Was stört Sie an Mönchengladbach, was finden Sie schlecht, was sehen Sie als FLOP?
Hauptredaktion [02.08.2009 - 10:05 Uhr]
Sicherlich nicht nur vor der Kommunalwahl machen Sie sich Gedanken um Mönchengladbach, wo Sie geboren sind, wo Sie leben, arbeiten, einkaufen oder wo Sie „nur” zu Besuch sind. Schreiben Sie Ihre Meinung, was Sie an Mönchengladbach stört, nervt und warum Sie nicht gerne hier sind!
Was Sie an Mönchengladbach toll finden, können Sie hier zur Diskussion stellen: http://www.bz-mg.de/index.php/was-finden-sie-an-monchengladbach-top/
„Alles” oder „nichts” wäre zu wenig. Denn daraus kann man nichts ableiten. Hier ein paar Stichworte:
- Leben in Mönchengladbach, Menschen, Gesellschaft, …
- Vorschulisches, Schule, Studium, Beruf, …
- Politik, Politiker, Parteien, …
- Kunst, Kultur, Musik, …
- Verwaltung, Finanzen, Gebühren, …
- Stadtentwicklung, Innenstädte, Stadtteile,
- Infrastruktur, Mobilität, Verkehr, …
- Wirtschaft, Handel, Einkaufen, …
- Ordnung, Schutz, Sauberkeit, …
- Bürgerbeteiligung, Transparenz, …
- Gesundheit, Soziales, Integration, …
Darüber hinaus können Sie natürlich auch dem Kandidaten Ihres Wahlkreises und den OB-Kandidaten konkrete Fragen stellen:
http://www.bz-mg.de/index.php/category/buerger-fragen-die-kandidaten-und-waehlen/
http://www.bz-mg.de/index.php/category/die-ob-kandidaten/































5.
mike_nrw schrieb am 19.08.2009 um 17:56 Uhr:
Ich bin Mitglied der Piratenpartei und der Crew Nierspiraten.
Bei unseren Infoständen viel uns der miserable Zustand der Oberflächen im Bereich Hindenburgstrasse/Stadttheater auf.
Innerhalb eines halben Tages fielen 2 Passanten hin, da sie buchstäblich an hochstehenden Platten mit ihrem Schuhwerk hängen blieben. Gleiche Beobachtungen auch an anderen Stellen.
Anscheinend ist ein barrierefreies Begehen wohl nicht möglich, weil die Stadt wohl kein Geld zur Sanierung hat, hingegen andere Prestigeobjekte gefördert werden.
Meine Beobachtungen in den letzten 4 Jahren zeigen, dass die Stadt immer weiter an Niveau verliert, um es mal vornehm auszudrücken.
4.
Barbara Neuwerk schrieb am 17.08.2009 um 14:11 Uhr:
Immer mehr Wahlplakatte rutschen die Laternen runter und stören auf Geh- und Radwegen.
So groß sind doch die Wahlkreise auch nicht, dass die, die gewählt werden wollen auch bitte schön verstärkt kontrollieren und nachbessern.
Am besten wäre es allerdings, alle Parteien würden sich auf eine begrenzte Anzahl Plakate beschränken.
Auch ärgerlich: gute Plakate, die Kinderunfälle verhindern sollen, gehen immer mehr in der Wahrnehmung unter.
3.
Redaktion BZMG schrieb am 5.08.2009 um 15:06 Uhr:
Hallo Frau Brainder,
es ist wirklich nicht einfach, Unterschiede zwischen den Wahlprogrammen festzustellen bzw. solche herauszufinden. Einerseits gibt’s keine einheitliche Struktur, andererseits ist es auch nicht auszuschließen, dass die eine Partei von der anderen „abschreibt“ oder deren Aussagen „nachempfindet“.
Wir haben uns in der Redaktion auch schon Gedanken darüber gemacht, was wir tun können mit dem Ergebnis, dass wir versuchen wollen, die wesentlichen Aussagen „nebeneinander zu stellen“. Ob und wie uns das wirklich gelingt, wissen wir noch nicht so ganz. Aber wir werden es versuchen … versprochen.
2.
ilka.brainder schrieb am 5.08.2009 um 10:22 Uhr:
Für mich ein Flop:
Mich stört stark, dass die Mönchengladbacher Kommunalpolitiker vor der Wahl vieles versprechen und in ihre teilweise schwer verständlichen Wahlprogramme Dinge reinschreiben, von denen sie ganz genau wissen, dass vieles unrealistisch ist.
Die einen „spinnen“ von einem ICE-Anschluss, wieder andere glauben, mit einer Wiederbelebung des Landesplatzes (= Flughafen ?) Wählerstimmen zu erhaschen und die gleichen – oder auch wieder andere – meinen mit einem Mammuteinkaufszentrum den Bürgern was Gutes zu tun.
Und für die Kinder? Für deren Betreuung und Schulausbildung?
Ich hab langsam den Überblick verloren, was die Parteien wirklich voneinander unterscheidet. Wenn es denn etwas gibt. Wer soll das denn noch erkennen?
Könnt ihr von der bz nicht mal was zur Klarheit beitragen? Ihr setzt doch so auf Transparenz.
1.
Manfred Heuers schrieb am 3.08.2009 um 19:36 Uhr:
spontan an dieser Stell ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
die Verschuldung der Stadt (1,2 Milliarden),
wie die Lobbyisten, die Medien, die Politik damit umgehen,
die Priorität für den Autoverkehr, unattraktive Innenstädte, geschmacklose Aussengastronomie, das Fehlen von gepflegten Grünflächen in den Innenstädten,
Unsauberkeit auf Strassen und Gehwegen,
viel 1-Euro-Läden, wenige Fachgeschäfte,
lediglich nur reine Lippenbekenntnisse von Parteien und Wahl-Kandidaten bezüglich
demokratischer Strukturen,
kein wirklich offenes Gespräch zwischen Ratsmitgliedern und Bürgern.