Explosion einer Phosphorgranate aus dem zweiten Weltkrieg

Red. Odenkirchen [ - Uhr]

FEUERWEHR-MG-1_thumbnailAm Nachmittag des 11. Juni 2010 sind mehrere Kinder in einem Wald bei Gerkerath Winkel mit einem Schrecken davon gekommen.

Sie hatten in dem dort gelegenen Waldstück beobachtet wie etwas explodierte und anschließend stark rauchte.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte eine männliche Person, welche durch die Kinder informiert wurde, bereits die Explosionsstelle untersucht.

Er berichtete, dass in dem Waldstück vermutlich eine Handgranate oder so etwas ähnliches explodiert sei. Auf jeden Fall würde es im Wald noch rauchen, aber nicht sehr stark.

An der Einsatzstelle konnte ein ca. 20 cm großer aufgeplatzter Metallbehälter sowie rauchendes Erdreich festgestellt werden.

Da sich das Erdreich nicht mit Wasser löschen ließ, gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass es sich vermutlich um eine Phosphorgranate handelte. Die Überreste wurden  mit einer Schaufel in Schuttmulden aufgenommen und mit dem Metallbehälter auf einem Feldweg zwischengelagert.

Nach Eintreffen des angeforderten Kampfmittelräumdienstes bestätigte sich die Vermutung, dass es sich um eine Phosphorgranate aus dem zweiten Weltkrieg handelte.

Durch den Kampfmittelräumdienst wurde die Granate und Phosphorreste, zwecks sachgerechter Entsorgung, aufgenommen. Eine Untersuchung des Waldgebietes auf weitere Granaten verlief ohne Feststellung.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehrwache 2 mit 4 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften, die Polizei, das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach sowie der Kampfmittelräumdienst.

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