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Fährst Du schon, oder lädst Du noch? • Realität der Elektromobilität statt Märchenstunde der GroKo-Fraktionsvorsitzenden • AutoScooter auf Herbstkirmes das einzig Machbare

Glossi [ - Uhr]

Tach zusammen, jetzt soll ich mich auch noch um Strom kümmern, damit ich von A nach B komme, sagen meine Kollegen aus der Redaktion.

Ihr ahnt es schon, wegen des Stroms, unter dem bald möglichst alle Mönchengladbacher stehen sollen, wenn es nach der „elektrisierten“ GroKo geht.

Alles im Dienste der NEW/RWE und derer beiden vermeintlich ehrenamtlichen PR-Leute.

Der eine ist geschäftlich eng mit der Automobil-Industrie und dem ADAC verbandelt.

Der andere im Langschatten seines Vorsprechers, immer nur nickend und zustimmend, weil er doch jetzt auch kraft seines Amtes „wer“ ist.

Beide mit der Dynamik derer, die gewittert haben – der eine schon etwas länger, der andere erst seit einiger Zeit – was politische Macht, sogenannte „repräsentative“, also eigentlich vom Bürger delegierte, an Möglichkeiten eröffnet.

Da freut sich das Ego und blüht (oder bläht sich) auf.

Vor Kreativität und vermeintlichen Innovationen geradezu sprühend, weil Themen abräumend, wird die Parole ausgegeben: „Elektromobilität braucht die Stadt!“

Unsere eher beschauliche, angebliche „Boomtown“, wird nun zum Epizentrum der Elektromobilität!

Was sage ich, unsere Stadt, das Oberzentrum, immerhin Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr, welches wir sind, wird mit Elektromobilität punkten.

Auf dass dieselbe das finanzielle Jammertal verlassen und neu erblühen möge!

Aus dem einstigen rheinischen Manchester wird nun das Zentrum der E-Mobilität, damit diese vom Ladenhüter zum Shooting Star wird!

Aber es macht sich eben ganz nett, wenn man den eigenen (SPD-)Newsletter mit einer der schwülstigen Intro-Aussagen des poltischen Partners beginnt, dessen Text schon zu verschiedenen Anlässen in der Öffentlichkeit resonanzlos verhallte. (Beim Klicken auf das Bildchen könnt Ihr den Newsletter in voller Größe „genießen“)

Zu verstehen, wie es in Deutschland und der Welt um diese Technologie wirklich bestellt ist, so vernahm ich in der Redaktion, empfiehlt es sich, „nur“ einen ARD-Beitrag anzusehen, der mehr als deutlich macht, dass man einer Schimäre, einem Hirngespinst, Trugbild oder einfach nur einer fixen Idee nachhängt.

Zukunftstechnologie: CDU und SPD wollen Elektromobilität in der Stadt „fördern“ • Mindestens neun “Märchenstunden” in Aussicht? [mit Video]

Stimmt das? Das wollte ich genauer wissen.

Also auf in Mönchengladbacher Autohäuser.

Schauen, fragen, erklären lassen wie das mit den Elektroautos denn so „läuft“.

Ein Informationsmarathon, der unbedingt vor dem Kauf eines leise dahingleitenden Elektroautos stehen sollte.

Vor dem „must-have“ und „nice-to-have“ also erst das „must-do“.

Also machte ich mich umweltfreundlich, logo, zu Fuß auf.

Erste Station: VW!

Diesen silbernen Traum aus dem SPD-Newsletter, diesen XL1 wollte ich unbedingt mal live sehen. Besser noch: Probe fahren!

Man muss einer Aufgabe, wie sie einem die Redaktion aufbrummt, schließlich auch eine positive Seite abgewinnen.

Die werden Augen machen, wenn ich mit diesem Gefährt vorfahre!

Um so größer meine Enttäuschung beim VW-Autohaus: Das Ziel meiner Begierde haben die gar nicht! Kriegen die auch nie rein! Wie finde ich das!

Das Teil ist für “Otto- und Ottilie-Normalverbraucher“ mit 100.000 Euronen wahrlich kein Schnäppchen. Also von unsereinem gar nicht zu bezahlen!

