böswillig könnte man es sogar als Ignoranz dem Bürgern gegenüber betrachten?

    Gerade vor einer Kommunalwahl kann so etwas ja eine Menge Stimmen kosten.

    Aber vielleicht brauchen die Damen und Herren der CDU und FDP nur noch ein paar Tage länger zum Nachdenken. Doch die Zeit läuft. Jetzt wollen wir Antworten auf unser Fragen.

    Am 31. August ist es zu spät!

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