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Die vielen Möglichkeiten der Solidarität mit Arbeitslosen • Förderverein des ALZ startet Spendenaktion [mit Video]

Hauptredaktion [ - Uhr]

Solidarität mit dem in Stadtmitte bedrohten Arbeitslosenzentrum – darum bittet der Vorstand des Trägervereins der Beratungs- und Begegnungsstätte.

Er hat jetzt erneut eine Spendenaktion gestartet. Aber auch „Mitglied werden“ ist ein Zeichen der Hilfe und der Anerkennung.

Fritz ist 63 – zu jung, um zu sterben, aber zu alt für den Arbeitsmarkt. Fritz lebt von Hartz IV und den „vielen Begegnungen“ im Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ), wie er sagt.

Der gelernte Fliesenleger mag zu den finanziell ärmeren Menschen zählen, doch der Gladbacher, dessen Vornamen wir geändert haben, zählt zu den Lichtblicken im ALZ.

Meistens hat er nämlich gute Laune – und seine Aufmerksamkeiten und sein Lächeln, das steckt die anderen Besucher – darunter auch Flüchtlinge aus Syrien – oft regelrecht an.

Dem 63-Jährigen ist wie den vielen anderen Besuchern des ALZ nicht entgangen, dass das Zentrum in Stadtmitte an seinem jetzigen Standort Lüpertzender Straße 69 bedroht ist.

Das jedenfalls ist die Konsequenz der Aussage von OB Hans-Wilhelm Reiners (CDU) vor genau einem Jahr.

Damals sagte er den entsetzten Verantwortlichen des Zentrums, dass er das ALZ nicht mehr an seinem jetzigen Standort Lüpertzender Straße sieht.

Wo er es sieht – das sagte er bislang offiziell nicht. Die politische Mehrheit aus CDU und FDP trägt diese schweigsame Linie mit – trotz vielfacher Proteste und Solidaritätsadressen.

Ihr Inhalt: Lasst das Zentrum da, wo es ist. Denn das ist gut für die jungen und älteren Menschen, die das ALZ so dringend brauchen.

Um den Sprung in die Arbeitswelt zu schaffen und/oder „einfach“ nur, um hier mit Menschen zusammen zu sein.

Das hilft ein wenig gegen die vielfache gesellschaftliche Ausgrenzung.

Mehr denn je braucht das Arbeitslosenzentrum Hilfe, damit Hilflose nicht an irgendeinen Stadtrand verdrängt werden.

Hilfe – das können auffordernde Gespräche mit Politikern sein, das ALZ in Stadtmitte zu sichern. Das können aber auch kleine wie größere Spenden sein.

Sie garantieren, dass das ALZ sein gefragtes Angebot aus Beratung, Begegnung und dem preiswerten Mittagstisch aufrecht erhalten kann.

An der bekannten Stadtmitte-Adresse an der Lüpertender Straße 69.

Eine weitere Form der Solidarität ist die Mitgliedschaft im Trägerverein der Beratungs- und Begegnungsstätte.

Internet: www.arbeitslosenzentrum-mg.de

E-Mai: info(at)arbeitslosenzentrum-mg.de

 

Spendenkonto: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach e.V.

IBAN DE06310500000000048405, SWIFT-BIC MGLSDE33

 


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