„Balsam“ – für den Niersgrünzug

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

Der idyllische etwa 22 Kilometer lange Niersgrünzug auf der Nord-Süd-Achse im Osten der Stadt gilt als grünes Rückgrat und Naherholungsgebiet in Mönchengladbach.

Prägendes Naturelement und gleichsam beliebtes Fotomotiv entlang des Grünzuges sind die über 30 Meter hohen Pyramidenpappeln.

Nachdem die Stadt in den vergangenen Monaten insgesamt 15 Pappeln im Bereich zwischen Einruhrstraße und Beller-Mühle-Park fällen musste und noch zehn weitere abzuholzen sind, weil sie nicht mehr die nötige Standsicherheit oder Baumkrankheiten aufweisen, wurden jetzt zunächst auf der Strecke zwischen der Straßburger Allee und der Beller Mühle 20 neue Balsampappeln nachgepflanzt.

Die Pappeln sind bereits jetzt schon sechs Meter hoch,  gelten als schnellwachsend und erreichen in den nächsten zehn Jahren eine Höhe von bis zu 20 Metern.

Mit dem Ziel, den typischen Charakter der Niederrheinlandschaft zu  erhalten, sollen auf Dauer bis zu 60 weitere Pappeln im Niersgrünzug nachgepflanzt werden.

„Die Aktion ist der Start einer länger dauernden Pflanzaktion, die zur Erhaltung des charakteristischen Naturbildes beitragen soll.

Dabei  haben wir die alten kanadischen Nutzholzpappeln, die nach dem Krieg gepflanzt wurden, gegen so genannte in Europa beheimatete Balsampappeln ersetzt“, erläutert Ralf Krücken, Leiter der städtischen Abteilung Grünunterhaltung und kommunaler Forst.

Fotos: Stadt Mönchengladbach 

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