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Regionalplan & Mittlerer Ring • FDP: „Keine Mehrbelastung für die Preyerstraße“

Die FDP-Ratsfraktion wird in der Ratssitzung beantragen, dass die Stadt gegenüber der Bezirksregierung Düsseldorf die Herausnahme der geplanten Verkehrsführung des Mittleren Ringes über die Preyerstraße in Pongs vornimmt.

Rat und Verwaltung sind am Mittwoch aufgefordert, zum umfangreichen Entwurf des Regionalplanes Stellung zu beziehen.

Herbert Hölters, verkehrspolitischer Sprecher der Freien Demokraten: „Die im Entwurf vorgesehene Verschiebung der ursprünglichen Trasse auf die Preyerstraße ist ein Vorgriff auf den Verkehrsentwicklungsplan und daher nicht akzeptabel. Wir wollen keine zusätzliche Belastung dieser Straße.“

Die FDP wehrt sich in ihrem Antrag auch dagegen, dass die Stadtverwaltung genau auf der ursprünglichen Trasse des Mittleren Ringes ein Landschaftsschutzgebiet plant.

Das sei inhaltlich nicht nachvollziehbar und stelle einen entscheidenden Vorgriff auf das nächste Landschaftsplanverfahren dar.

Antrag der FDP zum Download [1]

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1 Kommentar Empfänger "Regionalplan & Mittlerer Ring • FDP: „Keine Mehrbelastung für die Preyerstraße“"

#1 Kommentar von Torben Schultz am 24. Februar 2015 @ 13:08

Dass die FDP sich wegen dem Mittleren Ring gegen den Regionalplan, bzw. für eine andere Stellungnahme der Stadt ausspricht hat sich ja abgezeichnet.

Mir sind aber ganz andere Dinge in dieser Stellungnahme nicht recht:

– Gleich zu Beginn beschreibt sich die Stadt in der Stellungnahme selber als wachsenden Logistik-Standort. Das entspricht nicht meiner Vorstellung der Stadt und ich hab doch auch von den anderen Parteien mehrfach gehört, dass wir nicht nur auf schlecht bezahlte Arbeitsplätze setzen sollten, sondern mehr Betriebe mit dem Bedarf nach Fachpersonal brauchen.

– Weiter wird ein interkommunaler Grünzug am Ende der A44 kritisiert, da dieser eine Ausweitung des Regiopark Süd (GIB Sasserath – Jüchen) verhindert. Ich halte es für falsch weiter auf der Grüne-Wiese Gewerbe anzusiedeln, wo die Angestellten nur schwer hinkommen. Und viel mehr haben wir doch schon jetzt rund um Sasserath den Verkehr nicht im Griff (heute abend auch eine Veranstaltung dazu).

– Und dann wird für das JHQ ein Abstand von 300m zum FFH (Fauna-Flora-Habitat) gefordert. Auch das halte ich aus Umweltgesichtspunkten für zu wenig.

Aus diesen drei Punkten heraus kann ich die Stellungnahme der Stadt nicht mittragen.