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Abfallgebühren 2019 • Teil XX: Seit Wochen sind sie da: Die grauen Rolltonnen • Und was nun? • Wie viel „Luft-Volumen“ hat die mags eingekauft? • Wann wird mit der „Prägung“ begonnen?

Bernhard Wilms [ - Uhr]

[20.09.2018] Tausende neue graue Rolltonnen für den Restmüll stehen seit Wochen auf dem Freigelände vor den ehemaligen Werkshallen der REME am Fleenerweg, …

… sortiert nach Größe, zu zehnt ineinander gestapelt und der Auslieferung harrend.

Letzteres dürfte noch einige Zeit dauern, denn sie wurden bestellt, als mags, CDU und SPD noch der Auffassung waren, dass man mit einem einfachen Beschluss einer Abfallsatzung, die am 01.01.2019 gilt, einfach alles regeln könne.

Das Ergebnis der von der mags im wahrsten Sinne des Wortes bei dem Beratungsunternehmen INFA „bestellte“ alternativen Abfallkonzepte für die Stadt Mönchengladbach fielen bei FDP, B90/Die Grünen und DIE LINKE und beim überwiegenden Teil der betroffenen Bevölkerung durch, vor allem, weil es „übergestülpt“ werden soll.

Die Empörung der Betroffenen haben ihren Ursprung in der nicht zu Unrecht als Zwangsmaßnahme eingestufte Vorgabe der mags AöR, dass jeder Mönchengladbacher Einwohner ein Restmüllvolumen von 20 Liter pro Person und Woche vorzuhalten habe, bei Nutzung einer Bio-Tonne 15 Liter pro Person und Woche.

Neben der Tatsache, dass die mags keine Rücksicht auf den tatsächlichen Bedarf für ein Restmüllvolumen pro Haushalt nimmt, die Wahl von Rolltonnenzahl und -größe nicht zulassen will, rechtlich unzulässige Abfallgebühren plant und bewusst in Kauf nimmt, dass Betroffene das bisher praktizierte konsequente Trennen von Müll einstellen könnten, ist das systematische Einkalkulieren von gebührenrelevantem „Zwangs-Luft-Volumen“ Grund für erhebliche Widerstände aus der Bevölkerung.

Zusätzlichen Ärger bereitet die Zwangsfestlegung der Tonnengröße.

Dadurch vergrößert sich das „einkalkulierte“ Luft-Volumen um das (individuelle) Luft-Volumen, weil viele Gebührenzahler kein Verständnis dafür aufbringen, dass sie für ihre schon jetzt praktizierte Müllvermeidung „bestraft“ werden sollen.

Nach der massiven Kritik am gebührenpflichtigen Luft-Volumen und angesichts der über 2.200 Bürgeranträge und mit Blick auf die Sonder-Sitzung des mags-Verwaltungsrates am 18.05.2018 sah sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs zu diesem „Versprechen“ veranlasst:

„Wir werden dafür sorgen, dass Familien nicht übermäßig mit Gebühren belastet werden und auch kein ‚Luft-Volumen‘ bezahlen müssen…“

Das äußerte Heinrichs am 04.05.2018 auf seiner facebook-Seite und zu Beginn einer  Diskussion, die sich über mindestens 30 Schreibmaschinenseiten hin zog, hier nachzulesen ist und Interessierte hier downloaden können.

Heinrichs war es auch, der in der mags-Verwaltungsratssitzung am 18.05.2018 verkündete, dass innerhalb der Rolltonnen Markierungen angebracht würden, damit die Bürger, für die sich ein gebührenrelevantes „Luft-Volumen“ ergeben würde, die Tonnen auch nur bis zu dieser Markierung/Prägung befüllen sollen.

Damit ergänzte Heinrichs den per Tischvorlage in die Sitzung es mags-Verwaltungsrates eingeführten Antrag von CDU und SPD, der explizit darauf einging, dass kalkulatorisches (und damit gebührenpflichtiges) „Luft-Volumen“ zu vermeiden sei.

Wie blauäugig oder verzweifelt muss man sein, zu versuchen mit einem solchen Vorschlag die Gemüter der Gebührenzahler zu besänftigen.