Da prahlen die Sozen mit dem XL1, machen mich glauben, dass wir Gladbacher sowas demnächst alle kaufen können und dann sowas!

Die spinnen doch, die Sozen. Nix sozial, das ist gemein.

Irreführende Werbung! Mogelpackung! Blöde PR.

Einige Infos haben die bei VW dann aber doch rausgerückt.

Seitdem ist mein XL1-Traum ausgeträumt!

Mit dem aufgemotzten Teil käme ich grade mal bis Neuss und zurück.

Stadtgrenze, nicht Zentrum. Die Reichweite des Elektroantriebs ist grade mal 50 – 60 Kilometer!

Gut, mit dem kleinen 2-l-Diesel-/Hybrid-Motor könnte ich zwar noch ein paar Kilometerchen fahren, aber nur, um nicht plötzlich im Nirgendwo liegen zu bleiben und die Gelben Engel rufen zu müssen. Fänd‘ ich irgendwie peinlich …

Aber das Glück war mir holt, und ich hab‘ dann doch einen gefunden und durfte einige Bildchen machen, die Ihr nach dem Klick auf diese Ausschnitte in voller Größe ansehen könnt.

Sieht schon chic aus – trotz seiner Mickerreichweite. Ein futuristisches Teil. So ein Spielzeug würde mir schon gefallen.

Interessant, technisch-innovativ, begeisternd – nur eben nix für’s richtige Leben, zumindest nicht derer mit schmalem Geldbeutel.

Drin gesessen habe ich auch. Schon toll mit all‘ den technischen Finessen und Schnickschnack. Ein bißchen eng, selbst für mich als „schmales Handtuch“.

Kein Außenspiegel, dafür Kamera und alles so’n Zeug. Futurismus pur. Blöd eben nur der Preis …

Diesen silbernen Traum müssen ich und die allermeisten Gladbacher wohl begraben.

Merke: Elektromobilität kann sooooooo frustig sein!

Aber, was ein richtiger Praktikant ist, der gibt nicht so schnell auf! Auf zu Mercedes und BMW.

Mercedes, die mit dem Stern. Was sag‘ ich Euch! The same procedure as … VW.

Der Smart kommt auch nur auf läppische 60 Kilometer Reichweite. Der leidet am selben Manko der meisten E-Mobile: die schweren Aufbauten der Verbrennungsmotor-Varianten lassen auch ihn nicht weit kommen.

Mehr als Smart „is nich“ bei Mercedes. Kommt so schnell auch nicht rein. Die Produktion der aktuellen Serie haben die erst mal eingestellt.

Der freundliche Mercedes-Verkäufer meinte, ich solle in frühestens fünf Jahren noch mal reinschauen, vielleicht, aber nur vielleicht könne er mir dann ein Elektrofahrzeug präsentieren.

Aber, er hätte da grade ganz günstige Angebote in allen Leistungs-, Komfort- und Preissegmenten – schob er smart hinterher. Konventionell versteht sich.

Mal so ganz unter uns, meinte er zum Abschied, das, was CDU und SPD momentan hier in Mönchengladbach veranstalteten, sei überhaupt nicht nachzuvollziehen.

„Was wollen die mit Wallboxen, die keiner benutzt?“, meinte er nachsichtig lächelnd.

Reichlich desillusioniert hoffte ich auf mehr Erfolg bei BMW. Was soll ich sagen, da lief es vollkommen anders.

Leider aber auch nicht besser …

Der sehr freundliche Verkäufer hatte, im Gegensatz zu seinen Mitbewerber-Kollegen, nicht mal Ahnung, geschweige denn Wissen.

Er meinte lässig, BMW setze bei E-Mobilität auf eine ganz andere Schiene.

Logo hätten die anfänglich auch Karosserien von Benzinern genommen, aber seien selbstverständlich schnellstens (was immer die unter „schnell“ verstehen mögen) auf Leichtbau-Karossen umgestiegen.

Klang verheißungsvoll – das war’s dann aber auch schon bei ihm. Fini, Ende, aus.

