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Grüne: „CDU und SPD wollen Sanierung der Sportanlage Stapperweg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben“

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

Im Dezember 2013 beschloss der Rates, dass die Sportanlage Stapperweg saniert und in eine moderne Sportanlage mit Kunststoffrasenspielfeld, Rasenspielfeld, einer Fläche für den Freizeit- und Schulsport (für Beachvolleyball, Beachsoccer, Klettern) ausgebaut werden soll.

„Dieser Beschluss“, so Bernd Meisterling-Riecks, sportpolitischer Sprecher der Grünen, „wurde einstimmig gefasst.“

Die hierfür notwendigen Mittel von 621.00 EURO standen für das Jahr 2014 bereit.

Jetzt aber, kaum ein Vierteljahr später, stellten CDU und SPD auf Initiative der Sozialdemokraten in der Sportausschusssitzung die Grundlagen der bisherigen politischen Zusammenarbeit im Sport aufgekündigt und ihre eigenen Beschlüsse zur Sanierung des Stapperwegs in Frage gestellt.

So war die Sitzung des Ausschusses für Freizeit, Sport und Bäder am 18.02.2014 aus Sicht der Mönchengladbacher Grünen alles andere als eine Glanzstunde in der örtlichen Sportpolitik.

„Die beiden Parteien planen mit Unterstützung der FDP, den Ratsbeschluss zur Sanierung des Stapperwegs aufzuheben und neu zu überplanen“, stellt Meisterling-Riecks fest.

Dies ist aus seiner Sicht „die Verschiebung der Sanierung einer sehr sanierungs­bedürftigen Sportanlage auf den Sankt Nimmerleinstag.“

Die Mönchengladbacher Bündnisgrünen bedauern diese Entwicklung in Mönchengladbach.

„Es wurde leider die Chance vertan, hier eine zukunftsweisende, multifunktional bedarfsgerechte Freizeit- und Sportanlage zu schaffen, die neben dem Vereinssport auch dem Breitensport sowie Kindern, Jugendlichen und Familien einen Raum zur sportlichen Betätigung und Freizeitgestaltung bietet“, stellt der sportpolitischer Sprecher der Grünen fest.

Wenn man die Ergebnisse und Aussagen der Sportstättenentwicklungsplanung, die einstimmig verabschiedet wurde, ernst nehme, müsse man zur Stabilisierung des Vereinssports, zur Verbesserung der Attraktivität der Stadt für Kinder, Jugendliche und Familien den notwendigen Ausbau der Sportanlage zwingend durchführen.

Für Bernd Meisterling-Riecks sind die Fraktionen von CDU und SPD im Sportbereich für Vereine, Bürger und Verwaltung keine verlässlichen Partner mehr.

Planungssicherheit sei mit diesen Fraktionen nicht mehr gegeben, sagt er.

Der Plan von CDU, SPD und FDP, im Rat einen Antrag zur Aufhebung des Ratsbeschluss von Dezember 2013 durchzubringen, bedeute in der Konsequenz, dass die Sanierung der Sportanlage Stapperweg im Jahr 2014 nicht in Angriff genommen werde.

Meisterling-Riecks: „Niemand geht wie geplant und beschlossen auf die Baustelle.“

Der Sportausschuss werde in dieser Ratsperiode keine Entscheidungen mehr treffen können, sondern unnötigerweise eine marode Anlage für die Nachfolger hinterlassen.

Zudem stelle sich die Frage, ob auf Grund des schlechten Zustands des Platzes eine Nutzung im Rahmen der Sicherung der Verkehrspflicht längerfristig noch vertretbar sei.

Leidtragende des geplanten Vorhabens, so Bernd Meisterling-Riecks, seien die Sportler, Familien, Kinder und Jugendlichen.

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