Entweder waren die Zuhörer am 18.05.2018 in der Kantine der GEM so geschockt von Heinrichs „Vorschlag“, hatten schon längst nicht mehr zugehört oder haben aus Höflichkeit und/oder Disziplin nicht laut losgelacht.

Nach der Veranstaltung jedenfalls gab es bei den meisten nur unverständlichen Kopfschütteln, was aber die Vertreter von CDU und SPD gar nicht realisierten, weil sie sich in einem GroKo-Kokon befanden und glaubten, überzeugt zu haben.

Hätte Heinrichs dabei darauf verwiesen, dass im Netz „Presshilfen“ für 30 bis 65 EURO angeboten werden, mit denen man die Luft aus dem in die grauen Tonnen eingefüllten Restmüll herauspressen kann, hätte er die Absurdität seines Markierungsvorschlages noch übertroffen.

Die „Prägungsidee“ ist aber auch ohne „Presshilfen“ schon an Absurdität kaum noch zu überbieten.

Denn pro Restmüll-Tonnen-Größe gibt es mindestens zwei verschiedene „Prägungsvarianten“, wollen CDU und SPD dem Anspruch gerecht werden, dass die Gebührenzahler nur für das von der mags AöR jeweils kalkulierte und vorgeschriebene Restmüll-Volumen zahlen soll.

Besonders spannend wird es dann, wenn sich in den Haushalten bzw. den Häusern Veränderungen ergeben und sich dadurch die Größen der Tonnen und die Prägungen verändert werden müssen, um das von CDU und SPD als „faires und gerechtes“ System zu realisieren.

Dass im Antragstext von CDU und SPD wieder einmal der Begriff „Angebot“ auftaucht, von dessen Existenz CDU-Sprecher Dr. Schlegelmilch auch in der Sonderratssitzung am 19.08.2018 immer noch überzeugt war (siehe RatsTV ab Minute 1:00:00) ist schon verwunderlich.

Zur Ratssitzung vom 29.08.2018 mit Äußerungen zu vermeinlichem „Angebot“ ab ca. Minute 1:00:00]

Impliziert der Begriff „Angebot“ doch, dass man es annehmen oder ablehnen kann.

Auch wenn er dieses Mal das Abholen des Mülls als „Angebot“ bezeichnet, müsste selbst ein Unternehmer Dr. Schlegelmilch bei dem „mags-Konzept“ vollkommen ausschließen, wenn er sich allein diese „Angebots-KO-Kriterien“ vor Augen führt:

Im Ergebnis müssen sich alle Gebührenzahler schon durch den Begriff „Angebot“ verhöhnt vorkommen, gibt es doch – wie in anderen Städten – laut Abfallsatzung einen so genannten Anschlusszwang, der vom Gebührenzahler nicht abgelehnt werden kann.

11 Kommentare zu “
Abfallgebühren 2019 • Teil XX: Seit Wochen sind sie da: Die grauen Rolltonnen • Und was nun? • Wie viel „Luft-Volumen“ hat die mags eingekauft? • Wann wird mit der „Prägung“ begonnen?”
  1. Noch ein Nachtrag. Preisfrage:

    Wer kommt finanziell für das Desaster auf? Logo: die Bürger! Die zahlen immer.

    Was Politiker und GEM/mags an Kosten zusammentricksen, bekommen wir nicht erklärt und haben nicht mal ein Recht drauf!!!

    Willkommen in der sogenannten „Demokratie“. Wichtig auch der Bürgerkontakt auf Augenhöhe. Davon palavern Politiker immer gern.

    Ach vergessen, sind grade keine Wahlen.

  2. Nachtrag.

    Bei uns wurde festgestellt, dass eine Tonne fehlt. Die hat vermutlich Beine bekommen. Die Dinger standen ja plötzlich da und keiner wusste, dass die geliefert wurden. Da haben sich wohl einige bedient.

    Bin immer noch sauer, dass Bürger in Mehrfamilienhäusern nicht mal frei entscheiden dürfen, dass sie eine eigene Tonne wollen. für uns wird es dadurch auf jeden Fall teurer, weil je Wohneinheit gerechnet wird. Nix Personen je Haushalt.

    Anschlusspflicht ist eines, die Tonnengröße was ganz anderes!

