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Andreas Terhaag (FDP) auf dem Weg in den Landtag • Bald vier Mönchenglad­bacher Abgeordnete in Düsseldorf? [mit Audio]

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Vier Jahre lang führte der heute 47-jährige Diplom-Ingenieur der Versorgungstechnik die FDP in Mönchengladbach, bis er 2014 die Entscheidung traf, sich selbständig zu machen und seine politischen Aktivitäten ruhen zu lassen.

Nun kehrt Terhaag zurück auf die „politische Bühne“, und zwar im Landtag in Düsseldorf, für den er schon 2012 kandidiert hatte.

Die FDP-Landesliste machte es möglich und die Tatsache, dass ein Landtagsabgeordneter bei der diesjährigen Bürgermeisterwahl gewann und sein Landtagsmandat  abgeben wird.

Für Terhaag steht fest, dass er kein „persönliches Harakiri“ (Zitat) begehen und seinen bisherigen Beruf aufgeben wird. Er wird versuchen, die beiden Berufe unter einen Hut zu bringen, wie er uns heute in einem BZMG-Vis-á-vis-Interview erklärte.

Verhalten optimistisch meint er, dass die FDP – wie in Hamburg – die 5%-Hürde auch in NRW schaffen wird und verweist dabei auch auf die geänderte Wahlkampfstrategie der Bundes-FDP, die die Landesgliederungen der Partei zwar nicht thematisch, wohl aber organisatorisch unterstützen wolle.

Dass auch Angela Tillmann wieder für die SPD in den Landtag einziehen könnte, wünscht Terhaag ihr, glaubt jedoch nicht daran, da er die „Kölner Verhältnisse“ recht gut einschätzen könne.

Würde der Kölner SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jochen Ott die Wahl gewinnen, könnte Tillmann ihn über die Landesliste der SPD „beerben“, womit Mönchengladbach durch vier Landtagsabgeordnete in Düsseldorf vertreten wäre.

Politisch tendiert Terhaag im Landtag in Richtung Petitionsausschuss, weil es sehr schwierig sein würde, sich etwa in der Hälfte einer Legislaturperiode in ein spezielles Sachgebiet einzuarbeiten.

U.a. dazu mehr in diesem Interview:


 

 

Ein Kommentar zu “
Andreas Terhaag (FDP) auf dem Weg in den Landtag • Bald vier Mönchenglad­bacher Abgeordnete in Düsseldorf? [mit Audio]”
  1. Glaube nicht, dass es vier Mönchengladbacher werden.

    Herr Ott wird in Köln keine Chance gegen die Mitbewerberin Reker haben.

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