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Strahlenzug machte mobil

Hauptredaktion [24.08.2011 - 14:04 Uhr]

logo_v1Mit Aktionen vor dem alten Stadttheater in Mönchengladbach warb das Strahlenbündnis Mönchengladbach für die Teilnahme am Klimacamp 2011, die länderübergreifende Großdemonstration “Stop Tihange” am 17.09.2011 in Belgien und sammelte Unterschriften gegen das geplante CO2-Endlager Altmark.

Das Klimacamp 2011 findet vom 26.08. – 04.09. in Manheim bei Köln am Braunkohletagebau Hambach statt. Motto: Wir ziehen RWE den Stecker! Der Energiekonzern RWE verursacht fast 10% des gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes. Interessierte finden hier weitere Informationen: http://www.klimacamp2010.de/aktiv-dabei/klimacamp-2011-mitplanen/

Atomkraft mit ihren menschen- und umweltbedrohenden Folgen durch radioaktive Strahlung macht vor Ländergrenzen nicht halt.

In Deutschland ist 2022 die Ära der Atomkraftwerke (AKW) vorbei. Bleiben werden uns die „strahlenden“ Hinterlassenschaften. Ob Brennstäbe oder die AKW selbst. Endlager dafür gibt es noch immer nicht. Ob wirklich sichere jemals gefunden werden? Die Frage ist berechtigt.

Eine Frage, die sich auch unsere Nachbarn stellen müssen oder besser sollten. Denn ob Belgien, Niederlande, Frankreich – überall setzt man noch auf Atomstrom und baut neue bzw. erweitert alte AKW.

Deshalb agiert der Strahlenzug Mönchengladbach auch über Ländergrenzen hinaus und ist mittlerweile mit mehreren in- und ausländischen Anti-Atomkraft-Bündnissen vernetzt.

Tihange, Borssele, Doel, Cattenom – sie alle liegen „nah“ genug an unserer Landesgrenze, so dass bei einem Unfall dort auch Deutschland betroffen ist.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, findet hier Übersichtskarten zu allen Atomkraftwerken in Deutschland, Europa und weltweit.

Der Strahlenzug warb mit Infomaterial für die länderübergreifende Großdemonstration “Stop Tihange”, die am 17.09.2011 in Belgien als internationaler Tag des Widerstands gegen Atomkraft stattfinden wird. Er ist in der Liste der Unterstützer für “Stop Tihange” eingetragen.

Erstmals seit 1982 wird somit zu einer großen, gemeinsamen Aktion gegen Atomkraft im Rahmen einer Euregio mit belgischer, niederländischer, französischer und deutscher Beteiligung aufgerufen. Mehr darüber: http://www.stop-tihange.org/index.html

Wichtig ist dem Strahlenzug auch das Thema “Kein CO2-Endlager Altmark”. Dazu wurde Informationsmaterial verteilt, und Interessierte konnten sich auch direkt in eine Unterschriftenliste gegen die CO2-Endlagerung eintragen. Am 23.09.2011 soll im Bundesrat über den Gesetzentwurf zur CO2-Endlagerung diskutiert werden. Weitere Informationen dazu im Internet unter: http://www.kein-co2-endlager-altmark.de

Mit einem Flyer, der hier als PDF zur Verfügung steht, informierte der Strahlenzug über die aktuelle Situation zur Atomkraft in Deutschland. Interessierte finden darin auch Daten zur Kontaktaufname. [PM Strahlenzug]

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