Einen Tipp hatte der Verkäufer noch.

Ich soll doch mal im Internet nachschauen. BMW hat einen „i3“, der nur zentral von München aus verkauft wird.

Ne Telefonnummer würde ich sicher auch im WWW dazu finden. Er habe grade keine parat und meinte: Sie verstehen sicher, weil keine Nachfrage!

Toll!

Aber es gab sie wirklich, die Telefonnummer. Der Münchener – sehr freundlich, was für einen Münchner nicht vorausgesetzt werden kann, bestätigte mir, dass die Elektrovariante ausgegliedert worden sei. Es gebe Spezialisten, erklärte er mir wortreich, so genannte „I-Agenten“. Aha.

Manko: In Mönchengladbach gibt es keinen I-Agenten. Der nächste wartet in Düsseldorf.

Der BMW i3 soll bei sommerlichen Witterungsbedingungen rund 170 km Entfernung zustande bringen – sagte man mir.

Bei Minus-Temperaturen können es rund 20% weniger sein.

Mit etwa 1.300 kg wiegt der ca. 500 kg weniger als Fahrzeuge der Mitbewerber. Weil, so wurde stolz verkündet, der primär aus Carbon bestehe.

Blöd nur, ob VW, Mercedes oder BMW, deren Fahrzeuge brauchen sämtlich bei 230 Volt 8 Stunden, bis sie wieder „voll“ da sind, bei 380 Volt (was natürlich auch wieder mehr kostet) „nur“ die Hälfte. Also schlappe 4 Stunden!

Da gibt‘ noch einiges an technischen Spirenzchen von wegen Ladegeschwindigkeit erhöhen, andere Akkus und was weiß ich nicht alles.

Ist mir alles zu technisch, komplex und kompliziert.

Ich will doch nur fahren, das zügig, immer und zu jeder Zeit und auch Jahreszeit, statt mir ständig ‘nen Plan machen zu müssen, wann ich fahren oder wann mein E-Auto grade schon wieder laden will.

Motto: Fährst du schon oder lädst du noch?

Na, und wenn ich schon lautlos ohne Schadstoff-Ausstoß mit einem E-Gefährt unterwegs sein will, kommt auch gleich die Sache mit dem schmutzigen (AKW und Kohlekraft) Strom und dem wirklich grünen, damit E-Mobilität und Umwelt auch zusammen passen.

Nee, also ehrlich, ein echt praxistaugliches Elektro-Auto gibt es also noch gar nicht!

Was NEW/RWE-Schlegelmilch da von sich gibt, gehört in die Kategorie „Märchenstunde“.

Daran ändern auch werbewirksame Fotos vom gemeinsamen so genannten „E-Mobilitätstag“ von NEW und ADAC in Grevenbroich gar nix.

Daimler und Volkswagen behaupten, weltweit führend in der E-Mobilität zu sein. Und? In den USA haben die grade mal 11.000 (= 9%) der dort fahrenden 123.000 E-Fahrzeuge verkauft. Unter „führend“ stelle ich mir aber ganz was anderes vor!

Deutschland? Noch desaströser! 2014 wurden ganze 8.522 Elektroautos zugelassen (= 0,28% aller Neuzulassungen) und nur 27.435 „Hybrid-Fahrzeuge (= 0,90%).

Zahlen die gegen die Träume und Luftschlösser der Fraktionsvorsitzenden sprechen, die sich in Luft auflösen werden.

Wie vieles, das die GroKo-Abräumer mit großem Tamm-Tamm in die Mönchengladbacher Welt gesetzt haben.

Also liebe Leute und GroKo-Fraktionäre, lasst Euch von der Berliner GroKo (die sind ja auch schon vollkommen elektrisiert!) und den Mönchengladbach-Vorturnern nicht ins Bockshorn jagen.

Fazit: Ein totaler „GroKo-Flop“ … nicht nur in unserer Boomtown.

Eine Frage hätte ich dann doch noch: Warum fahren die beiden NEW-E-Mobilitätsenthusiasten nicht schon längst selbst ein Elektroauto?

Oder ist mir nur was entgangen?

