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Städteregion Aachen klagt gegen Weiterbetrieb von „TIHANGE“

Hauptredaktion [ - Uhr]

Die belgischen „Schrottreaktoren“ Tihange und Doel haben inzwischen traurige Berühmtheit erlangt und sind mittlerweile auch Thema in den überregionalen Medien geworden.

In der Region Aachen/Düren/Heinsberg geht eine große Sorge um, denn wenn es in Tihange zu einem GAU käme, wäre diese Region, aber auch Mönchengladbach unmittelbar und schwer betroffen.

Daher gibt es hier auch seit einigen Jahren viele Aktivitäten auch mit grüner Beteiligung, die fordern, dass die überalterten Atomblöcke endlich abgeschaltet werden: Demos in Tihange und Brüssel, Mahnwachen in Aachen und der Region, Veranstaltungen und vieles mehr.

Letzte Woche wurde die Klage der Städteregion Aachen gegen das Kraftwerk offiziell auf den Weg gebracht.

Deutsche und niederländische Kommunen haben sich der Klage bereits angeschlossen, und auch das Land NRW erwägt einen Beitritt. Am Dienstag gab es im Landtags einen atompolitischen Ratschlag zu Tihange und Doel.

In der Region haben die Günen mit den niederländischen und belgischen Grünen, eine Kampagne gestartet: www.stop-tihange.eu

Kern der Kampagne ist eine Plakataktion mit ca. 40 Großflächenplakaten.

Unterstützt wird diese Aktion von tausenden von kleineren Handplakaten, die jeder nutzen kann, im eigenen Fenster, in Geschäften, Schaukästen, Pinnwänden, Autos…

In Aachen beteiligen sich auch viele Geschäftsleute an der Aktion, die Mayersche Buchhandlung z.B. hat ein großes Transparent aufgehängt und einen Tisch eingerichtet, auf dem unsere Materialien zum Mitnehmen ausliegen.

 

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