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Vorstandswahlen im Integrationsrat • Grüne zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

Hauptredaktion [ - Uhr]

Die Grünen stellen mit ihrer internationalen Liste mit acht Mitgliedern die stärkste politische Fraktion im Integrationsrat der Stadt. CDU, SPD und DIE LINKE sind über ihre Ratsmitglieder im Integrationsrat vertreten. Mit 18 Ja-Stimmen wurde Marghuba Saleh  zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Eine Mehrheit aus CDU (4 Sitze), SPD (3) und dem Türkisch-Deutschen Integrationsverbund hatte zuvor dessen Kandidat Yilmaz Karaca zu Vorsitzenden gewählt.

Der Integrationsrat hat 24 Mitglieder und setzt sich zu 1/3 aus von den Ratsfraktionen entsandten Ratsmtgliedern und zu 2/3 aus Vertretern ausländischer Mitbürger zusammen.

Bei der Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden entfielen 5 Stimmen auf den Bewerber der „Yüksel-Liste“.

Die Grünen waren waren bei der Wahl zum Integrationsrat als einzige Partei mit einer eigenen Liste angetreten.

Nach 2009, als zwei grüne Bewerber entsandt werden konnten, erzielte die grüne Liste nunmehr sieben Sitze. Verstärkt wird die Fraktion durch Ratsherrn Karl Sasserath, den die Grünen als Vertreter aus der Mitte des Rates in den Integrationsrat entsenden.

Die Idee zu dieser Form der Kandidatur ersonnen Spitzenkandidat Giovanni Ferraro und die Geschäftsführerin des Kreisverbandes Ulla Brombeis.

„Für die Integrationsarbeit ist es von großem Vorteil, einer Fraktion anzugehören, die sowohl im Rat der Stadt als auch in allen Länderparlamenten, dem Bundestag und im Parlament der Europäischen Union vertreten ist“ erläutert Ratsfrau Ullas Brombeis.

Und weiter: „Der große Erfolg bewahrheitet im Nachhinein die Richtigkeit unseres Modells auf eine Kandidatur als Fraktion einer Partei zur Wahl des Integrationsrates zu setzen“.

Für die grüne Fraktion bietet die neue Besetzung auch die Chance eines Neuanfanges für den Integrationsrat. Themen und Ziele sollten in naher Zukunft bestimmt und in den kommenden Jahren sukzessive umgesetzt werden.

Besonders wichtige Themen, die nach grüner Auffassung anzugehen sind, sind neben der Bildung, die Antidiskriminierung und die Flüchtlingspolitik.

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