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Buchbesprechung „Fettnäpfchen Niederlande“

Andreas Rüdig [ - Uhr]

In den Niederlanden trinken die Menschen nachts Kaffee, streuen Hagelkörner auf ihr Butterbrot, übergießen die Pommes Frites mit Erdnußsoße und schlürfen hoch konzentriertes Salmiakpulver.

Anne stammt aus München. Sie geht in das Land der Tulpen, des Käse, der Windmühlen und Klompen, um dort Kunst zu studieren. Ihre Reise führt dabei über Maastricht nach Amsterdam.

Als sie sich kurze Zeit später in einen jungen Herrn aus Amsterdam verliebt, fühlt sie sich gleich heimisch und zuhause, nicht ahnen, daß noch viele Fettnämpfchen vor ihr liegen.

Ausgehend von fiktiven Anekdoten und kurzen Geschichten wird hier dem deutschen Leser niederländisch-holländische Kultur nähergebracht.

Eßgewohnheiten kommen genauso vor wie das gesellige Beisammensein, Arbeits- und Berufswelt oder die Freizeit am Strand. Kleine Wörterbüchlein ermöglichen es, einzelne Begriffe der Niederländischen Sprache zu erlernen.

Frehland stammt aus Konstanz. Germanistik und Geschichte hat sie in Heidelberg studiert, ihre Dissertation in München geschrieben und dort auch das Fach Deutsch unterrichtet und als Historikerin gearbeitet. Seit dem Jahre 2010 arbeitet sie als freiberufliche Autorin von Schul- und Sachbüchern. Frehland lebt heute in Oldenburg.

Woher – bei diesem Lebenslauf – die Kenntnisse über die Niederlande kommen? Keine Ahnung.

Die Episodentexte sind jedenfalls amüsant und anschaulich geschrieben.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich für längere Zeit in den Niederlanden niederzulassen, sollte auf jeden Fall zu einem Buch wie diesem greifen.

Katja Frehland: Fettnäpfchenführer Niederlande Holland niet in Not; Conbook Medien Meerbusch 2015; 243 Seiten; ISBN: 978-3-943175-11-7

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