… oder ist doch nicht alles so suuuuuuper toll, wie die uns das weiß machen wollen?

Bleibt nur eins: warten auf die Herbstkirmes und dort „elektromobil“ fahren – mit Autoscootern.

Gut, zwar quasi nur im Kreis, so, wie die beiden GroKo-Spezialisten es auch mit andern Dingen tun, während sie sich dabei ständig selbst beweihräuchernd und gegenseitig Beifall klatschend, um sich selbst drehen, aber immerhin …

Das wollt‘ ich nur mal gesagt haben.

Euer Glossi

 

Foto AutoScooter: Petra Bork | pixelio.de

Foto „E-Mobilitätstag“: NEW AG

 

5 Kommentare zu “
Fährst Du schon, oder lädst Du noch? • Realität der Elektromobilität statt Märchenstunde der GroKo-Fraktionsvorsitzenden • AutoScooter auf Herbstkirmes das einzig Machbare”
  1. Das mit der Lanze für die Stadt zu brechen und dem guten Gefühl in die Woche zu gehen hat was. Auch wenn die nun schon wieder fast rum ist.

    Diese hochwertigen Werbekästen sind bestimmt auch was für die GroKo-Vorsitzenden.

    Da könnten die ihren Elektro-Traum bewerben.

    Aber nur wenn die die Werbung auch selbst bezahlen. Nicht wie beim Müll wo die die Kosten für ihre Sauberkeitsoffensive über die Müllgebühren „entsorgen“.

    http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/klage-gegen-abfallgebuhren-2015-%E2%80%A2-teil-i-stadt-monchengladbach-entspricht-klagebegehren-einer-eigentumergemeinschaft-%E2%80%A2-haushaltsentlastung-auf-kosten-der-gebuhrenzahler-%E2%80%A2-fur.html

    Blöd nur dass die, die Bus fahren, oft nicht das nötige Kleingeld für so ein Spielzeug haben.

    Sah vorgestern einen Elektro-Smart mit Schiebedach. Wirklich nett und leise.

    Fast geräuschlos.

    Was den Lärm anbelangt wäre das eine Erleichterung. Das war’s dann aber auch leider schon.

  2. Jetzt muss ich aber mal eine Lanze für die Stadt brechen, wir wollen doch auch mit einem positiven Gefühl in die Woche gehen.

    Die Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel werden es mitbekommen haben, an jeder Haltestelle wird ein Werbekasten aufgestellt.

    Sehr gutes Material, beste Verarbeitung und indirekte Beleuchtung.

    Wunderbar.

    Wenn wir das auch für die Unterkünfte der Flüchtlinge so hinbekommen, dann wäre das doch prima.

    Und das Wichtigste an der ganzen Sache ist doch, der Bürger ist immer gut informiert.

    Um es mit einem amerikanischen Praktikantenknacker zu sagen:“ It’s progress, stupid“.

  3. Elektroauto. Schön wäre das. Wenn es funktionieren würde.

    Wenn so ein Elektroauto nach 2-4 Fahrten (bin Pendler) erst 8 Stunden laden muss – geht gar nicht.

    Habe das auch durchgerechnet und mir viel dazu an Infos angeschaut. Zu teuer, nicht praxistauglich.

    @ Ypsilon

    Genau. Wir haben echt genug andere Probleme als sowas. Dafür ist in diesr Stadt und den Leuten kein Geld. Oder ist hier plötzlich der Wohlstand ausgebrochen?

    Dann ist mir was entgangen.

    Vernünftige Farradwege , Abstellmöglichkeiten für Räder und arbeitnehmerfreundliche, gute Busverbindungen wären auch schon mal was.

    Wieder son PR-Gag. Hauptsache im Gespräch und angeblich fortschrittlich. Viel zu kurz gedacht.

  4. @ Pluto

    Das haben Sie aber nett formuliert. 🙂

    E-Fahrzeuge gefallen mir „eigentlich“ sehr gut – da die deutschen Autohersteller, die Ölmultis und das Kapital dahinter dafür nichts übrig haben, wird das so schnell nix. Was mir „eigentlich“ gar nicht gefällt ist der Preis dieser Fahrzeuge.