    Von wegen neues Müllsystem und von wegen fair! :((((

  3. Aus dem Artikel:

    „Im Ergebnis müssen sich alle Gebührenzahler schon durch den Begriff „Angebot“ verhöhnt vorkommen, gibt es doch – wie in anderen Städten – laut Abfallsatzung einen so genannten Anschlusszwang, der vom Gebührenzahler nicht abgelehnt werden kann.“

    Ja, ich fühle mich so richtig verschaukelt und freue mich riesig über das “Angebot“, das ich nicht ablehnen kann. Wie bei der Mafia. 🙁

    Wie es @ Stadtfilzer beschreibt, bei uns dasselbe. Super!

    Mehrere Riesentonnen, keiner weiß wohin mit denen weil man die die Kellertreppe nur runter schubsen kann. Dann kriegt die aber mit Müll niemand mehr rauf.

    Und jetzt muss noch geregelt werden, wohin diese Dinger kommen, die plötzlich vorige Woche auf der Straße standen. Keiner wusste was von der Lieferung.

    Wahrscheinlich wird dafür extra eine Art Schuppen gebaut. Der soll, wie ich bisher mitbekam um die 6.000 € kosten! 6.000 € nur für Müll, der vorher in Tonnen in Normalgröße im Keller stand, wo er niemanden störte.

    Unsere ohnehin schon knappe Grünfläche wird nun zugebaut, damit Mülltonnen ein Zuhause haben!

    Wer diese Brocken aus diesem Schuppen oder wie man das Ding nennen soll, rausrollt muss noch geklärt werden. Den älteren Mitbewohnern ist sowas nicht zuzumuten, unserem älteren,gehbehinderten Nachbarn selbstverständlich nicht und seiner Frau erst recht nicht.

    Auch nicht der Mutter von 2 Kindern, deren Mann häufig auf Montage ist. Die müsste bei abwechselnder Zuständigkeit für das Rauswuchten quasi ihren Mann vertreten. Geht nicht!

    So wird der Kreis von denen, die diesen Mist ausbaden müssen, immer kleiner bzw. auf wenige begrenzt. Ich bin dabei und echt sauer. Unsere kleine 25 l-Tonne und die bisherigen Ringtonnen der anderen, waren nie ein Thema. Die standen im Keller wo die Riesenteile gar nicht erst hinkönnen (s.o.!).

    Ich wäre schon happy, wenn ich ne kleine Tonne haben könnte. Wäre auch blöd aber irgendwie hinzukriegen. Aber nein, das geht nicht! Sagt die mags.

    In anderen Städten klappt das doch. Warum nicht in Gladbach? Warum erklärt uns niemand.

    Ätzend! Was sagen die Leute im Rat/Politiker, grade die von CDU und SPD/GroKo zu dem Wahnsinn? Denen haben wir das doch zu verdanken!

    Auch bei Rolltonnen könnte das besser funktionieren. Jeder Haushalt bekommt die Tonne, die er braucht oder will. Mit Biotonne würden wir nicht mal die kleinste Rolltonne in mehreren Monaten voll kriegen, müssten trotzdem für 2-wöchige Leerung zahlen. Wer sich den Blödsinn überlegt hat würde ich gern mal wissen.

    Mit den riesigen Tonnen ist Ärger vorprogrammiert, weil da alles reingeschmissen wird und keiner wars!

    Der Hammer ist, niemand weiß, was uns der Mehraufwand (ohne die 6.000 € für den hässlichen Schupen!) kosten wird. Nicht mal die mags!

  4. Klar hat die mags die Tonnen längst gekauft. Geplant wie in der DDR.

    Die werden jetzt nach deren Planwirtschaft verteilt und die Bürger haben die Aufteilung hinzunehmen und dafür zu zahlen. OB gerecht oder nicht – egal!

    Der Hammer ist, dass die mags wirklich diktiert, wer welche Tonne bekommt und wieviel dafür zahlen muss. Klare Entmündigung der Leute. Die meisten wissen ja nicht mal wie das alles funktioniert und nehmen hin, dass „man nichts ändern kann“!!!

    Genau das ist vermutlich auch die Absicht dahinter. Fairneß, die die mags großartig in teuren Broschüren anpreist, sieht eindeutig anders aus!

    Richtig heftig wird es in Mehrfamilienhäusern!

    Die Mieter kriegen gar nicht mit was da abgeht und, weil die nicht informiert und einbezogen werden, dass die richtig über den Tisch gezogen werden.

