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Antti Olbrisch hat seinen Dienst als Klimaschutzmanager im Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung angetreten

klimaschutzmanager-Antti-Olbrisch-portrait [1]Seit heute hat Mönchengladbach einen Klimaschutzmanager. Antti Olbrisch wird sich in den kommenden drei Jahren um die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Mönchengladbach kümmern.

Der 37jährige mit dem hier seltenen finnischen Vornamen, seine Mutter kommt aus Finnland, unterstützt die Stadt bei der Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstosses, zu der sich der Rat in seiner Mitgliedschaft beim Klimabündnis e. V. und mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes verpflichtet hat.

„Klimaschutz ist für mich eine selbstverständliche Aufgabe, die ich hier in Mönchengladbach vorantreiben möchte. Meine Zielgruppen sind private Haushalte, kommunale Gebäude und Anlagen, Energieversorgung, Verkehr, Industrie und Gewerbe. Je mehr Akteure ich gewinnen kann, um beim CO2-Sparen aktiv mitzuwirken, desto geringer wird der CO2-Ausstoss. Hierzu werde ich unter anderem eine intensive Öffentlichkeitsarbeit machen“, erklärt Antti Olbrisch zu Beginn seiner Tätigkeit.

Zur Erfolgskontrolle wird er die im Klimaschutzkonzept erstellte Energie- und CO2-Bilanz fortschreiben.

Die Stelle des Klimaschutzmanagers ist aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zu 95 Prozent  vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Das Ministerium hatte anerkannt, dass Mönchengladbach trotz eingeschränkter kommunaler Finanzen den Klimaschutz und die Nutzung regenerativer Energien voranbringen möchte.

Erreichbar ist Herr Olbrisch im Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung unter der Telefonnummer 02161/25-8266 und der Emailadresse antti.olbrisch@moenchengladbach.de [2].

3 Kommentare (Öffnen | Schließen)

3 Kommentare Empfänger "Antti Olbrisch hat seinen Dienst als Klimaschutzmanager im Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung angetreten"

#1 Kommentar von nihil-est am 2. November 2012 @ 18:20

Prima!!!

Herr Olbrisch, ich als kleener blöder Bürger hätte da eine Frage zum CO2. Können Sie mir da helfen?

Grob gesagt 250.000 Einwohner, mir kommt es da auf ein paar mehr oder weniger nicht an, gluggern ja wie im bundesdurs(t)chnitt üblich Limo Bier und Co.

Fern aller pfurtzenden Rinder…… CO2 ist in soooo vielen Getränken drinne. Sogar das Sprudelwasser und noch schlimmer das Alt vom Fässchen.

Von Manager ( Ich bin es auch laut Visitenkarten meiner Firma wo ich Angestellter bin ) zu Manager…. wollen Sie nun wirklich etwas gegen CO2 bei Brause und Altbier machen????

Wo in MG/RY fangen Sie als Manager denn jetzt an??? Da bin ich ja ganz gespannt!!!!

Bbbbbbiiiitttteeeee, sagen Sie es mir….. ich kann es gar nicht abwarten zu dem Thema eine Antwort zu geben.

Nur so am Rande, nebenbei

#2 Kommentar von nihil-est am 2. November 2012 @ 18:33

Au Mann bin ich ein blöder kleener Bürger…..im Süden von MG ( vergl. VEP ) liegen ein paar KKWs die nix mit MG zu tun haben. Aber mein kleener PKW soll ne Umweltplakette am Fenster vorne haben.

Als ob ein Aufkleber am Fenster von meinem Pfützenhüpfer etwas mit gar CO2 oder Umwelt zu tun hätte. In WAGENFARBE bekomme ich ja gar keenen Aufkleber!!! Wie blöde ist das denn???

CO2-Patronen aber, die bekomme ich im Fachhandel. CO2 pur!!!
Die CO2-Patronen haben aber gar keinen Umweltschutzzonenaufkleber. Darf ich diese jetzt in MEINER Küche nutzen??

Also, werter Klimaschutzmanager, wir beide werden bestimmt noch viel Spass miteinander haben…..“ Uve got the plant, but weve got the power “

Neeeeee, watt es doch fürn neumodisch Quatsch alles hier in ner Pleitestadt gibt!!!!!

Nur so am Rande, nebenbei

#3 Kommentar von Brummbär am 2. November 2012 @ 20:40

Willkommen in MG!

Arme Socke der Mann. Möchte nicht mit ihm tauschen.

Umweltschutz, Klimaschutzkonzept – das sind nicht wirklich die beliebtesten Themen in dieser lauschigen Klüngel- Stadt am Niederrhein.

Schon gar nicht bei der Verwaltung. Politik? Eher auch nicht. Ungefähr so beliebt wie
Fußpilz.

Ne, stopp, Ausnahme die Grünen und vielleicht noch DIE LINKE.

Dieser Klimaschutzgeschichte ist man nicht beigetreten, um wirklich was zu tun und Arbeit damit zu haben. Das klingt nur gut, dass man in dem Verein dabei ist. Die miese Haushaltslage entschuldigt dann das Nichtstun, weil ohne Moos nix los.

Das mit der (fragwürdigen) Öffentlichkeitsarbeit kennen wir hier schon, der arme Herr Olbrisch noch nicht. Wird er sicher sehr schnell kennenlernen.

Einer seiner Chefs ist ja auch noch Kämmerer. Oh, oh …

Ist Herr Olbrisch gekommen um zu bleiben oder darf er nur befristet bleiben bis die Förderung ausläuft?

Wünsche ihm jedenfalls viel Erfolg und vor allem gute Nerven und ein hoffentlich dickes Fell.