    Zumindest der, die seit einigen Jahren, wie soll ich sagen, angeboten werden, wobei das mit dem Angebot ja so eine Sache ist. Wie das Beispiel Smart beweist.

    Ein Kleinwagen der über 30.000 Euro und mehr kostet, das ist ein sehr schlechter Scherz. Wer soll sowas bezahlen?

    In einem Artikel der RP steht doch tatsächlich, dass Modelle von Mitsubishi und Peugeot „nur“ noch wenig mehr als 29.000 Euro kosten.

    Wer sich durch den Informations- und Technikdschungel kämpfen muss, ist schnell genervt. Mir geht es jedenfalls so. Alles zu aufwändig und nicht praxistauglich. Schon gar nicht die geringen Reichweiten. Was ich schade finde.

    Auch die RP erklärte in einem Artikel aus dem vorigen Jahr:

    Warum sich ein Elektroauto nicht wirklich lohnt

    http://www.rp-online.de/leben/auto/ratgeber/warum-sich-ein-elektroauto-nicht-wirklich-lohnt-aid-1.4064966

    Es gab auch schon genügend andere Möglichkeiten Fahrzeuge billig und umweltfreundlich zu fahren, wie z.B. mit Wasser. Sowas geht ja gar nicht! Da machen die Konzerne kein Geld. Also dürfen die auch nicht fahren.

    Ich habe mal nach E-Tankstellen in Gladbach gesucht und kam auf eine Seite, die mit dem nachstehenden Text aufwartet Ich weiß noch nicht, ob ich darüber lachen oder mich mit Grauen abwenden soll:

    Zitat: „Die Anzahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland steigt stetig und mit ihr auch die Anzahl der Stromtankstellen und Ladesäulen. Finde jetzt eine von vielen Ladesäulen in Mönchengladbach – und auch deutschlandweit.

    Hinweis:

    Die Nutzung und die Öffnungszeiten einiger Ladesäulen sind teilweise an eine Voranmeldung oder Mitgliedschaft gebunden sind.

    Um ganz sicher zu gehen, dass du dein Fahrzeug zum gewünschten Termin betanken / laden kannst, solltest du dich vorab beim Betreiber der jeweiligen Ladesäule nach den Öffnungszeiten und Nutzungsbedingungen erkundigen.“ Ende des Zitates.

    http://www.meinestadt.de/moenchengladbach/stadtplan/point-of-interest/stromtankstellen

    Das muss man nicht mehr kommentieren, weil selbst erklärend.

    Da ist noch viel Luft nach oben nicht nur drin, sondern dringendst erforderlich. E-Tanke scheint kein wirkliches Geschäftsmodell zu sein.

    Die GroKo wird es schon richten – oder auch nicht. Wahrscheinlich letzteres. Viel Wind um nichts. Ein PR-Gag, mit dem von Wichtigerem abgelenkt wird. Die sollen sich mal um die wirklichen Probleme dieser Stadt kümmern.

  5. Ich vermute mal, dass die beiden Groko-Spezialisten durchs werbefinanzierte Fernsehen, ich sage immer gern Doof-TV, zu sehr sozialisiert worden sind.

    So was prägt.

    Da werden sie dann Sendungen gesehen haben wo der eine Schaumschläger – gerade frisch als Vorletzter eines Gesangswettbewerbes zu einer eigenen Fernsehsendung gekommen – einen anderen Schaumschläger – hatte mal was mit diesem oder jener (oder umgekehrt)- zu sich in die Sendung einlädt und sie sich gegenseitig über den grünen Klee loben.

    Dann lädt der Gast den Gastgeber zu sich in seine ganz neue Fernsehsendung ein und beide liegen sich ob der goldenen Zukunft glücklich in den Armen.

    Wer nach solcher Gehirnwäsche nicht mehr in die Wirklichkeit zurückfindet erleidet Schiffbruch.

    Hier bleibt dann nur noch der Trost es bald zu einer eigenen Fernsehsendung zu bringen.

    Die Voraussetzungen dafür liegen ja vor.

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