    Hat der Vermieter keinen Bock auf Aufteilung nach wirklicher Personenzahl im Haushalt, wird einfach jede Wohnung als Einheit gerechnet, also die noch unbekannten Kosten nur durch Anzahl der Wohnungen geteilt. Fertig.

    Tja, Ein- und Zwei-Personenhaushalte haben dadurch das fragwürdige Vergnügen genauso viel zu zahlen wie ein Fünf-Personenhaushalt. Pech gehabt! Familienfreundlich? Ja, aber die Zeche zahlen ungerechterweise nur die, die in Mehrfamilienhäusern wohnen!

    Auch wenn sich Mieter interessieren, sorgt die mags dafür, dass nicht viel passieren kann, weil die Mehrfamilienhäusern große Rolltonnen DIKTIEREN. Wie Vermieter und Mieter damit umgehen interessiert die nicht die Bohne!

    Hauptsache große Tonnen, die weder untergracht werden können und erst recht nicht von jedem bewegt werden können. 240 l gefüllt sind schon ne Ansage und was für Muskelprotze.

    Spannende Frage: WER hievt die Monstertonnen raus??? Bis jetzt war jeder Haushalt selbst dafür zuständig. Auch das interessiert die murks-mags nicht.

    Hauptsache große, dafür weniger Tonnen, weniger Leerungen und schon sparen die.

    Klar zu Lasten der Bürger, aber die sind doof, kriegen nichts mit und haben ein Kurzzeitgedächtnis. Bei der nächsten Wahl stimmen die wieder für die, die ihnen den ganzen Schwachsinn eingebrockt haben.

    Soviel zur Demokratie, die uns die Politiker, die das mit eingebrockt haben, verkaufen wollen!

  5. Die Härte ist in der Tat, dass einem NIEMAND was zu Preisen sagen kann und bei der mags, je nach Mitarbeiter die abenteuerlichsten Auskünfte erteilt werden. Da kann man so richtig planen und abwägen, was für einen die richtige Müll-Lösung wäre 🙁

    Im Klartext: dort weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut.

    Wozu auch! Egal was dieser Wahnsinn kostet, die Bürger werden immer zum Zahlen verdonnert!

    Erklärte schon diese GEM-Teufel mal in einer Ratssitzung, Kernaussage von ihr: wieso sparen – zahlen doch sowieso die Bürger!

    Richtig 🙁

    Leider hat sich an dieser unverschämten Haltung bis heute nichts geändert.

    Wird ja gerade genauso wieder in arrogantester Weise von oben herab demonstriert. Alle machen mit und keiner weiß Bescheid!

    Tja, Leute, sowas nennt sich „repräsentative Demokratie“. Das betonte ja auch der glückliche SPD-Heinrichs unlängst. GroKo und GEM/mags = Gladbachs Rocky-Horror-Show, nur leider nicht so witzig.

    Wo die sind klappt nichts, leider können die nicht überall sein.

  6. Neues aus der Rolltonnen-Wahnsinn-Stadt.

    Egal wie und warum man über die Retolltonnen-Nummer sauer ist:

    Der mags darf mit Fug und Recht bescheinigt werden, dass sie nichts auf die Reihe kriegt und Geld rausschmeißt.

    Wie viele Schreiben, die einiges kosteten und wenig bis nix brachten, wurden bisher versandt?

    Nicht mal in dem letzten Schrieb schafften es die mags-Korniferen (ich weiß, dass es Koriphäe heißt, bei der mags aber nicht angebracht ist) nicht mitzuteilen, dass die Rolltonnen schon bald anrollen!

    Keine Ahnung ob was in der Hofberichterstattungszeitung (RP) stand, die habe weder ich, noch tausende andere Haushalte in MG.

    Im Netz kann man sich schließlich kundig machen, wann die mags einem Rolltonnen vor die Tür stellt, allerdings hat die Sache nen Haken:

    Man muss wissen, dass man danach suchen muss und, Überraschung!:

    Man braucht dazu einen Internetanschluss plus PC, wenigstens Smartphone.

    Haben aber sehr viele nicht. Vor allem eben ältere Bürger.

    Dumm gelaufen.

