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BV Süd: Roeske (CDU) beantragt die Umkehrung der Einbahnstraßen­regelung in der Marktstraße zwischen Harmonieplatz/Harmoniestraße und „Galerie-Parkhaus“ und dazu eine Sondersitzung der BV Süd

Red. Rheydt [ - Uhr]

So der Inhalt einer Mail der CDU-Fraktion vom 28.11.2012 an den Bezirskvorsteher Süd, Karl Sasserath (B90/Die Grünen).

Im September 2008 (!) ging die damalige Initiative „it’s all Rheydt“ mit einem Verkehrskonzept an die Öffentlichkeit, die eine so genannte „verkehrliche 8“ enthielt und in diesem Zusammenhang die Marktstraße zwischen dem „Galerie-Parkhaus“ und dem Harmonieplatz/Harmoniestraße zur Einbahnstraße machte.

Erklärtes Ziel dieses Konzeptes war, den Ost-West- und den West-Ost-Durchgangsverkehr aus der Rheydter Innenstadt herauszuhalten und gleichzeitig Autofahrern die Möglichkeit zu bieten/zu erhalten, vor den Geschäften anhalten und ggf. parken zu können.

Den Durchgangsverkehr zu vermeiden, gelang nicht, weil findige „Durchfahrer“ nach und nach einfache „Schleichwege“ ausgemacht und danach kontinuierlich genutzt hatten.

Durch die Ausweisung des Bereichs der Stresemann­straße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und der Harmonistraße zur Fußgängerzone (= Schließung für den motorisierten Individualverkehr) wurde zumindest der Ost-West-Durchgangsverkehr aus der Rheydter Innenstadt herausgehalten.

Der Antrag der Rheydt CDU-Fraktion zielt nunmehr darauf, die Marktstraße wieder in Richtung Bachstraße zu öffnen und damit den Ost-West-Durchgangsverkehr wieder zu ermöglichen.

Bemerkenswert ist, dass das Rheydter Citymanagement im April 2009 das Konzept von „it’s alle Rheydt“ 1:1 übernommen, mit Verve vertreten und in Politik und Verwaltung hineingetragen hatte.

Im April 2009 stimmte die Verwaltung den Vorschlägen von „it’s all Rheydt“ (jetzt Vorschläge des Citymanagements) zu und der Planungs- und Bauausschuss gab im Mai 2009 „grünes Licht“.

Es folgten Testphasen, in denen auch anderen Verkehrsführungen geändert und Einbahnstraßen „umgedreht“ wurden.

In die aktuelle Testphase stößt nun der CDU-Antrag, dessen Inhalt Peter Felten vom Vorsitzenden des Rheydter Citymanagements initiiert hat, was für manche in Politik und Verwaltung in zweierlei Hinsicht irritierend sein dürfte.

Zum einen, weil es gerade das Rheydter Citymanagement war, was die Umkehrung der Fahrtrichtung in der westlichen Marktstraße erfolgreich verlangt hatte (siehe oben), zum anderen aber, weil sich der Eindruck schwerlich negieren lässt, dass Felten einmal mehr manche Rheydter Politiker zum Spielball seiner Ideen und Interessen machen möchte.

Wenn es denn wirklich seine Ideen sind.

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