    So wurden teils riesige Tonnen plus kleinere (wie immer das ausgekaspert wurde) vor die Häuser gestellt und die Leute wunderten sich. Erstmalig wurde denen endlich klar, was da abgeht. Selbst wer bis zu diesem Termin noch fest schlief.

    Wer bisher einen eigenen Mülleimer hatte, „darf“ ab Januar eine Riesentonne, die man (gefüllt) mit rd. 200 Kilo kaum bewegt kriegt, stemmen.

    Da hilft bei den meisten auch kein Schwarzbrot. Besonders nicht bei älteren, kranken, angeschlagenen oder schlicht überforderten Senioren. Selbst jüngere Leute dürften die nicht mal eben wuchten.

    Neben der Unmöglichkeit der Unterbringung/Transport in den Keller, gibt’s noch eine Gratis-Zugabe.

    WER stemmt die Dinger und fühlt sich dafür zuständig? Nicht in jedem Mehrfamilienhaus gibt’s nen Husmeester!

    Wenn schon die leichten, leeren Plastik-Ringtonnen, nicht von Nachbarn mal mit rein genommen wurden (von raus ganz zu scheigen) – glaubt die murks tatsächlich, dass dieselben Leute sich nun für die Monstertonne zuständig fühlen????

    Ach, ich vergaß, das interessiert die ja gar nicht, sondern nur der Profit.

    Das wird super!

    Wer zuletzt kommt, darf zusehen wie er selbst ein kleines Tütchen Müll noch rein bekommt und wird seiner 25-l-Tonnen wehmütig nachtrauern, die er nur all 14 Tage rausstellte. Besser ist es auch bei größeren Müllmengen und Betroffenen nicht.

    Toll auch die Aussicht, dass „nicht gewünschte“ Tonnen, die vor den Türen standen, später ausgetauscht werden.

    Genial! Erst mal Aktion, dann Realität und evtl. Berücksichtigung was die Leute wollen oder eben auch nicht, denn die mags beruft sich auf eine Satzung, die die Leute genauso wenig kennen, wie alles was rund um den Tonnenmurks geschah/geschieht.

    Zur Aufklärung trug die mags schließlich nicht bei.

    Frage: WER zahlt für all die Kosten, die durch den Aktionismus mit Sicherheit entstehen???

    Logo weiß ich das: WIR – über die steigenden Müllgebühren, weil nun ja mehr Fairness herrscht – oder auch nicht – wer weiß das schon!

    Auskunft bekommen wir blöden Bürger nicht, denn die wird nicht gegeben. Betriebsgeheimnis!

    Unverschämt und irre, was hier abgeht. Diktatur frei nach DDR.

  7. Noch was: Was mal gezahlt werden muss ist immer noch nicht bekannt. Aber schon mal fleißig falsche Tonnen liefern, später austauschen und irgendwann ne dicke Rechnung aufmachen.

    Irgend jemand muss dafür blechen. Das sind dann die echt vera …. Gladbacher.

  8. Irre was grade bei der Auslieferung der meistens falschen Tonnen abgeht!

    Wer zahlt das Einsammeln? Zahlen wir den Quatsch auch über die Müllgebühren? Wann kriegen die Leute die richtigen Tonnen? Sind die dann auch vorhanden oder müssen die bestellt werden.

    Teurer Aktionismus.

  9. @ Pincopallino

    Ist ja interessant! Wenn auch nicht wirklich, weil die Vorgehensweise vollkommen an der Realität vorbei, wie Sie sehr richtig schreiben!

    Vielleicht erlaubt uns das Ordnungsamt nun Stühle und Bänke (doch hoffentlich kostenfrei!) vor den Häusern, damit auf denselben immer die sitzen können, die auf den Murks-mags-Tonnen-Service warten müssen, auf dass die nicht erst klingeln müssen?

    Mir hat man bei der mags erzählt, dass auch für den Service, die Monstertonnen aus dem Keller zu holen (und vielleicht auch wieder leer dorthin zu bringen?) noch keine Angaben/Informationen vorliegen, weil erst Ende 2018 durch den mags-Verwaltungsrat dazu (schooon!!!) eine Entscheidung getroffen werde. Auch zu den Kosten.

    Ja, was denn nun?????

    Aber, bis Januar 2019 ist ja noch unendlich laaaaange Zeit!

    Bei Murks-mags und der GroKo gehen die Uhren offensichtlich vollkommen anders. Nicht nur im Hinblick auf (nicht vorhandene) Organisation.

    … kann eigentlich diese hochdotierte Frau Teufel (GEM, Gehalt soll 160.000 € p.a. betragen, weil die doch soooo viel arbeitet und noch mehr kann/Erfahrung hat!), die schon seit ewigen Zeiten „im Müllgeschäft“ ist, der vollkommen überforderten Gurkentruppe nicht mal endlich hilfreich unter die Arme greifen?

    Oder wird es dann noch grauenhafter?

    @ pasarela

    Auch zu Ihrem Kommentar komplette Zustimmung! Es ist wie Sie schreiben:

    Ein Riesen-Geschäft mit dem Müll!

    Wir Bürger sollen gefälligst zahlen, auf gar keinen Fall denken und vor allem: den Mund halten!

  10. Kürzlich erhielten wir von der mags unangekündigt neue Rolltonnen vor die Türen gestellt, aber nicht etwa, die, die zuvor von dieser „vorgeschlagen“ wurden.

    Wir sind ein Mehr-Parteien-Haus, Familien, Paare, Einzelpersonen und sollen nun alle in die zur Verfügung gestellten 240-Liter-Tonnen unseren Müll entsorgen.

    Dabei wurde zunächst von der mags eine völlig andere Tonnenzuteilung mitgeteilt, die bisher weder von uns bestätigt noch akzeptiert wurde.

    Wer jetzt diese Monstertonnen aus dem Keller hieven soll, wenn sie voll sind und womöglich mehr als 200 kg wiegen, ist nach wie vor ungeklärt.

    Ach ja, es gibt ja den „Service“ der mags, die Tonnen rauf zu holen und wieder in den Keller zu stellen, aber der kostet:

    Gemäß Angabe unserer Verwaltung nämlich 85€/Tonne und Jahr. Halloooo?!

    Aber es kommt noch besser: Der „Service“ steht natürlich nur unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung:

    1. Der zurückzulegende Weg darf maximal 20 m betragen
    2. Es darf nur eine Treppe zu überwinden sein
    3. Es muss eine Person aus dem Haus zur Verfügung stehen, die die Haus- und Kellertüren „unaufgefordert“ für die mags öffnet.

    Gerade Punkt 3 ist die Höhe!

    Wie soll DAS denn gehen? Dass jemand sozusagen am Müllabfuhr-Tag „Gewehr bei Fuß“ auf der Lauer liegt und warten muss, wann die mags endlich ankommt?

    Soll man sich da womöglich Urlaub nehmen, oder wie??

    Die haben ja leider keinen verbindlichen Fahrplan, kommen mal am frühen, mal am späten Vormittag, mal am Nachmittag – jedenfalls bei uns. Und wenn dann nicht schnell genug geöffnet wird, bleibt der Müll halt stehen, oder wie?

    Tolle Organisation, Herzlichen Glückwunsch!

    Dilettantischer geht’s ja fast nicht. Wenn ich darüber nachdenke, welche Gehälter die „Leistungsträger“ der mags bekommen – „verdienen“ wäre hier definitiv die falsche Vokabel – wird mir schlecht.

    Diese ganze Nummer ist ein einziges Armutszeugnis, erbärmlich.

  11. Es stimmt also Doch!

    Schon lange hatten verschiede Leute den Verdacht, daß die Tonnen längst irgendwo stehen.

    Für mich auch der einzige ersichtliche Grund, das System „auf Teufel komm raus“ zu verteidigen.

    Herr Heinrichs rät älteren Leuten, sich die Riesen-Tonne aus dem Keller holen zu lassen. Wird er seinen eigenen Großeltern auch zumuten, der Müllabfuhr einen Schlüssel zum Haus zu geben? Die Polizei rät in puncto Sicherheit sicher nicht dazu!

    Wer verdient eigentlich alles beim Vertrieb der Tonnen? Die Tatsache, daß andere Lösungen noch nicht einmal zur Debatte standen, weckt den Verdacht, daß es eigentlich nur um die Tonnen an sich ging und nicht um eine vernünftige, rechtmäßige Abfallentsorgung.

    Ein Riesen-Geschäft mit dem Müll!

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